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1. Gestaltarbeit und Yoga

Zwei Wege mit vielen Gemeinsamkeiten

Yoga und Gestaltarbeit helfen Menschen, näher zu sich hin zu kommen und sich umfassend auf eine tiefe Art und Weise kennen zu lernen. Dabei können alte Muster, die in der Gegenwart nicht mehr sinnvoll sind, erkannt und losgelassen werden; Verletzungen  heilen und wir können inneren Konflikten auf die Spur kommen. Yoga ist ein integraler Weg, der sich durch die Gestaltarbeit wunderbar ergänzen lässt. Denn zum Yoga gehört Svadhyaya = Selbststudium. Gestaltarbeit ist Selbststudium. Und Gestaltarbeit ist auch ein integrativer Weg.

In der Gestaltarbeit ist der Kontakt und die Bewusstheit im Kontakt sehr wichtig. Der Kontakt zu dir selbst und auch der Kontakt zu anderen - dies üben wir ein.

Gemeinsam ist auch der Ansatz, Dich im „Hier und Jetzt" zu erleben, anstatt über die Vergangenheit zu grübeln und in die Zukunft zu phantasieren. Es geht um die lebendige Erfahrung. Erfahren können wir nur im Jetzt. 

Einer der Begründer der Gestalttherapie, Fritz Perls, hat sich von den östlichen Weisheiten inspirieren lassen und das als einen wesentlichen Bestandteil in der Gestalttherapie übernommen.

So fragen wir in der Gestaltarbeit, wie bin ich jetzt hier? Welche Gedanken sind gerade in meinem Geist? Wie fühlt sich mein Körper an? Ist ein Gefühl/eine Stimmung wahrzunehmen? Wie fließt gerade der Atem. Wo im Körper fühle ich…was?

Durch wertfreies, respektvolles Beobachten und Akzeptanz dessen, was ist, kann gebundene Energie wieder frei fließen. 

Die Gestalttherapie ist also auch ein praktischer Übungsweg und mehr eine innere Haltung, als nur eine bestimmte Methode mit verschiedenen Techniken.

Der Mensch wird in seiner Gesamtheit gesehen - Körper, Psyche und Seele - in seinem Umfeld.

Und das deckt sich mit der yogischen Lebensphilosophie. Atha Yoga Nushasanam – Jetzt beginnt Yoga. Kein anderer kann für mich üben. Ich muss es schon selbst tun.

Mir wird immer wieder bewusst, wie sehr die Vergangenheit noch in der Gegenwart weiterlebt und zwar durch die verschiedenen Introjekte (alte Konditionierungen). Ziel der Gestalttherapie ist, sich dieser inneren Abläufe, besonders der Vermeidungsmechanismen, bewusst zu werden und sich selbst damit anzunehmen, anstatt anders sein zu wollen.

Wogegen wir angehen, das verstärken wir, was wir ablehnen, kann sich nicht verändern.
(Martin Siems: Dein Körper weiß die Antwort)

Hier und Jetzt die Verantwortung übernehmen, zu den eigenen Gedanken, Gefühlen und dem Körper zu stehen – zu dem was man jetzt tut und was man unterlässt. Dann kann so etwas wie eine natürliche Selbstregulierung stattfinden.

Claudio Naranjo: „Durch das Loslassen alter Schutzmechanismen (alter Konditionierungen) in der Gegenwart findet die organismische Selbstregulierung statt.“ Der ganzheitliche oder auch humanistische Ansatz geht davon aus, dass etwas in uns (und in der gesamten Natur) existiert, das immer nach Harmonie strebt und so immer wieder auf irgendeine Art und Weise Ausgleich schafft.
„Werde wer Du bist“.  Sei dir bewusst, du bist viel viel mehr als dieser Körper, diese Gedanken und Emotionen.

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2. Gesprächstherapie nach Rogers

Humanistische Psychotherapien

Psychologische Yogatherapie ist eine Therapierichtung, in der  Yoga und wissenschaftliche Psychotherapie einander sympathisierend nebeneinander stehen oder ineinander verzahnt sind, je nach den Bedürfnissen des Klienten/der Klientin.

Ich möchte mit der wissenschaftlichen Psychotherapie beginnen und aufzeigen, wie sich in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts neben der Verhaltenstherapie und der Psychoanalyse die sogenannten humanistischen Therapieformen entwickelt haben.

Erste Vertreter der humanistischen Psychotherapie in der Mitte des letzten Jahrhunderts sind:

  • Die Gestalttherapie nach Fritz Perls.  Vertreterin dieser Richtung ist Shivakami Bretz, Leiterin des Yoga Vidya Ashrams im Allgäu.
  • Das Psychodrama begründet von Jakob Levy Moreno
  • Die Gesprächspsychotherapie oder auch klientenzentrierte Psychotherapie nach Carl Rogers. Diese Therapieform ist meine eigene Ausbildung und Ausrichtung. („Das Selbst zu werden, das man in Wahrheit ist“ Carl Rogers)

Von diesen ersten humanistischen Therapieformen haben sich im Verlauf der letzten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts  weitere humanistische Therapieformen entwickelt.
Gemeinsam ist den humanistischen Therapieformen, dass Menschen den Willen und das Bedürfnis haben zu wachsen und sich zu entwickeln. Dieser Wille ist häufig durch vergangene und/oder gegenwärtige Lebensereignisse verschüttet und muss  im Verlauf des psychotherapeutischen Prozesses freigelegt oder auch erst aufgefunden werden. Im Zentrum der Aufmerksamkeit des Therapeuten steht häufig auch die Ablehnung der eigenen Person (der Mensch ist nicht so wie er sein möchte), Selbstentwertung und Störungen der Beziehung zu seinen Mitmenschen.
Die therapeutisch Bearbeitung  dieser Ursachen des Leidens und das Auffinden menschlicher Ressourcen und Potentiale führen dazu, dass sich Menschen selbst mehr bejahen, mit sich selbst übereinstimmen und befriedigende Beziehungen eingehen können. Je innerlich unabhängiger und seiner Selbst sicherer ein Mensch ist, je mehr kann er auch die Autonomie des anderen achten und ohne Angst Nähe zulassen.

Gesprächspsychotherapie


Die zentralen Wirkfaktoren der Gesprächspsychotherapie sind:

-    Verändern durch Anerkennen:  d. h. den Klienten so sehen wie er im Augenblick ist und  
     dieses Sosein akzeptieren.
-    Dieses Sosein zusammen mit dem Klienten verstehen
-    Verändern durch Begegnung: Das bedeutet, dass Klient und Therapeut sich auf             
     Augenhöhe begegnen.
-    Mobilisieren von Zuversicht und die Bereitschaft zur Veränderung
-    Aufnehmen einer emotional bedeutsamen Beziehung zum Therapeuten/zur Therapeutin.
-    Aktivierung von Ressourcen und heben potentieller Wünsche.
Aus diesen Wirkfaktoren leiten sich die drei Therapieprinzipien der Gesprächstherapie ab:
Empathie, Akzeptanz und Echtheit

Von diesen Therapieprinzipien sind die Therapietechniken abgeleitet:

Empathie
Bedeutet einfühlendes Verstehen:


-    Einfühlendes Wiederholen
-    Konkretisierendes Verstehen
     Akzeptanz

Bedingungsfreies Akzeptieren, Anerkennen, Bestätigen. Z.B. kann die Wertschätzung und Selbstakzeptanz innerhalb einer Therapie vom Therapeuten/Therapeutin stellvertretend über einen gewissen Zeitraum für den Klienten übernommen werden.EchtheitKonfrontieren, Selbsteinbringen: Wenn es angemessen ist teilt der Therapeutin/die Therapeutin mit, was er über eine bestimmte Äußerung des Klienten empfindet oder denkt. Es ist die Überzeugung des Gesprächstherapeuten, dass jedem Menschen ein Bestreben innewohnt sich selbst zu sein („das Selbst zu werden, das er in Wahrheit ist“ nach Carl Rogers).

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3. Kreative Heilhypnose

Ein Verfahren in der Psychologischen Yogatherapie

Durch die Hinführung in einen Trancezustand auf verschiedenen Verfahrenswegen wird der Kontakt zum Unbewussten hergestellt. Hier kann die Arbeit mit Heilungs-, Sucht- und Lernprozessen gefördert werden.

Wie läuft eine Hypnosesitzung ab?

Nach einem Vorgespräch wirst Du in einen tiefen, entspannten Zustand geführt, in dem Du dich ganz fallen lassen kannst. In diesem Zustand ist dein Unterbewusst- sein direkt erreichbar. Blockaden werden sichtbar, Unverarbeitetes wird integriert. Selbstfindung und Heilung auf allen Ebenen werden möglich.

Hypnose kann bei allen Lebensthemen angewandt werden, besonders bei

4. Integraler Yoga

Die sechs Yogawege werden ebenfalls als Methoden in der Yoga Psychologie genutzt. Wenn Du etwas über Hatha, Raja, Bhakti, Karma, Jnana und Kundalini Yoga wissen möchtest, klicke einfach hier....

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