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Einblicke ins Große Jenseits

Im sogenannten Jenseits geht es so vielartig und vielseitig zu, dass es für jemanden, der dorthin noch nicht eingegangen, einfach unmöglich ist, sich ein einigermaßen zutreffendes Bild von den dort vorherrschenden Verhältnissen zu machen. Am besten lassen sie sich charakterisieren als genau so reichhaltig und verschiedenartig wie es das Denken der einzelnen Menschen hier auf Erden ist. Doch auch mit diesem Vergleich ist noch lange nicht die Grenze der Reichhaltigkeit und Verschiedenartigkeit der jenseitigen Verhältnisse, Bedingungen und Formenbildungen erreicht.
      Am treffendsten ist das Jenseits charakterisiert in den Auslegungen des Geistigen Lebens als Zustandsmäßiges und Örtliches. Wenn nach längerem Ableben bei einem Verstorbenen schließlich das Zustandsmäßige mit dem Örtlichen zusammenfällt, so ist aber selbst damit, vom irdischen Standpunkte aus betrachtet, noch kein klares, objektives Bild von den wirklichen Zuständen im Jenseits gegeben. Für einen Verstorbenen selbst ist das Jenseits freilich vollkommen objektiv, sobald bei ihm nach längerem Weilen dortselbst das Zustandsmäßige mit dem Örtlichen in seinem jenseitigen Erlebnisbewusstsein zusammenfällt.
      Würde aber ein solcher Jenseitiger versuchen, seine Verhältnisse einem irdischen Menschen klarzulegen, so wäre ihm das unmöglich. Er wüsste gar nicht wo er mit dem Berichten anfangen sollte, weil er es mit seelisch Durchgeistigtem zu tun hat, in das er während seines Weilens im Jenseits seit seinem irdischen Ableben langsam hineingewachsen ist, ohne es so recht gemerkt zu haben. Damit ist aber ganz und gar nicht gesagt, dass das Jenseits nicht klar und objektiv ist! Für einen Verstorbenen ist das Jenseits nach längerem Weilen dort selbst viel objektiver, viel substantieller, viel wirklicher als irgend etwas während seines irdischen Lebens für ihn hier auf dieser Erde gewesen ist.
      Aus dieser Einführung schon kann ersehen werden, welche gewaltige Aufgabe es für irgendjemanden ist, selbst einen Meister, das Jenseits gemeinverständlich für irdische Menschen zu beschreiben. Da das sogenannte Jenseits überhaupt erst vorhanden ist, seit es denkende Menschen gibt, so beweist das, dass das Jenseits mindestens aus genauso vielen verschiedenen Welten besteht wie es verschieden denkende Menschen gibt. Weil sich im Zustandsmäßig-Örtlichen gewöhnlich Gleichgesinnte und Gleichdenkende zusammenfinden, so formen diese dort für sich durch ihr gemeinsames Denken manchmal scheinbar endlos weit aus gedehnte Welten. Trotzdem verhält es sich mit dem Jenseits aber doch nur so, wie vor hin angedeutet, nämlich, dass es vor Existieren denkender Wesen, also vor uns Menschen, als ein solches Jenseits überhaupt noch nicht vorhanden war.
      Ein vergleichendes Beispiel mag das für viele seltsam Klingende etwas einleuchtender gestalten. Angenommen im Weltenraum über uns gäbe es keinen Stern. Wir hätten dann nicht die geringste Vorstellung, was das große Nichts über uns nun so eigentlich ist. Sobald aber nur ein einziger Stern im Weltenraum vorhanden ist, ist für uns das große Nichts über uns zum Raum geworden. Ähnlich liegen die Verhältnisse beim Jenseits. Als es noch keine denkenden Menschen gab, war der feinmaterielle Raum um uns her um ein großes, inhaltsloses Nichts. Als sich aber denkende Menschen Gedanken und Vorstellungwelten formten, wurde das große inhaltslose Nichts um uns herum zu einem Etwas, das alle nur möglichen Gedanken- und Vorstellungsbereiche in sich aufnehmen kann und infolge seiner Differenzierung bis zum allerfeinsten Seelischen und Geistigen niemals wird überfüllt werden können, so viele denkende Wesen es auch geben mag, da sich Gedanken- und Vorstellungswelten in dem scheinbaren Nichts um uns herum, das durch uns denkende Menschen erst zu unserem Jenseits geworden ist, völlig durchdringen können, ohne einander zu stören.

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Dieses Jenseits von anfänglich nur Gedanken und Vorstellungen wird durch die Reichweite der verschiedenen Gedanken und Vorstellungen zu einem Örtlichen mit abgegrenzten Vibrationsoktaven, wo sich Gleichgesinnte zusammenfinden und wo sich durch das gleichgerichtete Denken dann Zustandsmäßiges der Gedanken und Vorstellungen zu einem örtlichen Verhältnis kristallisiert, dass sich nun in den verschiedenen elektromagnetischen Stratus (Schichten) der Erde, weit über ihre Atmosphärengrenze hinaus, umgebenden Aura festbannt.
      Das ist zwar auch immer noch eine recht unklare Beschreibung des Jenseits, stellt aber immerhin doch wenigstens einen Versuch dar, das Jenseits den Menschen einigermaßen vorstellungsmäßig bewusst werden zu lassen. Aus dieser andeutungsweisen Beschreibung des Jenseits wird es wohl aber jedermann klar geworden sein, dass jede Botschaft von dorther durch Medien oder okkulte Eigenerlebnisse immer wieder anders sein wird und muss als eine andere. Wenn solche Botschaften auch vielfach helfend und tröstend sind, indem sie Gewissheit von einem Fortleben nach dem irdischen Tod gewähren, so geben sie aber doch nur sehr wenig Einblick in die wirklich vorherrschenden Verhältnisse.
      Man nehme deswegen Botschaften von Medien immer nur bedingt hin. Das bedeutet keine Herabsetzung der medialen Begabung, die von nun an immer häufiger unter den Menschen in Erscheinung treten wird, sondern nur eine Mahnung zur Vorsicht der Bewertung dessen, was einem von einem Medium gesagt wird.
      In Gottes Schöpfung wird nirgends Platz oder Raum vergeudet. Alles wird sofort immer wieder für neue Schöpfungswesenheiten ausgenutzt, so bald sich durch irgendwelche Umgruppierungen infolge Verhältnisveränderungen oder anders gerichtete Kräfteauswirkungen neue Raumausdrucksmöglichkeiten bieten. Daher befinden sich im Jenseits, außer den Seelen der verstorbenen Menschen, auch noch schemenhafte Lebensvitalitätshüllen von Tieren, die kräftiger und ausgesprochener bei solchen sind, die zu irdischen Lebzeiten als Haustiere mit Menschen eng zusammenlebten. Am kräftigsten sind Lebensvitalitätshüllen von solchen Tieren, die auf Erden wirkliche Zuneigung und Liebe zu den Menschen empfanden, denen sie zugehörten. Solche Hüllen stellen schon nahe zu herangereifte tierische Seeleneinheiten da.
      Außerdem ist das Jenseits aber noch bevölkert, sowohl das zustandsmäßige wie örtliche Jenseits, mit schemenhaften Schattenwesenheiten, die wie Hüllen von magnetischen Strömen hin- und hergeschaukelt werden und einfach dahinschweben. Es sind Formen von Wesenheiten, die eine ganz, ganz andere Entwicklung als wir Menschen durchmachen. Diese sind es mit, die sich bei spiritistischen Sitzungen in den magnetischen Kreislauf der um ein Medium herumsitzen den Teilnehmer am Zirkel mischen, und aus Übermut, Spott oder Arroganz bei den Herumsitzen den selbst vorhandenen Eigenschaften nun wiederspiegeln und falsche, ja oft sogar die unsinnigsten Botschaften geben.
      Genauso wie der Mensch auf Erden mit Tieren und Pflanzen zusammenlebt, so existieren also auch die Seelen Verstorbener im Jenseits mit anderen Wesenheiten zusammen, die aber in ihrer Entwicklung alle unter den Menschenseelen stehen. Meistens werden die Seelen Verstorbener der anderen erwähnten Bewohner des Jenseits nicht ansichtig und auch von diesen nicht belästigt, außer eine Seele wird durch den Magnetismus eines lieben Angehörigen oder einer sonstigen lieben Person in den Bannkreis eines spiritistischen Zirkels auf Erden gezogen, wohin sich die erwähnten schemenhaften Wesenheiten ebenfalls hingezogen fühlen, und das dortige Medium umlauern. Darum lasse man die Seelen seiner verstorbenen Lieben in Ruhe und zitiere sie nicht durch irgendein Medium. Stellen sich die Seelen Verstorbener von alleinein, so sind sie auch meistens von ihrem Schutzgeist begleitet, der sie vor Gefahren schützt und bewahrt.
      Man vergesse nicht, dass die Seele jedes Verstorbenen im Jenseits ebenfalls Aufgaben zu lösen hat. Kommt dagegen die Seele eines Verstorbenen aus freien Stücken, um irgendetwas wissen zu lassen oder zu trösten, so wird diese schon von ganz allein irgendeinen Weg dafür finden: entweder durch Beeinflussung in einem Wahrtraum, oder durch ein kurzes sich Sichtbar machen, oder durch sonstige Beeindruckung, die dann als Ahnung beziehungsweise Eingebung gespürt werden wird.
      Gewiss möchten viele Leser wissen, was wohl aus ihren Lieben geworden ist, die im Krieg ihr Leben lassen mussten. Ihr braucht euch nicht um diese zu sorgen. Sie sind nämlich in vieler Hinsicht besser dran als mancher, der eines natürlichen Todes gestorben ist. Diese Menschen haben nämlich während ihrer militärischen Ausbildung ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl, ein Kameradschaftsverhältnis entwickelt, das ihn gleich nach seinem Eingehen ins Jenseits dann zu irgendeinem anderen gefallenen oder sonst im Militärdienst verstorbenen Kameraden seelisch hinziehen wird.

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Da aber auch im Jenseits die Entwicklung weitergeht und dort eben falls der freie Wille nicht gestört ist, nur funktioniert er schwerer, weil sich dort immer sofort die Umgebung ändert mit jeder neuen, also anderen gedanklichen Einstellung (besonders nach erst kurzem Weilen im Jenseits), so gibt es unter den Menschen auch solche Seelen, die bis heute noch an ihren alten irdischen Identifikationsideen festhalten. Bei manchen wird es gar lange Zeit dauern, ehe eine andere, bessere Einsicht Platz greifen mag. Sie bleiben sich selbst überlassen, finden sich schließlich aber auch in Gruppen zusammen, wo sie sich gegenseitig in ihren einseitigen Anschauungen noch bestärken. Einmal aber kommt der Wandel auch zu ihnen!
      Viele Entdeckungen und Erfindungen, die ihr Menschen auf Erden macht, sind euch von fortgeschrittenen, wissenschaftlich veranlagten Seelen aus dem Jenseits eingegeben worden, während ihr glaubtet, ihr hättet sie ganz allein gemacht. Freilich gilt das nicht für alle Erfindungen, doch selbst bei solchen, bei denen keine direkte Eingebung erfolgte, halfen unsichtbare, daran interessierte Seelen vom Jenseits aus noch irgendwie mit. Vom Jenseits aus wird sowohl über die Menschheit als solche wie auch über die Einzelnen, bei letzteren durch Schutzengel, gewacht. Darum braucht ihr Menschen euch auch nicht allzu sehr zu sorgen, dass ihr alle vernichtet werden könntet durch irgendeine grausige Erfindung oder Entdeckung.
      Jeder neuen grausamen Erfindung wird von fortgeschrittenen Seelen vom Jenseits aus sofort ein Gegenmittel entgegengesetzt, dass dann irdischen Erfindern eingegeben wird. So kommt es, dass bis jetzt tatsächlich jeder neuen schädlichen Erfindung auch eine heilende Gegenwaffe entgegen gesetzt werden konnte. Und so wird es auch immer sein.
      Nur wenn es sich bei einer von Menschenhand gemachten grausamen Erfindung um eine Zulassung Gottes handelt, um die Menschen durch Leiden wieder auf den rechten Weg zurückzubringen, nur dann kann von seiten der Seelen des Jenseits aus nichts unternommen werden.
      Wie ebenfalls schon oft genug betont wurde, gibt es ein Fortleben nach dem Tod, also ein Jenseits, für jeden Menschen! Hat jemand auf Erden nicht an Gott geglaubt, so wird ihm solches Glauben im Jenseits noch schwerer fallen. Daher gibt es im Jenseits auch Gruppen von Gleichgesinnten, die an keinen Gott glauben. Sie müssen freilich zugeben, dass sie sich auf Erden täuschten, als sie immer dachten es gäbe kein Fortleben, denn jetzt spüren sie es ja, dass sie da sind und sich ihres Seins sogar vollkommen bewusst sind.
      Von Gott können und wollen sie sich aber auch nach ihrem irdischen Tod keinen Begriff machen, und lachen über das Vorhandensein eines Gottes noch genau so wie sie es einst auf Erden getan hatten. Deswegen leben sie aber dennoch auch weiter im Jenseits. Mit der Länge der Zeit mag solchen Menschenseelen ihr jenseitiges Dasein freilich recht langweilig werden mit ihrer Einstellung, und sie sehnen sich mal nach was anderem! So bald das der Fall ist, werden solchen Seelen, wie zufällig, andere fortgeschrittenere Seelen begegnen, und sie werden von diesen lernen.
      Trotzdem fällt es diesen Seelen schwer, das Gegebene anzuerkennen, und daher müssen sie immer und immer wieder aufs neue solchen Kreisen höherer Seelen zugeführt werden, bis sie schließlich doch aus ihrer Verbissenheit, Verbohrtheit und einseitiger Verschrobenheit herausgerissen werden, d. h. sich selbst herausreissen da durch, dass ihnen endlich einmal eine Belehrung zu sagt. Für einer solchen zugänglichen Seele ändert sich dann aber auch sofort seine Umwelt, was sonst vielleicht in Jahrtausenden nach unserer Zeitrechnung nicht der Fall sein mag. Diese Art von Seelen verdösen ihr jenseitiges Sein meistens für unendliche Zeitläufe, wo bei ihnen immer schwerere Prüfungen auferlegt werden, bis doch endlich einmal ein leiser Umschwung in der Anschauung eintritt.
      Nach dieser kurzen Einführung in das Zustandsmäßige und Örtliche des großen Jenseits wird es dem Leser nun vielleicht möglich sein, meinen erneuten späteren Ausführungen über das gleiche Thema besser folgen zu können. Beim Lesen dieser Offenbarungen sollte jedoch sorgfältig darauf geachtet werden, dass man sich niemals an eine Satzwendung oder an eine Gedankenauslegung dogmatisch anklammert und bindet.
      Alles hier als Offenbarung Veröffentlichte ist nur dem Geist und nie dem Buchstaben nach zu bewerten. Jeder, der diese Offenbarungen liest, lasse dabei seine eigene Auffassung mit sprechen und setze seinen Nebenmenschen nicht deshalb herab, weil bei diesem die Offenbarungen wieder eine andere Auffassung auslösen.
      Wie oft weist Gott uns darauf hin, dass nur der Geist lebendig mache, der Buchstabe aber töte, und doch haben sich auf Grund Seiner so einfachen und schlichten Lehre unzählig viele Gruppierungen gebildet, von denen sich manche für ihre Existenz lediglich auf einen Satz, auf ein Wort, manchmal sogar nur auf eine Interpunktionsauslegung stützen.
      Lasst bitte solchen kleinlichen Geist niemals beim Lesen dieser Offenbarungen obwalten. Beachtet ihr diesen Hinweis, dann werden sie euch unendlich viel Neues geben, andernfalls dagegen zum Ärgernis werden, wo durch ihr euch selbst einer Aufklärung beraubt!
      Bedenkt das also bitte, wenn ihr mir weiter in meinen Offenbarungen folgt.

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