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Die wahre Aufgabe der deutschen Bürger

Vertrauen zu Gott sollte jeder haben! Er verlässt niemanden, der sich an Ihn voll Zuversicht wendet. So beurteilt auch die jetzigen Weltverhältnisse. Ihr ahnt ja gar nicht, wie unendlich viel Gutes daraus noch hervorgehen mag im Laufe der zwangsmäßigen Gestaltung des Geschehens, auf das der Mensch manchmal viel, viel mehr Einfluss hat als er annimmt, wenn er es auch selbst nicht weiß.
      Daher achtet zunächst darauf, dass eure Wünsche frei von Anhaftungen jeglicher Art sind. Der Mensch sollte gemäß seiner ihm von Gott anvertrauten Aufgabe anständig, vornehm, vergebend, edel und vor allem weit blickend sein im Handeln.
      Damit kommt man auf dieser Erde bloß nicht weit, mag hier vielleicht von solchen eingewandt werden, die sich immer noch mit Größe, Macht, Gewalt und äusserem Glanze identifizieren.
      Wenn so Denkende nur umlernen würden! Deutschland liegt im Herzen eines Kontinents, der zur zivilisatorischen und kulturellen Entwicklung der Menschheit gewaltig beigetragen hat. Dieser Kontinent hat allerdings seinen Höhepunkt überschritten.
      Man beachte das! Dann wird einem allmählich auch zu Bewusstsein kommen, welche ungeheure seelische und geistige Aufgabe dem Volke zu gemessen ist, das den Mittelpunkt Europas bewohnt. Daher ist es auch kein bloßer Zufall, dass dem Deutschen eine Auffassung zu eigen ist, der die benachbarten Völker fast verständnislos gegenüberstehen.
      Es ist dem Deutschen ein besonderes Gemüt zu eigen gegeben. Was solches nun eigentlich ist, das kann er selbst nicht genau beschreiben, da ihm dafür die rechten Worte zu fehlen scheinen, weil Gemüt eben einen inneren Erlebnisvorgang und keinen leeren Wortbegriff darstellt.
      Das deutsche Volk hat durch seine geographische Lage eine einzigartige Aufgabe von Gott zugeteilt bekommen. Doch was nutzt das alles, wenn es nicht danach erkennend lebt und wirkt. Ein Irrtum begangen aus Unkenntnis wird nicht so schwerwiegend bewertet wie eine falsche Handlung, die gegen jedes bessere Wissen ausgeführt wurde.
      Das besondere Gemüt ist eine seelischgeistige Erlebniseinstellung, die tief im deutschen Volkscharakter eingebettet liegt. Der Deutsche brauchte daher eigentlich nur immer intuitiv zu handeln, was ihm, da charakterbedingt, leicht fallen sollte, um segenspendend für die ganze Welt zu sein, trotz seiner verschiedenen Fehler, die auch ihm, wie jeder anderen Volksart, anhaften.
      Mehrmals hatte Gott zugelassen, dass dieses durch sein Gemüt ausgezeichnete deutsche Volk die Rückwirkungen falscher Handlungen infolge Abweichung von der ihm von Gott zugedachten Aufgabe als geistiger Bannerträger der Menschheit am eigenen Leibe zu spüren bekam.
      Jetzt wird das deutsche Volk erneut auf die Probe gestellt werden, ob es doch noch einmal zu einer selbständigen Volksgemeinschaft erstehen wird. Diesmal ist es aber ein Muss für ein neues Deutschland, sich auf seine eigentliche Aufgabe in der Gemeinschaft der Völker zu besinnen, und danach auch wirklich zu handeln und zu leben. Geschieht das, so wird einem neuerstandenen Deutschland eine einzigartige Zukunft beschert sein. Lässt man sich aber nochmals von seinen intuitiv empfundenen Zielen durch irgendwelche äußeren Umstände ablenken, und mögen sie auch noch so verlockend erscheinen, dann allerdings wäre es sehr schlecht um ein Eigenland für das deutsche Volkstum geschehen.

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Man sollte sich das einprägen. Es sollte das in Schulen unterrichtet, in Hörsälen der Universitäten gelehrt und in öffentlichen Vorträgen immer und immer wieder betont werden, bis es tief eindringt in den deutschen Geist. Man lasse sich nicht durch den Einwand verwirren, dass es um Deutschland geschehen wäre, wenn es nicht äußerlich mächtig dasteht.
      Seid versichert, kein Nachbarvolk wird je ein Deutschland angreifen oder gar vernichten wollen, wenn dieses sich seiner ureigenen, von Gott gestellten Aufgabe bewusst bleibt. Wenn Deutschland sich hauptsächlich jenen Aufgaben widmen wird, die man am Deutschtum über all so hoch geschätzt hat und noch immer hoch schätzt, werden die Nachbarländer einsehen, wie wichtig dieses Land für sie ist.
      Verbitterte, vergrämte und hasserfüllte Naturen unter den Deutschen mögen hier vielleicht höhnisch einwerfen: Da sollen vor allem erst mal die anderen mit einer Reform bei sich selbst beginnen.
      Hierzu wäre zu erwidern: Lasst die anderen ihre Probleme doch allein lösen und löst die eurigen, diesmal aber nur gemäß den Gesichtspunkten eurer euch von Gott übertragenen Berufung, die zu erkennen euch leichter als den anderen fallen sollte durch das Geschenk von Gott, durch euer besonderes Gemüt! Von überhaupt Nichtvergessen-Könnenden mag bemerkt werden: Haben denn die anderen Völker in ihrer Geschichte nicht auch alle mal Dinge getan, die man uns jetzt vorwirft? Das stimmt!
      Doch das haben die anderen Völker auch selbst zu verantworten und nicht ihr! Oder glaubt ihr vielleicht, man dürfe gegen irgendeines der Gebote Gottes nur deswegen verstoßen, weil ein anderer das getan hat! Dass den Deutschen nicht gelang, was andere Völker, von nicht gerade edlen Motiven geleitet, erfolgreich durchführten, dafür sollten die Deutschen Gott danken. Denn nur so konnte die deutsche Seele gerettet und erhalten bleiben! Dankt eurem Schöpfer für das Nichtgelingen der früheren deutschen Pläne. Jedem Einsichtigen muss es doch schließlich aufgefallen sein, dass bei allen Kriegen den Deutschen alles immer nur beinahe, in Wirklichkeit je doch niemals ganz gelang! So leitet Gott aber nur ein Volk, mit dem Er immer noch mal einen Versuch machen will und zu dessen Charaktereigenschaften Er immer noch Vertrauen hat, denn vergesst nicht, dass Gott jedem auf Erden, also auch Völkern, einen freien Willen lässt, sich so oder so zu entscheiden.
      Eine Schwäche des Deutschen ist, dass er sich zu leicht selbst bemitleidet. Das hängt freilich viel mit seinem Gemüt zusammen, das eine gesteigerte Sensitivität mit sich bringt. Man finde sich deswegen endlich einmal mit dem Geschehenen ab, das sich nun doch wirklich nicht mehr ändern lässt. Alles hat seine Zeit. Es wird gelingen, besonders wenn ihr selbst mit Hand anlegt, vor allem aber, wenn ihr euch dabei eurer von Gott gegebenen Aufgabe bewusst bleibt, was immer und immer wieder betont und unterstrichen werden sollte. Außerdem vergesst nicht, dass Gott für alle Menschen, und somit auch für andere Völker, zu sorgen hat und nicht nur allein für euch Deutsche!
      Gott hat dabei auch für solche zu sorgen, die ebenfalls schwer litten. Obschon euch Deutschen von Gott eine besondere Aufgabe zu gedacht worden ist, was ihr bisher stets kaum beachtet hattet, so ist damit doch nicht gesagt, dass Gott die anderen Völker, deren Angehörige ja eben falls zu Seiner Kindschaft berechtigt sind, nun einfach hintenansetzen soll. Lasst euch, liebe Landsleute, die Versicherung, dass euch Gott eine besondere Aufgabe zugedacht hat, bloß nicht zu Kopfe steigen und euch dadurch erneut zu Hochmut und Arroganz verleiten, wozu eine Schwäche im deutschen Volkscharakter nur zu leicht geneigt macht.
      Die Höhe des deutschen Volkes hängt freilich ganz und gar von ihrem Verhalten selbst ab. Was die übrigen Weltverhältnisse an betrifft, so überlasst diese nur getrost dem Walten Gottes. Gott hat alles so zu leiten und zu lenken, dass das Ziel erreicht wird, das Er vorgesehen hat. Er bedient sich dazu aller Kreise, aller Nationen und aller Menschen, deren Einstellung und Handeln die Verhältnisse dann so gestalten mögen, wie Er es gerade haben möchte. Man vergesse nie, Gott straft nicht in so fern, als er etwa Rache nimmt, nein, Gott lenkt nur und lässt zu, was absolut notwendig ist, damit alle Völker und deren Angehörige ihre ihnen gesteckten Ziele erreichen können.
      Vergesst nicht, dass es außer dem persönlichen Schicksal auch noch Schicksale von Gruppen, Nationen, Völkern und Rassen gibt, deren Handlungen alle gemäß dem göttlichen Vollendungsplan gelenkt und geleitet werden müssen.

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Verängstigt euch nicht durch Ankündigungen von bevorstehenden Katastrophen. Solche werden zwar kommen müssen, aber ihr, die ihr euren Gott gefunden habt und innerlich erlebt, braucht nichts zu fürchten. Entweder werdet ihr bei solchen Katastrophen so ab berufen, dass ihr die Schrecknisse gar nicht erst kennen lernt, oder aber ihr seid so geschützt, dass alle Schrecknisse euch nichts werden anhaben können. Was ihr daher nur zu tun habt, ist: Glaubt an Gott, nein mehr: Vertraut auf Gott! Nein, noch mehr: Erlebt euren Gott! Und nichts kann euch geschehen!
      Manche mögen sich vielleicht wundern, dass hier so gar nichts über die gesagt wird, die zur Zeit die Ruhestörer der Welt zu sein scheinen. Glaubt ihr denn wirklich, solche Ruhestörer könnten und dürften solche Rolle spielen, wenn nicht alles das im Rahmen der großen Entwicklungs- und Entfaltungspläne Gottes läge? Denkt mal selbst darüber nach. Noch niemals ist es, bis jetzt, je einem Politiker oder je einem Herrscher gelungen, sich die ganze Menschheit völlig untertan zu machen. Seid versichert: Das wird nie geschehen!
      Eine Einheit der Menschheit kann nur zustande kommen, wenn man jedem Volke die Entfaltung seiner völkischen Charaktereigenschaften im Rahmen seiner geographischen Lage und Umgebung weiter zugesteht und alle nur zur freiwilligen Mitarbeit am Geschick aller Völker der Erde heran zieht. Die Zielsetzung für die Völker der Erde, eine vereinte Menschheit zu bilden, kann nur erreicht werden, wenn dabei jeder sich beteiligenden Nation eine eigene individuelle Entwicklungsfreiheit als selbstverständlich zu gestanden bleibt. Das sollte das deutsche Volkstum beherzigen und sich nicht zu sehr absondern, sondern mit den anderen Völkern der Erde eng zusamenarbeiten unter gegenseitiger Zuerkennung völliger Gleichberechtigung, wie es unter gebildeten Menschen an und für sich üblich ist. Aber mit dem Punkt Zusammenarbeit wird eine schwache Seite des deutschen Volkscharakters berührt.
      Für einen Deutschstämmigen ist es schwer, freiwillig zu kooperieren. Entweder beugt man sich fast willenlos, oder man will ausschließlich nur den eigenen Willen durchsetzen. Das ist aber keine wahre Zusammenarbeit. Wirkliche Kooperation ist: Freiwilliges Geben und freiwilliges Empfangen! Und nicht gönnerisches Geben und herrisches Inempfangnehmen! Wenn diesbezüglich das deutsche Volk seinen Charakter etwas mehr kontrollieren würde, wäre das schon ein Segen für das in Aussicht gestellte, neu erstehende Deutschland.
      Und was wird mit den anderen Völkern geschehen? Überlasst das nur dem Herrn! Das ist Sein Problem! Manche der an deren Völker machen schon jetzt genau die gleichen Fehler, die das ehemalige Deutschland gemacht hat. Solche Völker haben aus der Geschichte absolut nichts gelernt und wollen das anscheinend auch nicht. Diese Völker gehen euch Deutschstämmige nichts an. Kümmert euch um euch selbst, denkt über euch selbst nach und sammelt alle Kräfte, auch seelische und geistige, für ein geeintes Deutschland. Seid auch nicht entmutigt, wenn die politische Entwicklung zeitweilig einmal so sein sollte, dass sie manch mal gerade zu hoffnungslos erscheinen mag. Immer wird sich alles wieder dahin klären, dass es doch ein geeintes Deutschland als Heim des deutschen Volkstums im Herzen Europas geben wird. Seltsam und merkwürdig mögen dabei manchmal die Wege sein, über die das Schicksal, besser Gott, die Neugestaltung des deutschen Volkstums vornehmen wird. Lasst euch aber durch all das nicht im geringsten beirren! Es wird kommen: Seid dessen gewiss!
      Noch eins: Das deutsche Volk ist das Erste gewesen, das bei dem zur Zeit vor sich gehenden großen Reinigungsprozess der gesamten Menschheit zur Rechenschaft gezogen wurde. Damit ist jedoch nicht gesagt, dass nun etwa jeder einzige des deutschen Volkes, den dabei ein schweres Einzelschicksal traf, von Gott verworfen oder weggefegt wäre. Keineswegs!

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Völkerschicksale helfen wohl Einzelschicksalen, doch der eventuelle Untergang einer ganzen Volksgemeinschaft hat gar nichts mit irgendwelchem Untergang einzelner Bürger solcher Volksgemeinschaft zu tun. Wie er wähnt, das deutsche Volkstum wurde zuerst zur Rechenschaft Gottes gezogen. Es hat nun die Hauptprüfung hinter sich. Und wenn auch noch gelegentliche Nachprüfungen stattfinden mögen, so werden diese nichts bedeuten im Vergleich zu dem, was das gesamte deutsche Volk schon durchgemacht hat.
      Das deutsche Volk ist geprüft worden im Feuer des Krieges. Nun werden Prüfungen kommen, mit denen das deutsche Volk nichts mehr direkt zu tun haben wird, außer es mischt sich irgendwie selbst ein. Das sollte es aber nicht tun, denn der Aufstieg eines anderen Deutschlands ist absolut gewiss, auch ohne jedes leidenschaftliche Einmischen von Deutschen, außer ein solches würde durch Umstände allein bedingt sein.
      Die alte Heimat befindet sich zur Zeit in einem Zustande der Auslese. Die wertvollsten Menschen für einen nochmaligen Aufbau der Heimstätte eines Volkstums, mit dem Gott so viel vorhat, werden sich allmählich wie ganz von allein zusammenfinden. Der bedauernswerte Zustand der Verarmung und Verelendung erzieht die Einsichtigen in der deutschen Volkstumsgemeinschaft zu jener wahren Demut, die allein zu Gott hinführen und gleichzeitig damit auch zugänglich machen kann für göttliche Mahnungen und Führungen. Wahre Demut will ja nie etwas erzwingen, son dern versteht zu warten. Das rechte Warten ist es nun, was das deutsche Volk als Staatseinheit gründlichst lernen muss. Wie sollte denn wohl Gott führen und lenken können, wenn man immer nur alles nach seinem eigenen Kopf haben möchte?
      Mit Demut verbinde man gleichzeitig Vertrauen und Geduld. Man wird überrascht sein wie dann die Zeit für einen arbeiten wird, indem sich wie von selbst alles so gestaltet wie man es innerlich ersehnt. Gerade Ungeduld und Ehrgeiz, im Weltgeschehen alles immer nur selbst gestalten zu wollen, und zwar lediglich so, wie man es eigenmächtig für richtig erachtet, hat viele der großen Fehlschläge gebracht, unter deren Folgen jetzt fast hundert Millionen in Mitteleuropa, oftmals gänzlich unschuldig, leiden müssen.
      Nun steht das deutsche Volk an der Schwelle einer ganz neuen Epoche, und zwar einer ungemein wichtigen. Wenn das deutsche Volk in seiner Gesamtheit bis jetzt noch nichts gelernt hat, dann kann ihm von keiner anderen Seite mehr geholfen werden, da es eben für eine bessere Einsicht völlig unzugänglich sein würde. Was soll es denn aber tun? Es soll sich auf seine wahre, ihm von Gott übertragene Aufgabe besinnen, denn seine geographische Lage befindet sich im Herzen der Kulturgebiete Europas.
      Die Besinnung eines ganzen Volkes ist jedoch nur möglich, wenn jeder Einzelne an sich selbst zu arbeiten beginnt. Vor allem fahre man fort, ein an der zu helfen und die jeweiligen Bürden einander zu erleichtern, wozu einem anfangs Not und Elend einfach gezwungen haben mögen. Man vergesse nicht: jeder einzige Mensch ist notwendig und wertvoll zum Wiederaufbau eines Volkstums, denn solches setzt sich ja aus Einzelpersonen zusammen.
      Man lerne, die Ansichten und Auffassungen anderer gelten zu lassen. Kann man nicht bei- oder zustimmen, so überlasse man alles vertrauensvoll Gott, nehme sich aber nicht heraus, seinen Nächsten und Nachbarn wegen anderer Eigenanschauung zu verachten oder gar zu verfolgen. Außerdem versuche man, sich bis zu den Lehren der wahren Urreligion durch zu finden, und somit Religion wirklich zu erleben, ganz gleich in welcher Konfessionsrichtung das geschieht. Erst das Erleben der Religion macht einen zu eine tatsächlichen Täter des Wortes. Um das zu werden, denke man über die heiligen Lehren der jeweilig zugehörigen Religionsrichtung nicht nur Sonntags, während eines ein- oder zweistündigen Gottesdienstes nach, sondern werde sich bewusst, dass sich all unser Tun und Lassen in der von Gottgeschaffenen Umwelt abspielt, und wir ebenfalls dort hinein erschaffen wurden, infolge dessen auch vollständig von Gottes Walten und Wirken dauernd umgeben sind.
      Werden wir uns dessen bewusst, und zwar, wenn möglich, jeder Einzelne, so wird sich damit auch die Auffassung der ganzen deutschen Volksgemeinschaft nach der Wiedervereinigung zu einem nochmaligen geschlossenen Staatswesen von Grund aus ändern. Ihr seht also wie notwendig es ist, dass jeder einzelne bei sich selbst beginnen muss, um eine Volksgemeinschaft aufrichten zu können, die der von Gott vorgesehenen Aufgabe wirklich gerecht werden kann.
      Außerdem schließe jeder Angehörige der deutschen Volkstumsgemeinschaft deren Wiedererstehen zu einem neuen einheitlichen Staatengebilde mit in sein tägliches Gebet ein. Man lache nicht darüber. Solche Gebete, von vielen zu Gott gerichtet, aber nicht nur mit Worten, sondern aus wirklich tiefst empfundenen, sehnsüchtig wünschenden Herzensgrunde können Wunder vollbringen. Es sollte so sein, dass, wo immer sich Menschen zusammenfinden, irgend jemand die Anwesenden auffordert, gemeinschaftlich für kürzere oder längere Zeit im Gebet oder in Meditation seine Gedanken auf ein harmonisches wiedervereintes Deutschland zu richten, aber auf ein solches des Friedens, des seelischen Erwachens und der geistigen Entfaltung aller jener Kräfte im deutschen Wesen, die so viel zu einer Verbesserung der Verhältnisse mit beitragen könnten durch gewonnene Erkenntnisse.
      Solche Meditationen, Versenkungsandachten und gemeinsame Gebete sollten genau so wichtige Einrichtungen werden wie die Schaffung von Gesangs-, Turn- und Unterhaltungsvereinen. Es wäre gut, wenn Meditieren und Beten für die Wiedervereinigung, und später, wenn das erfolgt ist, für richtige Leitung dieses Staats gefüges durch göttliche Erleuchtung der leitenden Männer, zu einem ständigen deutschstämmigen Gebrauch würde.
      Hier mag vielleicht ein geworfen werden, dass solche Meditationen und solches Beten mit der Zeit ebenfalls verflachen und zu lediglichen Lippengemurmelveranstaltungen werden mag. Es ist zwar unvermeidlich, dass auf Erden alles mit der Zeit an Kraft einbüßt und verflacht. Doch wenn das eintrifft, dürften sich doch schließlich Männer und Frauen im öffentlichen Leben finden, die gelegentlich immer wieder mal zu großen Erbauungsmeditationen und gemeinsamen Gebetsversammlungen auffordern, in denen eingehends darauf verwiesen wird, wie das Beten geholfen hat, als die Disharmonie noch stärker vorherrschte. Man versuche daher gerade jetzt gemeinschaftliches Meditieren und Beten, vielleicht zu bestimmt festgesetzten Zeiten, für die rechte Einsicht der Geschicke der leitenden Persönlichketen, um dies als eine Möglichkeit und einen deutschen Brauch einzuführen. Jeder, der das hier liest, fange selbst damit an und Gründe entweder Meditations- oder Gebetsgruppen. Es hilft bestimmt!
      Ihr alle, die ihr diese Zeilen lest, ohne jede Ausnahme, müsst euch schon jetzt dar auf vorbereiten, eurer neuerstandenen Volkseinheit die rechte Bahn zu weisen und darauf zu achten, dass diese rechte Bahn auch innegehalten wird. Vorläufig habt Geduld und eignet euch überhaupt diese Tugenden an.
      Lernt jetzt, durch diese Umstände gezwungen, alle gründlichst das gegenseitige Helfen, vor allem aber das neidlose miteinander Arbeiten. Lernt, an Gott nicht nur zu denken, sondern Seiner ständig bewusst zu sein. Wen det euch vertrauensvoll an diesen Gott und bittet Ihn aus tiefstem Herzensgrunde mit einer Innigkeit, die ihr selbst wie einen warmen Strom in eurem Herzen empfindet, dass Er sich eurer Situation annehmen möge! Ihr werdet erstaunt sein, wie plötzlich Umstände in Erscheinung treten werden, durch die, wie durch ein scheinbares Wunder, sich plötzlich eure Verhältnisse bessern werden, und das oftmals durch Ereignisse, an die ihr nie gedacht haben möget, dass auf solche Weise eine Änderung eintreten könnte.
      Daher Kopf hoch. Anderen Menschen ist es auch schon das eine oder andere Mal so wie euch ergangen. Doch immer habt ihr euch wieder gefunden! Es wird auch dies mal der Fall sein, vor allem, wenn ihr in euch das rechte Gottvertrauen erwachen lasst, euch fest an Gott haltet und das wirkliche Meditieren und Beten durchführt, nicht das bloße Lippengemurmel, son dern das tief empfundene Herzensgebet.

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