Die Beziehung zur Mutter zählt zu den prägendsten, intensivsten und zu den längsten Beziehungen im Leben von Frauen. Umso schwerer trifft es sie, wenn die Mutter stirbt. In diesem Töchter-ohne-Mütter-Seminar lernst du deinen eigenen Trauerweg zu reflektieren und gehst auf Entdeckungsreise nach Kraftquellen wie Yoga und Meditation. Mit Hilfe von Trauerritualen, Atemübungen usw. lernst du, deine eigenen Emotionen besser einzuordnen. Mit der Bearbeitung deiner individuellen Situation wirst du entdecken, dass der Austausch in der Gruppe eine heilende Wirkung entfaltet. Du wirst die Verbundenheit mit anderen mutterlosen Töchtern erfahren. Wir schreiben, legen und benennen im Workshop Erlebtes und richten den Fokus auf die vielseitigen Aspekte des Mutterverlustes. Du lernst verschiedene Trauermodelle sowie das Prinzip des „Klagens“ kennen. Yoga, Meditation und Körperübungen helfen dir leichter mit deiner Trauer umzugehen. Dieses Seminar richtet sich an Betroffene, die in jungen Jahren ihre Mutter verloren haben (Kindheit, Jugend, junges Erwachsenenalter) und an Töchter, die bereit sind, sich der lang bestehenden Trauer um die Mutter zu stellen. Zur Nachbereitung erhältst du ein Handout, Literaturempfehlungen sowie Möglichkeiten zur Vernetzung.
Teilnahmevoraussetzung: Bereitschaft den frühen Mutterverlust (z. B. in der Kindheit/Jugend/junges Erwachsenenalter) zu bearbeiten und sich darüber austauschen. Der Verlust sollte länger zurückliegen, ca. 1 Jahr, kein aktueller Trauerprozess um die Mutter.

