„Trotz der relevanten Wirksamkeit von Trauma-fokussierter Verhaltenstherapie von PTBS, sind die evidenzbasierten Behandlungen nach wie vor unzureichend (Danielle C. Mathersul, et al., 2019).“ Die Erforschung des Pranayama hat vor kurzem erst begonnen. In USA an der Stanford- und Yale Universität sowie in Palo Alto, wird Pranayama bei PTBS ebenso erforscht wie in der Universität Duisburg-Essen. Erste Ergebnisse legen nahe, dass es Wirkzusammenhänge zwischen Pranayama und PTBS gibt. Das einzigartige an Yoga ist das Pranayama. Es reguliert das Nervensystem auf Hirnstammbasis. Der Dorsal-Motorische-Nukleus – Ausgangspunkt für die Erstarrung nach Stefen Porges – wird durch Pranayama gehemmt. Die Auswirkung dieser Hemmung ist die Wiederherstellung der Präsenz. Ich komme ins „Hier und Jetzt“. Der Nutzen ist, dass Dissoziation regulierbar ist.

