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Alle Seminare von Surya Devi Cordier

Surya Devi CordierVor langer, langer Zeit hatte ich ein Mangelgefühl. Ich dachte, alle, jeder ist etwas Besonderes, kann etwas besonders gut; nur ich nicht. Ich fühlte mich ungenügend, nicht genügend wahrgenommen, unverstanden, nicht genug geliebt. Voller Ängste. Mit der Zeit, mit dem Erwachsen werden und besonders mit der Geburt meiner beiden Kinder sowie dem Wieder-Erleben von Kindheit aus einer anderen Perspektive wurde es besser. Ich konnte Vertrauen, Verantwortung, liebevolles Miteinander und selbstloses Handeln in einer schönen Weise erleben und leben. Ich konnte schon viele Dinge benennen, die ich nicht wollte, von denen ich, aus gesammelter Erfahrung, wusste, dass sie nicht zu mir passten, dass sie mir nicht gut taten. Aber mehr auch nicht. Ich fühlte mich irgendwie fremdbestimmt, ohne eigene Richtung.
Doch dann plötzlich kam eine andere Strömung in mein Leben. Ich löste mich aus dem traditionellen Familienleben, ließ materielle Sicherheiten hinter mir und machte mich auf die Suche. Auch wenn ich das Ziel noch nicht vor Augen hatte. Ich spürte, ich wusste, es muss „mehr geben“… Es war eine sehr herausfordernde Zeit! Meine Kinder gerade einmal im Kindergarten und ich ziemlich überfordert. Irgendwelche Arbeiten verrichtend, die Geld einbrachten und trotzdem in mein Leben als Mutter passten. Einige meiner freien Zeit verbrachte ich im Sportstudio. Sport und Bewegung waren schon immer Entspannung für mich. Das Sportstudio hatte eine nette Kinder Betreuung und so konnte ich auch „guten Gewissens“ etwas für mein Wohlbefinden tun. Dort begegnete mir zum ersten Mal Yoga. Das Praktizieren dieses eher sportlichen Yoga gefiel mir und war irgendwie „mehr“ als der ganze Sport, den ich bisher gemacht hatte. Doch es war nur eine erste Begegnung; ich war noch immer suchend. Das war 1996. Die „Große Liebe“ kam mit der Entdeckung der Meditation. 1999 hatte ich das große Glück, meinen indischen Meditationsmeister persönlich zu treffen und kennen zu lernen. Diese zwei Wochen der gemeinsamen Meditationen, des Satsangs, des „Sitzen zu Füssen des Meisters“ und der Austausch mit Gleichgesinnten brachte mich auf den richtigen Pfad. Auf meinen Weg. Ich war dankbar! Ich bin dankbar! Ich war angekommen. Fühlte mich ruhig, behütet, geliebt. Beginnend von diesem Zeitpunkt meditierte ich täglich – immer am frühen, frühen Morgen und am Abend. Ich wusste immer mehr, was ich wollte. Wurde selbst-bewusster. Auf allen Ebenen gab es immer mehr Wandel. Ich begann ein Studium zum Lehrer an Waldorfschulen und fast zeitgleich meine erste Yogalehrer Ausbildung (im Klassischen Yoga). Schon nach wenigen Monaten übernahm ich die Vertretung der Kurse meiner damaligen Yogalehrer- und Ausbilderin. Es fiel mir leicht und machte mir viel Freude. Obwohl (oder gerade) weil es ein Selbstloser Dienst war verbrachte ich gerne meine Zeit damit. Von Gesellschaft und Erziehung geprägt dachte ich trotzdem „man muss“ vernünftig sein, und dass ich an einer Schule unterrichten würde. Sehr schnell stellte ich jedoch fest, dass ich zu viel Empathie mit den Kindern hatte um Lehrer an einer Schule zu sein und das stete An- und Einfordern von Dingen nichts mit mir, mit meiner Wesensart zu tun hat. So wagte ich den Schritt in die berufliche Selbständigkeit des Yogalehrers. Von da an war „alles gut“. Auch noch heute kann ich sagen: „Das war eine (vielleicht sogar „die“) der besten Entscheidungen, die ich je in meinem Leben getroffen habe“. YOGA! Das Praktizieren von Yoga, das Unterrichten von Yoga, das stete Lernen von und über Yoga. Lernen von Kursbesuchern/-schülern, Lehrern und Meistern. Viele Weiterbildungen, Ausbildung, noch eine weitere komplette Yogalehrer Ausbildung (Sivananda Yoga)…. Das Leben von Yoga! Ja! Das ist meine Berufung. Mein Weg. Mein Sinn des Lebens. Es ist für mich keine Arbeit im herkömmlichen Wortgebrauch. Es ist Freude. Es ist Wonne. Es ist Maha Ananda. Ich bin sehr, sehr Dankbar! Dankbar, dass Yoga und Meditation mich gefunden haben. Voller Liebe und Freude gebe ich Yoga weiter. Möchte mein Wissen, meine Erfahrungen mit dir teilen, an dich weitergeben. Dass dein Leben freudvoller, ausgefüllter, leichter und glücklicher wird. Dass du Yoga so in dein Leben einziehen lässt, dass du ganz beseelt davon bist. Dass es in dir ist und dich umhüllt. Dass du durch diesen unsagbar großen Schatz deine Angst besiegen kannst."

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