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Eine Frage, die mir oft gestellt wird: „Wie verhindere ich, dass Menschen mit weniger Energie mir meine Energie wegnehmen?“ Das fragen sich besonders Menschen in heilenden und sozialen Berufen. Sie geben den ganzen Tag und sind oft von Menschen mit weniger Prana umgeben. Daher sind Angehörige dieser Berufsgruppen oft vom Burnout-Syndrom, das häufig hauptsächlich Prana-Mangel ist, betroffen. Fast jeder kennt es, dass ihm Energie abgezogen wird.

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Tipps zur Burn-Out-Prävention

Dazu möchte ich folgendes raten:

  • Sei nicht geizig, sondern gib gerne. Was du freiwillig gibst, kann dir niemand nehmen. Wenn du mit anderen Menschen zusammen bist, strahle bewusst Licht aus. Lächle dem anderen zu. Das ist das Wunder der Liebe: Teile mit anderen, was du hast. Du wirst reich beschenkt sein. Es ist doch etwas Gutes, wenn auch andere etwas davon haben, dass du regelmäßig Yoga praktizierst.
  • Verbinde dich mit der kosmischen Energie. Dann ist es nicht deine eigene Energie, die du gibst. Wenn du mit anderen zusammen bist, stelle dir zumindest zu Beginn und zum Abschluss der Begegnung vor, dass du beim Einatmen Lichtenergie aufnimmst und diese Energie dein Herz und deinen Bauch ganz erfüllt. Stelle dir beim Ausatmen vor, dass du dem anderen diese Energie schickst. Du kannst das auch mit einem Gebet verbinden (Einatmen „Lieber Gott…“, Ausatmen „… gib diesem Menschen Kraft und Liebe“) oder mit Gedanken des Wohlwollens („Möge es dir gut gehen“) oder auch mit einem Mantra (Einatmen „Om Namah…“, ausatmen „…Shivaya“). Diese Technik ist auch hilfreich, wenn jemand langatmig etwas erzählt.
  • Werde dir bewusst, dass die Angst, Energie zu verlieren, an sich schon deine Energie reduziert und praktisch zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung wird.
  • Zentriere dich selbst immer wieder. Atme tief mit dem Bauch ein und aus und spüre dabei deine energetische Mitte im Bauch. So verhinderst du, dass eine niedrig schwingende Fremdenergie in dir stärker werden kann.
  • Praktiziere selbst regelmäßig Energieübungen. Lade dich täglich mit Meditation und Yoga-Übungen auf. Je mehr du an Prana hast, umso mehr Energie kannst du geben.
  • Übe öfter in der Gruppe und bleibe auch mal länger (zwei bis fünf Tage) in einem Meditationszentrum oder Yoga-Seminarhaus, um deine Batterien wieder aufzuladen.

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Erdung als Burn-Out-Prävention

Bei den Angehörigen von lehrenden Berufen und der darstellenden Künste tritt oft ein besonderes Phänomen auf: Während und nach dem Lehren oder der Aufführung sind sie wie aufgedreht und energetisiert. Nachher können sie oft nicht „abschalten“. Irgendwann erreichen sie den Burnout-Punkt. Hier empfehle ich, erdende, entspannende und beruhigende Übungen zu lernen, regelmäßig zu meditieren und eine Atemübung namens Sitali (kühlende Atmung) zu praktizieren. Diese geht wie folgt:

Sitali zur Beruhigung von Prana

Setze dich ruhig hin. Schließe die Augen. Strecke die Zunge leicht nach vorne. Rolle sie so, dass die Zungenmitte unten ist und die seitlichen Zungeränder nach oben schauen. Atme sehr langsam und tief mit einem leichten Zischlaut die Luft über die Zunge ein. Stelle dir dabei vor, dass du kühlende, entspannende, harmonisierende Energie einatmest. Stelle dir vor, dass diese Kraft dich von Kopf bis Fuß erfüllt. Dann atme zügig und tief, aber lautlos durch die Nase wieder aus. Wiederhole das etwa zehn Atemzüge. Lass anschließend den Atem ein paar Atemzüge lang von selbst fließen und spüre nach.

Sitkari Variation zur Beruhigung von Prana

Variation: Wer die Zunge nicht längs rollen kann, legt die Unterseite der Zungespitze gegen die Schneidzähne. Drücke die Mitte der Zunge unterhalb der Schneidezähne nach vorne. Atme zischend über die Zunge durch den Mund ein und übe dann wie oben beschrieben.

Wirkung von Sitali und Sitkari

Diese Übung gibt Entspannung, Ruhe und Gleichmut und beruhigt nach aufregenden Ereignissen. Sie ist auch gut, um den Körper zu kühlen und ein übermäßiges Hungergefühl zu vermindern. Sie hilft, unruhige Energien zu harmonisieren. Den alten Hatha-Yoga-Schriften zufolge wirkt sie sogar verjüngend.

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