Mai 06 2013

Kirtanheft online

Abgelegt 20:47 unter yoga-blog-news


Kennst du schon das Yoga Vidya Online Kirtan Heft? Du findest da alle Yoga Vidya Kirtans aufgeführt – Texte, Übersetzungen, Erläuterungen. Du kannst dir die Kirtans gleich anhören – oft sind mehrere Audios und Videos bei dem betreffenden Kirtan. Für viele der Kirtans findest du die Noten für das Harmonium und Gitarrengriffe. Wenn du also das Mantra-Singen bzw. Kirtan liebst, dann schaue doch mal ins online Kirtanheft. Übrigens: Das Kirtanheft wurde gerade etwas überarbeitet. Du findest viele Hintergrundinformationen über Kirtan, Wirkung von Kirtan. Und wenn du mal nach einem konkreten Kirtan schnell suchen willst – dann findest du dafür ein Suchfeld, um den Kirtan gleich zu finden. Hier kommst du direkt zum Online Kirtanheft >>>

Und hier kommst du direkt zu allen Kirtans, Mantras, Shlokas und spirituellen Liedern aus dem Yoga Vidya Kirtanheft:

 

Einführung

Jaya Ganesha – Jaya Ganesha – Jaya Ganesa

SIVANANDA KIRTANS

 

VISHNU KIRTANS

 

KRISHNA KIRTANS

 

RAMA KIRTANS

 

SHIVA KIRTANS – Shiva Kirtans – Siva Kirtans

 

DEVI KIRTANS

 

GURU KIRTANS

 

Vedantische Gesänge und Hymnen

 

Spirituelle Lieder aus aller Welt

 


Sanskrit Shlokas, Stotras und Mantras zur Rezitation

Mantras für die Meditation – Mantraweihe

 

Hindi Bhajans und Sanskrit Lieder

 

Segens-Mantras, Friedensgebete, Arati

Diese Kirtans und Mantras werden zum Ende des Satsang rezitiert. Sie können auch einzeln gesungen werden:


Über Kirtan –  von Swami Sivananda

Auszüge aus dem Buch „Bhakti Yoga“

Kirtan ist das gefühlvolle Singen von Gottes Namen. Kirtan hat eine heilende Wirkung  auf den physischen und auch auch auf die feinstofflichen Körper. Kirtan ist eine ausgezeichnete Methode, um die Nerven zu beruhigen und den Emotionen eine positive Richtung zu geben. Während die Mantras in Sanskrit gesungen werden, kann Kirtan in jeder Sprache erfolgen. Auch die christlichen Hymnen kann man im weiteren Sinne als Kirtan bezeichnen.
Sanskrit ist vermutlich die älteste heute noch verwendete Sprache der Menschheit. Sanskrit wird auch „Devanagari“, die Sprache der Götter, bezeichnet. Klang besteht aus Schwingungen. Klang ist daher letztlich Energie. Die meisten Kirtans sind auf Sanskrit. Ein Sanskrit-Mantra ist eine mystische Energie, die in einer Klangstruktur enthalten ist. Ein Mantra besteht aus den Urklängen, ursprünglichen Schwingungen, die aus dem Objekt selbst oder der Handlung entstehen, wofür es benutzt wird. So hat z.B. in vielen Sprachen „Ma“ oder ein ähnlicher Klang die Bedeutung  von „Mutter“. „Ma“ ist der natürliche Laut, mit dem das Kind die Mutter ruft.
Die beim Kirtan verwendeten Sanskrit-Worte sind ursprüngliche, natürliche Klangmanifestationen. Deshalb benutzen wir sie zum Kirtan. Man kann Mantras übersetzen, aber die Übersetzung der Kirtans hat nicht die gleiche Kraft wie die Sanskrit Gesänge.
Um die Energie eines Mantras im Kirtasn zum Schwingen zu bringen, wiederholen wir das Mantra mit einem bestimmten Rhythmus. Bei der Wiederholung des Mantras entsteht ein spezifisches Gedankenmuster. Die Energie manifestiert sich.
Kirtan heißt oft das Singen von Gottes Namen. Name und Form sind wie die zwei Seiten einer Medaille: das eine gibt es nicht ohne das andere. Wenn man einen Namen wiederholt erscheint die entsprechende Form im Geist. Auch wenn man die Form, die mit einem bestimmten Mantra verbunden ist, nicht kennt, so wird doch ein bestimmtes Gedankenmuster im Geist geformt. Diese Gedankenmuster sind positiv, wohltuend und beruhigend. Im Kirtan nimmt der Geist praktisch die „Form“, die Energie des göttlichen Bewusstseins an.
Kundalini Yoga spricht davon, dass jedes Chakra eine bestimmte Anzahl von „Blütenblättern“ hat. Diese Blütenblätter enthalten die verschiedenen Buchstaben des Sanskrit-Alphabets enthalten. Wenn man also sanskrit Kirtans singt, so werden die Chakras stimuliert und die Kundalini Shakti, die schlafende Energie, erweckt.
Kirtan ist die leichteste Art, Gott nahe zu kommen. Im Kālī Yuga (Eisernen Zeitalter) ist Kirtan das beste Yoga.

In jedem Wort ist Kraft. Genauso wie der Name eines Objektes in dieser Welt die Vorstellung dieses Objektes in unserem Geist hervorruft, so ruft der beim Kirtan verwendete Name Gottes das Gottes-Bewusstsein im gereinigten Geist hervor. So bereitet Kirtan den Boden zur höchsten Gottesverwirklichung.
Musik ist Yoga des Klanges. Die verschiedenen Musiktöne aktivieren jeweils spezielle subtile Kanäle (Nadis) in den Chakras (den feinstofflichen Energie Zentren). Kirtan bringt diese Kanäle zum Schwingen, reinigt sie und erweckt die darin schlafende psychische und spirituelle Kraft.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Kirtan berührt und öffnet das Herz. Kirtan erfüllt den Geist mit Reinheit. Kirtan bringt Harmonie und göttliche Liebe. Wer im Kirtan den Namen Gottes singt, vergisst den Körper und die Welt. Selbst mechanisches Singen bringt noch eine gewisse Wirkung. Wenn man jedoch mit Hingabe und Gewahrsein der Bedeutung singt, so sind die Wohltaten unermesslich.

Abfolge der Kirtans in einem Satsang

  •  20-45 Minuten stille Meditation
  •  Om Om Om
  •  Jaya Ganesha (Nr. 2)
  •  1-3 Kirtans
  •  Om Om Om Shanti …
  •  Lesung
  •  Om Om Om
  •  Om Tryambakam (Nr. 800)
  •  Friedensgebete (Nr. 801)
  •  Universelles Gebet (Nr. 802)
  •  Arati (Nr. 804)

 

Und hier gleich schon mal ein Kirtan Video:

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