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Termine Meditation mit Anleitung

Freitag von 17:45 - 18:15 Uhr

 29.06.2018 / 13.07.2018 / 07.09.2018 / 05.10.2018

Meditation

Alle großen spirituellen Traditionen kennen die mit dem Atem verbundene Meditation, nicht nur Hindus und Buddhisten, auch die christlichen und jüdischen Mystiker, die islamischen Sufis und die Schamanen. Doch warum meditiert der Mensch?

Der Mensch strebt zunächst einmal danach, körperliche Bedürfnisse (Essen, Trinken, Schlaf) zu erfüllen, ein sicheres Dach über dem Kopf zu haben und seinen Wunsch nach Nähe befriedigen zu können. Sind alle diese Bedürfnisse gestillt, dann stellt er fest, dass er noch immer nicht dauerhaft glücklich ist, denn vorübergehende Phasen des Glücks wechseln mit Zeiten des Leids ab. Das liegt vor allem daran, dass uns unsere Gedanken ständig Dinge vorgaukeln, ohne die wir vermeintlicherweise nicht glücklich sein können. Ständig zerren Wünsche an uns und lassen uns nicht zur Ruhe kommen.

Meditationstechniken wurden entwickelt, um über diesen Geist, diese Gedanken die Herrschaft zu erlangen. Auch wenn wir vielleicht nie völlig frei von Wünschen sind - denn auch der Wunsch, Herrschaft über die Gedanken zu erlangen ist ja ein Wunsch - können wir doch lernen, uns nicht ständig von unserem Geist diktieren zu lassen, wonach wir streben sollen. Durch Techniken der Meditation, der Entspannung, des Loslassens und der Selbstbeoachtung begreifen wir allmählich, wie wir unsere Gedanken in Zaum halten und Täuschungen des Geistes durchschauen können. Vor allem aber lernen wir, im gegenwärtigen Augenblick zu leben, im Jetzt zu sein, denn unsere wirkliche Sehnsucht ist es, zur Quelle zurückzufinden. Wir lernen, die Meditation auch auf unsere körperlichen Übungen und auf Entscheidungen im Alltag anzuwenden. Dadurch kann sich unser ganzes Leben wandeln.

Meditation Wissenschaftliches

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Meditation Angst und Unruhe auflösen kann, bei Depressionen und Schlafstörungen hilft, Gelassenheit und Konzentration stärkt. Durch Meditation wird Stress abgebaut und damit beruhigen sich auch Blutdruck, Herzrhythmus und Atmung. Ist der durch Stress ausgelöste Flucht-Kampf-Reflex wieder abgebaut, dann können Immunsystem und Verdauung ihre Arbeit wieder aufnehmen. Entzündungen im Körper nehmen ab; im Blut lassen sich gesunkene Entzündungsmarker nachweisen, Schmerzen durch muskuläre Anspannung verringern sich.

Wir sind gesünder, freud- und friedvoller, gelassener, mitfühlender und achtsamer im Umgang mit anderen Menschen.

Doch das ist noch lange nicht alles. 2012 fanden Hirnforscher der UCLA (University of California Los Angeles) in Studien zur Meditation heraus, dass das Gehirn bei regelmäßiger Meditation wächst: Der Kortex - die Hirnrinde - verdickt und verdichtet sich; Meditierende sind optimistischer und aufmerksamer.

Tibetische Nonnen und Mönche können durch Meditation ihre Körpertemperatur erhöhen und senken (Tummo). Meditation kann sogar die Genexpression positiv beeinflussen, die mit Entzündungen zusammenhängt. Auf unserer Seite Wissenschaftliche Studien Meditation findest du auch einen Bericht darüber, wozu Meditation Menschen auch beim Bergsteigen in extremen Höhen befähigt.

Es gibt viele Formen der Meditation, wie kombinierte Mantra-Meditation, Kerzenmeditation (Tratak), Achtsamkeitsmeditation, Eigenschaftsmeditation, Ausdehnungsmeditation, Meditation der liebenden Güte, Sakshi Bhav, Lichtmeditation u.v.a.