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___Einführung___

Yoga

Yoga ("Einheit") ist ein altes Übungssystem, das sich in Indien in Jahrtausenden entwickelte und bewährte. Es umfasst eine reihe geistiger und körperlicher Übungen und beschreibt grundsätzlich auch eine Lebenseinstellung.

Yoga dient zur Förderung und Erlangung von Gesundheit, Wohlbefnden und Harmonie und Erweckung schlafender Fähigkeiten und Erweiterung des Bewußtseins. Mehr Informationen...

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Meditation

Meditation (lat. Nachsinnen/die Mitte) ist in vielen Kulturen entwickelt worden. Aus medizinischer Sicht ist Meditation sinnvoll um zu entspannen und Stress abzubauen. Die Wirksamkeit von Meditation ist in einer Vielzahl klinischer Studien gezeigt worden. Aus spiritueller Sicht, ist die Meditation geeignet, höhere Ebenen der Bewußtheit zu erreichen. Mehr Infos: https://www.yoga-vidya.de/meditation/

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Portrait Aditi

Steckbrief

Name: ADITI (SONIA)

Alter: 52

Beruf: Yogalehrerin, Mama und vor langer Zeit mal Industriekauffrau

Wie lange Yogapraxis: on and off seit 2005

Welcher Yogastil: Hatha, Ashtanga, Aerial, Yin

Lieblingshobby (außer Yoga): Socken stricken

Lieblingsmantra: das Maha Mantra in allen Varianten

Größtes Laster: mein Schweinehund

 

Mit welcher Asana stehst du auf Kriegsfuß? 

Auf Kriegsfuß steht man wahrscheinlich nur im Krieger ;)

In der Rishikesh Reihe freue ich mich immer wenn Dhanurasana rum ist.

Welcher Asana würdest du einen Heiratsantrag stellen?

Der Krähe - mal klappt’s, mal nicht und wenn’s die Tagesform hergibt und man stabil steht, ist es einfach beflügelnd.

Wie bist du zu Yoga gekommen?

Im Fitnesscenter mal reingestolpert, weil die Zeit gepasst hat.

Was hat sich durch Yoga in deinem Leben verändert?

‘I am nicer after yoga’

Was möchtest du durch Yoga vermitteln?

Einen respektvollen Umgang miteinander.

Was würdest tun, wenn du eine Entscheidung für die Gesellschaft treffen dürftest?

Yoga als Pflichtfach in den Schulen einführen.

Bitte beantworte die folgende Frage mit einem Foto: Welcher Gegenstand beschreibt dich am besten?

 

 

 

Ayurveda

Ayurveda, „die Wissenschaft vom langen und gesunden Leben“ ist das älteste, überlieferte Gesundheitssystem. Es blickt auf eine über 5000-jährige Tradition zurück und hat seine Wurzeln in den Veden, den ältesten indischen Schriften.

Ayurveda ist ein System der Vorbeugung und Heilung. Es zeigt uns, wie wir unsere Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude bis ins hohe Alter erhalten können. Ayurveda sieht den Menschen als Einheit von Körper und Geist und berücksichtigt die Wechselwirkung des ganzen Organismus in Beziehung zur Natur und Umwelt. Mehr Informationen...

 

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___Geschichten und mehr___

Raja Yoga: Schluss mit dem Chaos im Kopf

 

Von Hannah Weiner 

Hast du manchmal den Eindruck, dein Geist macht, was er will? Er lässt dich durch die Vergangenheit wandern, die du nicht mehr ändern kannst, malt Angstszenarien von der Zukunft aus oder wälzt wieder und wieder die gleichen Probleme? 

Dem kannst du mit Yoga ein Ende machen! Techniken aus dem Raja Yoga können dir helfen, deinen Geist zu verstehen und produktiv zu nutzen. Raja Yoga umfaßt etwa mentales Training, Achtsamkeit, Selbstbeobachtung und Meditation. Es erklärt, wie der menschliche Geist funktioniert und wie wir ihn beherrschen können. Besonders hilfreich ist dabei ein Modell des Geistes, der als inneres Instrument der Seele oder dem Selbst (genannt Atman) angesehen wird. Demnach besteht der Geist aus vier Teilen: Citta, Manas, Buddhi und Ahankara.

Citta ist das Unterbewusstsein, in dem alle Erfahrungen gespeichert sind, die du jemals gemacht hast. Hier sitzen auch Wünsche, Fähigkeiten oder Traumata aus diesem und anderen Leben. Manas meint das einfache Denken, Wahrnehmen und Gefühle. Hier spielen sich die einfachen Gedanken ab, die drei Bestandteile haben: Bild, Wort, Gefühl. Es geht um Sehen ohne zu werten. Dann ist Buddhi an der Reihe. Buddhi steht für Intellekt, Vernunft und Wille. Hier sitzen Unterscheidungs-, Entscheidungs- und Urteilsvermögen. Buddhi beruhigt und verbindet Manas und Citta. Wenn wir Buddhi stärken, können wir die anderen Teile des Geistes klarer sehen und ihre Funktionen effektiv einsetzen. Buddhi ist sozusagen die Tür zum Selbst, zu Atman. Last but not least gibt es noch den Übeltäter des Geistes, Ahamkara. Er ist das Ego, das immer "Ich, ich, ich" schreit. Durch das Ego identifizieren wir uns mit dem, was wir wahrnehmen (mein Auto, Haus, Job) und dem Instrument der Wahrnehmung (ich bin klug, dick, dünn, ...). Ziel des Raja Yogas ist es, Ahamkara auszubremsen.

Das war jetzt relativ verwirrend, oder? Mit einem Beispiel der ehemaligen Centerleiterin von Yoga Vidya Mainz, Ananda Devi, wird das Modell verständlicher: Stell dir vor, auf dich läuft ein großer Hund zu. Manas erkennt dieses Tier zunächst wertungsfrei als Hund. Nun wurdest du als Kind von einem großen Hund gebissen. Diese schmerzhafte Erinnerung ist in Citta, deinem Unterbewusstsein, gespeichert. Citta bringt jetzt Ahamkara dazu, Angst vor dem Hund zu bekommen oder sogar wütend zu werden, dass der Hundehalter dich der Gefahr aussetzt, gebissen zu werden. Nun ist es an Buddhi, dich zu beruhigen und dir zu sagen, dass der Hund dich schon nicht beißen wird, weil er etwa angeleint ist oder auch einfach gutmütig.

Wir wollen also Buddhi stärken, um Ruhe in den Geist zu bringen. Das erreichst du zum Beispiel durch Meditation, Achtsamkeit, Gegenwärtigkeit oder Positivität. Es hilft auch, mit Visualisierungen und Autosuggestionen zu arbeiten und dir über das klar zu werden, was wirklich zu dir passt und wie du es schaffst, das zu manifestieren. Lerne, der Beobachter deines Geistes zu sein. Löse die Identifikationen mit dem Wahrgenommenen auf. Sei dein*e eigene*r Chef*in im Kopf.

 

Was bedeutet eigentlich Om?

von L.S.

„Oooooooooommmmmmm“…wer hat diese lang gezogene Aneinanderreihung zweier Buchstaben noch nicht zu Beginn einer Yoga Stunde gehört? Zumeist gemeinsam in der Gruppe gechantet erklingt dieses, wahrscheinlich bekannteste aller Mantren zu Beginn von fast jeder Yoga Stunde, egal ob hier bei uns im Yoga-Center oder überall wo sonst auf dieser Welt Yoga praktiziert wird. Doch was bedeutet dieses „Ooooommmm“ denn eigentlich?

Ähnlich wie mit vielen anderen im Yoga so üblichen Begriffen habe ich lange Zeit einfach zu Beginn und zum Abschluss jeder Yogastunde munter „mitgeoooooommmt“. Klingt doch auch schön wenn die ganze Gruppe so gemeinsam tönt…doch was das ganze jetzt eigentlich genau zu bedeuten hat habe ich lange nicht gewusst.
Tatsächlich besteht das Om in Wirklichkeit nicht nur aus zwei, sondern aus drei Silben: „Aum“. Es kommt aus dem Sanskrit und gilt als wichtigstes, ja sogar heiliges Mantra. Das „Om“ oder auch „Aum“ steht für die Dreieinigkeit und für die Verkörperung der drei Bewusstseinszustände: Wachzustand, Traumzustand und Tiefschlaf. Es symbolisiert Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Oft wird es auch als die Verkörperung der drei Aspekte Gottes verstanden: A steht für Vishnu den Erhalter, U steht für Shiva den Zerstörer und M steht für Brahma den Schöpfer. Im Yoga wird das „Om“ als ewige universelle Schwingung und heiliger Laut verstanden, welcher den Knotenpunkt zwischen der absoluten und der relativen Welt darstellt.
Und warum wird das „Om“ nun so oft zu Beginn und zum Abschluss einer Yoga Stunde gesungen? Mit dem chanten dieses Wortes werden schon seit Jahrtausenden Körper, Geist und Seele in Harmonie gebracht und somit auf die Yogapraxis vorbereitet. Das „Om“ wird auch oft zur Meditation genutzt und es soll sogar DER Urlaut schlechthin sein auf welchen sich alle weiteren Laute des Universums zurückführen lassen.
Es wird übrigens gesagt, das „Om“ sei von solch großer Heiligkeit, dass es einfach ausgesprochen nicht hörbar sei. Deswegen wird es immer feierlich gesungen. Jetzt weißt du warum zu Beginn der Yogastunden immer so schön gechantet wird. Und hättest du gedacht, dass dem Mantra sogar hinterher gesagt wird, dass es dich sogar aus depressiven Verstimmungen holen kann und deine Stimmung hebt? Ob das nun wirklich stimmt sei dahin gestellt.

Fakt ist jedenfalls, dass ich jetzt wo ich weiß was das „Om“ bedeutet mit noch mehr Freude und Elan in das Tönen dieses schönen Mantras zu Beginn meiner Yogapraxis im Center mit einstimmen werde. Gute Laune macht es mir nämlich auf jeden Fall und die kann ja für bekanntlich nie schaden. 😉

Kundalini-Energie – über Prana, Chakras und Nadis

Von Hannah Weiner

"Prana erhöhen", "Chakras visualisieren", "Nadis öffnen" – Kommt dir das bekannt vor? Sicher hast du davon schon in einer Yogastunde gehört. Aber weißt du eigentlich, was genau sich dahinter verbirgt? Hier geben wir dir eine kleine Einführung.

Zunächst zu Prana: Prana ist die feinstoffliche Energie, die in allem Lebendigen vorhanden ist. Sie ist am ehesten über den Atem erlebbar. Wenn dein Körper gut funktioniert und gesund ist, dann hat er gutes, harmonisches Prana. Diese Energie kann sich aber auch als Ausstrahlung eines Menschen manifestieren. Manche haben von Natur aus mehr Prana, andere weniger. Yogis sagen, das hänge auch davon ab, was man in einem vorigen Leben getan hat. Auf jeden Fall aber können wir in diesem Leben eine Menge tun, um unser Prana zu erhöhen.

Es gibt fünf Hauptquellen für Prana: Nahrung, Getränke, Sonnenlicht, Atemluft und Kraft, die wir von anderen Menschen bekommen. Um ihr Energielevel zu erhöhen, ernähren Yogis sich maßvoll und vegetarisch und verzichten auf Alkohol, Tabak sowie Drogen. Sie trinken überwiegend Wasser, Kräutertees oder frischen Saft. Um Prana über das Sonnenlicht zu tanken, sollte man jeden Tag 20 bis 30 Minuten draußen sein. Sehr wirkungsvoll ist auch Pranayama, also Atemübungen wie die Wechsel- oder Schnellatmung.

Chakras sind die Energiezentren, in denen das Prana gespeichert wird. Man kann sie sich als runde, bewegte Geflechte oder Zentren von Bewusstsein vorstellen, die über "elektrische Leitungen" (Nadis – dazu kommen wir gleich) miteinander verbunden sind und Prana in alle Richtungen verteilen. Abgesehen von einer Vielzahl von Nebenchakras gibt es sieben Hauptchakras. Sie liegen entlang der feinstofflichen Wirbelsäule (Sushumna) und korrelieren mit dem parasympathischen, sympathischen und vegetativen Nervensystem. Im Kundalini-Yoga ist das Ziel, die Energie vom untersten Chakra (Muladhara) zum obersten (Sahasrara) aufsteigen zu lassen und somit die Selbstverwirklichung zu erreichen. Allen Chakras sind verschiedene Eigenschaften, Elemente oder Mantras zugeordnet.

Nun zu den "elektrischen Leitungen", den Nadis. Sie sind die Energiekanäle, durch die das Prana im Körper zirkuliert. Yogis gehen davon aus, dass es insgesamt 72.000 Nadis im Körper gibt, die die verschiedenen Organe miteinander verbinden. Drei davon sind besonders wichtig: Ida, Pingala und Sushumna. Ida ist Trägerin der weiblichen Energie, der Mondenergie. Pingala ist Trägerin der männlichen Energie, der Sonnenenergie. Sushumna ist die feinstoffliche Wirbelsäule und die Energie, die zum Spüren von Einheit führt. Je mehr deiner Nadis geöffnet sind, desto höher ist dein Energielevel. Öffnen kannst du sie durch Asanas, Pranayama und Meditation.

Sich gut um das eigene Prana zu kümmern, die Chakras zu stärken und Nadis zu öffnen hilft, um mehr Gesundheit, Energie, Lebensfreude und spirituelle Entwicklung zu erreichen. Es lohnt sich also. ;)

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Portrait Sina

Name: Sina Emrich

Alter: 42 Jahre

Beruf: facettenreich (Yogalehrerin, Lebenskünstlerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, angehende Gestalt-Therapeutin, schamanisch Praktizierende, Schmuckdesignerin, Goldschmiedin, Frauenkreisfacilitator...to be continued ;-))

Wie lange Yogapraxis: Seit 2006

Welcher Yogastil: Integrales Hathayoga, mit gelegentlichen Ausflügen in andere Yogarichtungen, im Moment schwer verliebt in Yin Yoga.

Lieblingshobby (außer Yoga): auch hier: facettenreich 😉 zeichnen, malen, reisen, lesen, Freundeskreis pflegen, tanzen, singen, Persönlichkeitsentwicklung, in der Natur sein,...

Lieblingsmantra; Im Moment: Narajana Hari Om

Größtes Laster: Schokolade! (Das sozial korrekteste und öffentlich aussprechbarste Laster 😀)

Mit welcher Asana stehst du auf Kriegsfuß?

Der Kopfstand und ich sind bisher nicht mega befreundet. Wir umtanzen uns seit ein paar Jahren, mal läuft es besser, mal ist wieder mehr Distanz.

Welcher Asana würdest du einen Heiratsantrag stellen?

Vorwärtsbeuge und Fisch. All die yinnigen Hingabe- und Dehnungsasanas.

Wie bist du zu Yoga gekommen?

Tatsächlich durch meinen Ex-Mann. Der fing nämlich mit diesem merkwürdigen Hobby an und war so begeistert, dass er mir einen Kurs schenkte. Meine ersten Worte dazu waren zwar, dass da ja überhaupt nichts für mich sei, aber ich es ihm zuliebe mal ausprobiere 😉 Ich weiß zwar nicht, ob er noch Yoga macht, aber ich fing 5 Jahre später mit der Ausbildung zur Yogalehrerin an und zog ins Center.

Was hat sich durch Yoga in deinem Leben verändert?

Das ist so schwer in Worte zu fassen, Yoga ist eine der Konstanten in meinem Leben, ab dem Moment, wo es da war, war es nicht mehr wegzudenken. Yoga begleitet mich in allen Lebenslagen und der integrale Yogaweg beinhaltet so viele wertvolle Werkzeuge, die das ganze Leben beeinflussen und verändern können.

Was möchtest du durch Yoga vermitteln?

Yoga ist ein prima Werkzeug auf dem Weg zum Selbstbewusstsein. Werde dir deiner Selbst bewusst, fange an, dich zu spüren und zu bewohnen. Werde lebendig und echt, entwickle Selbstfreundlichkeit, Selbstliebe und bewusstes Atmen. Die Verbindung zu sich selbst (Quelle) und zu allem, was ist, zu erleben und zu spüren, der Frieden, der damit einhergeht, das sind Themen, die mir wichtig sind. Und durch dieses Erleben ins Herz zu kommen und Verantwortung für sich selbst und die Welt, in der wir leben, zu übernehmen.

Was würdest tun, wenn du eine Entscheidung für die Gesellschaft treffen dürftest?

Puh...interessante Frage, und nicht so einfach zu beantworten...ich kann besser beschreiben, was ich mir wünsche. Einen authentischen und achtsamen und mitfühlenden Umgang mit sich selbst und anderen. Dass sich jeder seiner Eigenverantwortung bewusst ist und seine Projektionen zu sich zurückholt. Dass die weibliche Kraft zurückkehrt und endlich ihren Platz einnimmt. Dass das patriarchale Zeitalter endet und dass das männliche und das weibliche Prinzip Frieden miteinander finden und gemeinsam die Geschichte der Menschheit in eine nachhaltigere Zukunft führen, zum Wohle aller.

Bitte beantworte die folgende Frage mit einem Foto: Welcher Gegenstand beschreibt dich am besten?

So..Bild von Gegenstand ist schon schwieriger...ach, dann gibt's mich halt nochmal zusammen mit meiner Trommel 🙂

Portrait Jürgen

Steckbrief

 

Name:   Jürgen Michael Schulz

Alter:     Jahrgang 1951

Beruf:    Coach, Yoga-Instrukteur

Wie lange Yogapraxis: Mit Unterbrechungen etwa 40 Jahre

Welcher Yogastil: So wie auch Du es für Dich finden wirst, habe ich meinen ureigenen Yogastil für mich entwickelt.  Die im Moment gängigen  „Yoga -Styles“ ( Shivananda / Rishikesh , Anusara , Ashtanga, Rocket, Vinjassa ) sind mir geläufig und ich baue diese in meine eigene Praxis und, soweit möglich, in meinen Unterricht ein.

Mein persönlicher Held für die Asana Praxis bleibt Sri Krishnamacharya , der so unterschiedliche Yogis inspiriert hat wie BKS Iyengar,  DKV Desikachar, Pattabhi Jois und vermutlich auch Vishnu-Devananda.

Lieblingshobby (außer Yoga):

Naturstein-Mauern setzen, Kuchen backen

Lieblingsmantra: Asato ma sat gamaya

Größtes Laster: Kaffee trinken

 

Mit welcher Asana stehst du auf Kriegsfuß? Mit der Asana „Kriegsfuß“

Welcher Asana würdest du einen Heiratsantrag stellen?Immer der, in die ich mich gerade versenke

Wie bist du zu Yoga gekommen? Erst begegnete John Blofeld und Ole Nydal, also eher Jnana Yoga.

Dann führten mich heilsame Kräfte, während einer Reise in die

Karibik,in ein Yoga-Center auf Barbados. Anfang der 80er bekam ich

dann ein Buch vom Shivanada Yogacenter / Vishnu-Devananda in

die Hände ……….

Was hat sich durch Yoga in deinem Leben verändert?

Es ist seitdem mein Begleiter. Wenn ich wach bin, ist es bei mir.

Was möchtest du durch Yoga vermitteln? 

Lebensfreude

Was würdest tun, wenn du eine Entscheidung für die Gesellschaft treffen dürftest?

Das Bewusstsein dafür schärfen, daß kein Einzelner eine Entscheidung für eine Gemeinschaft treffen kann. Wenn ich mich selbst finde und an mir arbeite, ist das Bestmögliche für die Gemeinschaft getan.

Bitte beantworte die folgende Frage mit einem Foto: Welcher Gegenstand beschreibt dich am besten?

 

 

 

 

Die Sonne, der Sonnengruß und ein bisschen Poesie

von Mounir Jaber

Wie verehren sie. Wir wünschen sie uns herbei. Wir vermissen sie. Wir fliegen ihr entgegen und halten Ausschau, ob sie denn nicht in nächster Zeit sich bei uns blicken lässt. Wir erforschen sie und stellen dabei fest, dass wir ohne sie nicht existieren könnten. Es ist klar, dass sie etwas über alle Maßen Besonderes ist. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes ein “Star”.

Die Sonne.

Ist es da verwunderlich, dass im Yoga der Sonnengruß fester Bestandteil einer jeden Yogastunde ist?! Demut und Dankbarkeit drücken wir mit dem Sonnengruß aus. Der Sonne zugerichtet verbeugen wir uns, strecken wir uns, werfen wir uns nierder und atmen dynamisch passend zur jeder Asana.

Genau wie die Sonne uns wachzuküssen vermag, mit ihren wohltuenden und lebenserweckenden Strahlen, so macht uns auch der Sonnengruß wach und munter. Eine ausgewogene Mischung aus körperlich herausfordernden Elementen und Elementen, die den Körper flexibel machen und entspannen, wirken angenehm auf Körper und Geist. Wer es auf die Spitze treiben will, macht die berühmten 108 Abfolgen. Danach hat man sicherlich auch richtig Sport gemacht.

Doch Achtung!

Nicht umsonst wird in einer Yogastunde bei Yoga Vidya immer wieder darauf hingewiesen, dass jeder für sich in sich hinein lauschen sollte, um zu sehen, wo heute die eigene Grenze ist. Yoga ist kein Wettbewerb, sondern viel mehr ein Weg, dem eigenen Geist und dem Körper Gutes zu tun.

Auch bei der Sonne ist Vorsicht geboten. Zu viel von ihr kann zu Hautschäden führen, die dann alles andere, als poetische Huldigungsgelüste auslösen. Deswegen gilt es für die meisten Nordeuropäer sich schön einzucremen und darauf zu achten, es mit dem Brutzeln in der Sonne nicht zu übertreiben.

Ansonsten gibt es Fakten, die darauf Hinweisen, dass wir es mit der Sonne schon mit einer fürsorglichen Lebenspartnerin zu tun. Mit ihren Strahlen löst sie die Ausschüttung von glücklich machenden Hormonen aus. Vitamin D wird dank ihr in großen Mengen ausgeschüttet. Unsere gesamten Nahrung besteht letztendlich aus umgewandelter Sonnenenergie.

Die Liste ließe sich mit Sicherheit recht lange fortführen. So lange, dass nach und nach der Wunsch wieder aufkommt den Sonnegruß zu praktizieren und poetischen Huldigungsgelüsten nachzugehen.

O Sonne, wir verehren dich! Du Lebenskraft spendende, ewig glückselig strahlende, herzenserwärmende Lichtgestalt. O Sonne …...

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Portrait Vageesha

Name: Vageesha Axel Weiß
Alter: 58
Beruf: Journalist
Wie lange Yogapraxis: 8 Jahre
Welcher Yogastil: Klangyoga
Lieblingshobby (außer Yoga): Fotografie
Lieblingsmantra; Gayatri-Mantra
Größtes Laster: Sammeln. Alles Brahman!


Mit welcher Asana stehst du auf Kriegsfuß? Je größer die Herausforderung, desto besser. Aber ich muss nicht jede Herausforderung annehmen. Vrikshasana zum Beispiel.

Welcher Asana würdest du einen Heiratsantrag stellen? Padmasana!

Wie bist du zu Yoga gekommen? Über Thai-Yoga-Massagen, also „Yoga für Faule“. Die haben mir Lust auf die aktive Variante gemacht.
 
Was hat sich durch Yoga in deinem Leben verändert? Das wollt ihr nicht wirklich wissen. Nichts ist mehr wie es war. Im Ernst. Doch, der Job ist noch der gleiche.

Was möchtest du durch Yoga vermitteln? Erlaubt den Klängen zu wirken. Tat tvam asi.

Was würdest Du tun, wenn du eine Entscheidung für die Gesellschaft treffen dürftest? Mehr Nähe wagen!

Bitte beantworte die folgende Frage mit einem Foto: Welcher Gegenstand beschreibt dich am besten?

Corona, positive Denker und andere Nervensägen

Wer kennt sie nicht? Diese Nervensägen, die einem sagen, dass man doch einfach nur postiv denken müsse, damit sich alles wieder zum Guten wendet. Ewige Optimisten, für die das Glas stets halb voll ist. Wir alle kennen sie und gerade in Zeiten des Coronavirus ist es nachvollziehbar, davon genervt zu sein. Wer möchte schon hören, man solle zuversichtlich bleiben, während man gerade ausgrechnet hat, wieviele Tage noch bis zur Insolvenz bleiben. Viele sehen ihr Geschäft, ihre Lebensgrundlage am Abgrund, da hat man nun wahrlich keine Lust auf einen klugen Kalenderspruch.

Bei Yoga Vidya ist genau dieser “kluge Kalenderspruch” allerdings Teil der Vereinskultur. Schließlich stehen wir in der Tradition des Großmeisters Swami Sivananda. Dieser schrieb zum Beispiel ein Buch mit dem Titel “Die Kraft der Gedanken”. In diesem Werk, aber auch in vielen anderen von ihm, beschwört er die fast schon wunderliche Energie, welche von postiven Gedanken stets ausgeht.

Dabei geht es nie um das blinde Schönreden von dem, was ist. Viel mehr geht es darum, ein gesundes Fundament in unserem Geist zu schaffen. Ein Fundament in unserem Geist, welches uns ermöglicht, Probleme als Herausforderungen zu verstehen und stets nach Lösungen Ausschau zu halten, auch wenn die Situation noch so aussichtslos erscheinen mag.

Konkret findet sich dieser Ansatz zum Beispiel in der Endentspannung einer jeden Yogastunde wieder, wenn wir uns suggerrien, dass wir entspannt und voller Energie sind und dass es uns gut geht.

Und was sagt die Wissenschaft zu all dem? Nun hierzu gibt es immer mehr Hinweise die belegen, dass positives Denken tatsächlich einen signifikanten Effekt beispielsweise auf unsere Gesundheit hat. In ihrem Buch “Mind over Medicine” trägt Dr. Lissa Rankin viele Studien zusammen, die genau dieser Frage nachgehen: in wie fern positives Denken Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Das Fazit ihrer Recherchen lautet, dass es sich sehr lohnt, begleitend zu herkömlichen Behandlungen und Therapien, seinen Giest mit positiven Gedanken zu fluten.

Zum Beispiel ist für ein starkes Selbstwertgefühl hilfreich sich immer wieder zusagen, dass man sich selbst mag. Eine andere sehr wirkungsvolle Methode besteht nicht von Problemen sondern von Herausforderungen zu sprechen. Gerade in der aktuellen Coronakrise kann das sehr hilfreich sein. Oder aber man mal sich immer wieder das bestmögliche Szenario aus wie das ganze sich weiter entwickeln wird.

Ürigens, der Autor dieser Zeilen ist ein tiefgläubiger positiver Denker. Ja genau, er selbst gehört zu dieser nervenden Gattung, die es einfach nicht lassen kann, in allem etwas Gutes zu sehen. In diesem Sinne möchte er nochmal ganz klar sagen: Das Glas, liebe Yoigs und Yoginis, ist gerade totz der Corona-Herausforderung halb voll.

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Ostern nachhaltig feiern? So gehts:

Für uns alle wird Ostern in diesem Jahr anders. Wegen der Corona-Krise werden viele von uns nicht so feiern wie sie es gewohnt sind. Kuchenessen mit Oma und Opa, der gemeinsame Gottesdienst oder das Abendbrot bei Freunden – dies alles ist leider nicht möglich. Das ist einerseits traurig, aber andererseits bietet diese Krise auch die Chance, unsere alten Traditionen mal zu hinterfragen. Muss es denn Fisch an Karfreitag und das Osternest aus Plastik sein? Lohnt sich vielleicht auch beim Kauf von Schokolade ein Blick auf die Zutatenliste? Kurz: Können wir Ostern nicht genauso schön wie immer, dafür aber nachhaltiger und gesünder feiern? Wir haben für euch Tipps gesammelt, wie das geht.

1) Osterdekoration selbst machen

Besonders jetzt, wo viele von uns Zeit Zuhause verbringen und ihre Kinder beschäftigen müssen, ist es eine tolle Idee selbst zu basteln. Wie wäre es mit einem Osternest aus Ästen oder Moos aus dem Wald? Oder eines, das ihr danach sogar noch essen könnt, z.B. aus selbst angepflanzter Kresse oder leckerem Hefeteig? Auch aus altem Papier lassen sich noch wunderschöne Osternester kreieren. Für weitere Osterdekoration eignen sich übrigens herabgefallene Äste oder gefundene Schätze aus der Natur mindestens genauso gut wie Schnittblumen oder abgeschnittene Weidekätzchen – und sind viel umweltfreundlicher.

2) Geschenke

Auch Geschenke lassen sich schnell und einfach selbst machen. Eine hervorragende Idee sind zum Beispiel selbstgemachtes Pesto, Salzmischungen oder Kräuteröle. Aber auch nachhaltige, selbstgemachte Hygieneprodukte sind eine super Idee. Hier findet ihr Ideen für Deos oder Seifen. Für Eierlikörfans gibt es sogar ein Rezept für die alkoholfreie und vegane Variante. Und weil Desinfektionsmittel derzeit so gefragt sind, gibt es hier die Anleitung der Weltgesundheitsorganisation zum Selbstmachen (in Englisch).

3) Süßigkeiten

Nachhaltiger als Schokolade eingepackt in Plastik oder Alupapier sind natürlich selbstgemachte Süßigkeiten wie Osterplätzchen in bunter Ei- oder süßer Hasenform, veganes Gebäck oder Energie-Bällchen aus Datteln und Kakao. Achtet außerdem bei euren Einkäufen darauf, dass die Schokolade fair und vegan ist. Die Tierschutzorganisation PETA hat als Hilfestellung ihre Lieblingsostersüßigkeiten aufgelistet (zwar in Plastik gepackt, dafür aber vegan).

4) Osteressen

Traditionell isst man an Karfreitag Fisch und an Ostersonntag ein Lamm. Aber auch dafür gibt es tolle vegane Alternativen. Auf den folgenden Seiten gibt es schöne Inspirationen: Veganblatt oder Vamily. Und wer auf echte Eier beim Osterfest partout nicht verzichten will, sollte zumindest Bioeier kaufen und sie selbst mit Pflanzenfarbe färben.

 

In diesem Sinne: Seht die Krise als Chance, feiert dieses besondere Ostern mal ganz bewusst anders – und grüßt den Osterhasen, wenn ihr ihn seht.

Wichtige Daten

Yoga Vidya e.V. Mainz
Neubrunnenbad
Neubrunnenstr. 8
55116 Mainz

Tel. 06131 / 2 77 60 - 33
Fax 06131 / 2 77 60 - 34
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