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Yogapraxis

Du brauchst weder sportlich noch trainiert zu sein. Mit regelmäßigem Üben einmal pro Woche erhöhst Du die Flexibilität. Bei mehrmaligem Üben pro Woche kannst Du noch schnellere Fortschritte erzielen. Du verbesserst Dein Körperbewußtsein und die Atmung. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu. Du gelangst zur inneren Ruhe.

Hier findest du die wichigsten Begriffe rund um das Thema Yoga:

Yoga, ein altindisches Übungssystem,

das sich in Indien in Jahrtausenden entwickelte und bewährte. Yoga dient der Entwicklung der gesamten Person. Yoga kennt keine Altersbeschränkung, aber einige Wege, um zu körperlichem, geistigem und seelischem Wohlbefinden zu gelangen.Yoga beschreibt auch grundsätzlich eine Lebenseinstellung.

Yoga unterstützt deine Selbstheilungskräfte und führt dich zu deiner inneren Mitte. Herz- und Atembeschwerden, Rücken- und Kopfschmerzen, selbst Diabetis oder Schilddrüsenerkrankungen, Asthma und noch so manch anderes Leiden läßt sich mit gezielten Yogaübungen günstig beeinflussen. Konzentration und Gedächtnis verbessern sich und du bekommst Zugang zu deiner Intuition und Kreativität.

Das "klassische" Yoga, welches in der westlichen Welt hauptsächlich praktiziert wird nennt sich Hatha Yoga. Dies ist der körperorientierte Teil des Yoga. "Ha" bedeutet Sonne, „Tha“  Mond und "Yoga" Einheit/Harmonie. Hatha Yoga ist also die Harmonisierung der beiden Grundenergien in unserem System, der aktivierenden, wärmenden und der aufbauenden, kühlenden Energie. Hatha als ganzes Wort heißt auch Anstrengung.

Hatha Yoga unterscheidet nochmals fünf Hauptpraktiken:

I. Asanas (Yoga Stellungen): Asanas können in zwei große Gruppen unterteilt werden, nämlich Meditationsstellungen und Stellungen für Gesundheit und Kraft. Die Meditationsstellungen sind besonders geeignet für Japa und für kontemplative Zwecke. Sie lösen den Geist vom Kummer und den Sorgen des Alls. Sie beruhigen die Nerven, entspannen den Körper, stärken den Geist und schenken Ausgeglichenheit. Die Meditationsstellungen steigern das Verdauungsfeuer und geben guten Appetit, Gesundheit und Glück. Sie beseitigen Rheumatismus. Sie halten Gase, Galle und Schleim im Gleichgewicht. Sie reinigen und stärken die Nerven in den Beinen.

Unter den Körperübungsstellungen gibt es einige Asanas, die im Stehen geübt werden können, einige im Sitzen geübt und wieder einige im Liegen. Normale Körperübungen entwickeln nur die oberflächlichen Muskeln des Körpers. Asanas hingegen sind für die gründliche Übung der inneren Organe gedacht, wie Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Darm, Herz, Lunge, Gehirn und die wichtigen Hormondrüsen des Körpers. Asanas harmonisieren die inneren Organe und beleben die Schilddrüse und andere endokrine Drüsen, die eine sehr wichtige Rolle bei der Erhaltung der Gesundheit spielen. Asanas halten die Muskeln geschmeidig und die Wirbelsäule elastisch, verbessern geistige Fähigkeiten und entwickeln die Lungenkapazität, sie stärken die inneren Organe und schenken Langlebigkeit. Durch die Übung von Yoga Asanas wird das Blut mit viel Sauerstoff angereichert und die Anhäufung von venösem Blut wird gestoppt. Der Körper wird mit einem großen Maß an Energie erfüllt. Die Gehirnzentren und das Rückenmark werden gestärkt und belebt. Das Gedächtnis wird verbessert und der Verstand geschärft. Intuition wird entwickelt.

Körperübungen treiben das Prana nach außen. Asanas schicken das Prana nach innen und verteilen es ganz gleichmäßig über den ganzen Körper und seine verschiedenen Systeme. Asanas sind nicht nur Körperübungen. Sie sind mehr als das. Sie schenken seelisches Gleichgewicht. Sie helfen bei der Beherrschung der Emotionen. Sie bringen spirituellen Nutzen.

Die Übung von Asanas beseitigt Krankheiten und macht den Körper leicht, fest und stabil. Eine bestimmte Asana dient zur Beseitigung einer bestimmten Krankheit.

Pranayama

II. Pranayama (Atemübungen): Dieser Begriff setzt sich aus den Wörtern Prana wie Lebensenergie und Ayama was soviel wie kontrollieren und erweitern bedeutet zusammen. Es fasst die verschiedenen Atemübungen des Yoga zusammen. Pranayamas lehren den Körper neu aufzuladen und den Geist zu kontrollieren, indem der Fluß von Prana reguliert wird.

Entspannung

III. Shavasana (Entspannung): Diese vermindert den Energieverlust im Körper. Streß wird abgebaut, das ganze System kommt zur Ruhe.

Positives Denken und Meditation

IV. Positives Denken und Meditation: Wir lernen, wie wir in Frieden leben können. Ist die Bewegung im Geist zur Ruhe gekommen, erkennen wir unser wahres Selbst.

Das Wort Meditation kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Nachsinnen.

In der Meditation geht es darum, "die Gedanken zur Ruhe zu bringen", und dadurch tiefere Einblicke in das eigene Selbst zu erhalten. Wir sind es gewohnt ständig zu denken. Ähnlich wie ein See, dessen Wellen immer in Bewegung sind. So erscheint es fast unmöglich, in uns hineinzuspüren. Erst wenn die Wellen ruhig sind, können wir tiefer hineinschauen.

Der Zustand in der Meditation lässt sich nur schwer erklären und muss selbst erfahren werden. Er ist ähnlich dem Tiefschlafen, nur dass der Körper und Geist wach sind. Meditationstechniken wurden in vielen Kulturkreisen entwickelt. Aus medizinischer Sicht sind sie sinnvoll, um Alltagsstress und Hektik abzubauen und zur inneren Ruhe zu finden.

Ernährung

V. Die richtige Ernährung - Die Yogische Ernährung berücksichtig verschiedene Ernährungsregeln und sind als Teil des gesamten Yogasystems zu sehen.

„Einfaches Leben, erhabenes Denken“, war ein Leitmotiv von Swami Sivananda. Yogis sagen, dass die Ernährung gleichzeitig für den physischen Körper, den Energiekörper, den emotionalen und den intellektuellen Körper gesund sein sollte. Hier liegt der große Unterschied zwischen dem yogischen Ernährungssystem und vielen anderen Ernährungssystemen. Der Yogi bedenkt nicht nur die Wirkungen der Ernährung auf den physischen Körper, sondern auch auf die Lebensenergie, die Gefühle und die geistigen Fähigkeiten. Für den Yogi ist der Mensch weder der physische Körper noch der Geist. Für den Yogi ist der Mensch die Seele, die einen physischen Körper und einen Geist besitzt. 

Die Ernährung muss daher gleichzeitig gut sein für den physischen Körper, die Lebens energie, für die Emotionen und für den Verstand. Gut für den Körper heißt gesund, nahrhaft, ohne Giftstoffe. Gut für die Energien heißt, dass die Nahrung uns neue Kraft und innere Ruhe gibt. Gut für die Gefühle heißt, dass wir sie genießen können, dass sie uns gut schmeckt, unseren Sinnen Befriedigung schenkt. Das schließt ein, dass kein Gedanke, auch kein unbewusster, an Töten usw. vorhanden sein darf (also kein Fleisch). Gut für den Verstand heißt, dass die Nahrung unsere Gedanken subtiler macht, unsere Konzentrationsfähigkeit, unser Erinnerungsvermögen, unsere Intuition und die Fähigkeit zur Meditation steigert.

Yoga-Ernährung erfüllt folgende Kriterien:

• Sie ist gesund, erhöht deine Energie und geistige Klarheit.

• Sie entspricht den Anforderungen der Yoga-Schriften.

• Sie entspricht den auch in der westlichen Ernährungswissenschaft anerkannten Prinzipien der Vollwertkost.

• Sie ist schmackhaft.

• Sie ist einfach und unkompliziert zuzubereiten.


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Wiarder Altendeich 10
26434 Wangerland

 

Tel:   04426 - 90 41 61 0
Fax:  04426 - 90 41 61 40


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