Sep 06 2007

Spirituelles Tagebuch als PDF Datei

Abgelegt 14:59 unter Sukadev

Swami Sivananda hat Aspiranten empfohlen, ein Spirituelles Tagebuch zu führen. Hier findest du ein Beispiel als PDF Datei,  als Internet Seite und als  Word Datei.


10 Kommentare

10 Kommentare to “Spirituelles Tagebuch als PDF Datei”

  1. stekieam 6. September 2007 um 21:07 1

    Wie kann man im Alltag mit Familie so viele Punkte unterbringen? Für mich sind wahrscheinlich nur einige wenige täglich/wöchentlich unterzubringen. Wer hat Erfahrungen mit dem führen eines Tagebuches?

    Om Shanti

    Stefanie

  2. Sukadevam 7. September 2007 um 06:00 2

    Om Om Om
    Liebe Stefanie,

    danke für deinen Eintrag im Blog. Ich hoffe, Leser werden dazu etwas aus ihrer eigenen Erfahrung schreiben.

    Grundsätzlich gilt: Suche dir die Punkte raus, die für dich hilfreich erscheinen. Du kannst z.B. die Word Datei runterladen und alle Zeilen löschen, die für dich nicht relevant sind. Und eventuell eine oder mehrere Zeilen ergänzen, die für dich relevant sind.
    Die meisten führen mindestens 2 Zeilen: (1) Wie lange meditiert (2) Wie lange Asanas und Pranayama

    Ich wünsche dir viel Freude und Enthusiasmus beim Üben. Herzlichst, Sukadev

  3. BerndFam 7. September 2007 um 16:44 3

    Hallo Stefanie,

    ich habe mehrere Jahre so ein Tagebuch geführt.

    Die Vorlage schießt weit über das Ziel heraus. Es mag für Menschen mit Ambitionen in einem Ashram zu leben angehen, aber für ein Leben in einem Alltag mit vollständig anderen Anforderungen ist das schlicht unbrauchbar. Ich würde auch nicht hingehen und einfach Zeilen löschen. Das hieße ja aus einem überlegten System Dinge herauszunehmen. Zurück bliebe ein Torso.

    Sinn macht so ein Tagebuch um sich selber eine gute Linie zu geben.

    Mein Weg wäre:
    - Mir klar machen, was ich (auch mit dem Tagebuch) erreichen will.
    - Was kann ich in meinen Alltag an Übungen realistisch integrieren?
    - Wo sind meine persönlichen zeitlichen Freiräume für meine geistigen Übungen (wann sind die Kinder in Schule oder Kindergarten, was habe ich an Terminen die ich wahrnehmen muss)?
    - Danach würde ich dann mein Raster machen.

    Das hat den Vorteil, dass so ein Plan/Tagebuch zu mir und meiner Situation passt. Meine Praxis sollte den Plan bestimmen, nicht der Plan meine Praxis.

    Selber bin ich nach einigen Wochen mit dem Tagebuch davon abgekommen Meditationszeiten oder die Zahl von Sonnengrüßen zu notieren und habe nur noch aufgeschrieben, was mein Erleben dabei war. Erst dann wurde die Aktion spannend ;-)
    Die Zeit des mechanischen Aufschreibens war aber trotzdem wichtig für mich, denn sie hat Regelmäßigkeit in die Praxis gebracht und hat geholfen meinen Tag zwischen Beruf, Familie und Praxis gut zu organisieren.

    Hoffe, das hilft etwas weiter.

    Viele Grüße

    Bernd

  4. [...] einigen Tagen hat Sukadev von Yoga-Vidya unter dem Titel “Spirituelles Tagebuch” einen Vorschlag für eine Anleitung zu einer yogische Selbstbetrachtung vorgestellt. Es [...]

  5. Mikeam 24. Oktober 2007 um 22:01 5

    Hallo,
    ich möchte noch ein paar Infos zum Thema beitragen.
    Die Liste geht auf das Kundalini-Buch von Sivananda zurück (,welches man hier auf englisch lesen kann: http://www.dlshq.org/download/kundalini.htm). Dort findet man eine Auflistung mit siebenundzwanzig Punkten.
    Wenn man sich bei http://sivanandaonline.org registriert, kommt man ebenfalls zu dieser 27er-Auflistung, versehen mit jeweils einem kurzen erläuternden Text zu jedem Punkt.
    Im Buch „Meditation“ vom Sivananda Yoga Vedanta Zentrum (erschienen 2005 im südwest-Verlag) findet sich ebenfalls die Anregung zu einem spirituellem Tagebuch, dort versehen mit einer Liste aus zwölf Elementen (Wann zu Bett gegangen? / Wann aufgestanden? / Wie viele Stunden geschlafen? / Wie viele Minuten Asanas geübt? / Wie viele Minuten Pranayama geübt? / Wie viele Minuten meditiert? / Wie viele Minuten intensiv bewegt? / Wie viele Minuten Karma Yoga? / Spenden oder ehrenamtliche Arbeit / Wie oft gelogen oder wütend gewesen? / Wie oft besorgt oder unruhig gewesen? / Wie oft gütig oder großzügig gewesen?)

    Allgemein lässt sich sagen, dass Sivananda das Führen eines spirituellen Tagebuchs für sehr wichtig hielt. Er hätte das Thema sonst sicherlich nicht in seinen 20 spirituelle Regeln (http://members.fortunecity.de/osho2/20regeln/) mit benannt.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Mike

  6. annelyam 2. März 2009 um 14:32 6

    Sehe sehr gute Anregung, mein PC ist voll von “Sprirituellen Aufsätzen””

    Wer diesliest………butte unbedingt danit anfangen!

  7. uschiam 25. Dezember 2010 um 11:12 7

    ein herzliches hallo an die yoga-gemeinde!

    ich persönlich würde das tagebuch verändern, denn nicht die quantität, sondern die qualität zählt.
    lieber einmal in der woche üben und dafür ganz dabei sein. was nützt tägliches üben, wenn es oberflächlich ist und nur dem plan zuliebe gemacht wird.
    das gilt für alle guten vorsätze: ein weitere punkt euf der “to do liste ” der abgehakt werden soll? bringt find ich nichts. yoga braucht im geistigen wie im körperlichen übung, das ist klar, aber quanitativ ist es nicht zu fassen.
    das ist meine erfahrung.

    schöne weihnachtstage allen und gutes gelingen für die praxis! uschi aus münchen

  8. Premajyotiam 26. Dezember 2010 um 13:47 8

    Om Om Om

    Gott schenkt uns Zeit, wenn wir ihm Zeit widmen.

    Frohe Weihnachten und DANKE, DANKE, DANKE.

    Ganz viel ‘Gottes SEGEN für die wunderbare Yogagemeinde!!!!

  9. Cheap Suits For Menam 5. April 2011 um 01:03 9

    Kasper Suits…

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  10. Divya Jyotiam 27. Dezember 2011 um 19:45 10

    Ich führe seit etwa eineinhalb Jahren ein spirituelles Tagebuch, wo ich aufschreibe, von wann bis wann ich jeden Tag Yoga geübt habe (einschl. Meditation, Japa, Asanas, Pranayama etc.).
    Dann schreibe ich auf, was mir dabei aufgefallen ist, welche Bilder oder Erkenntnisse kamen etc.
    Mir ist dabei bewußt geworden, wieviele Tage ich ausgesetzt habe, weil ich verreist-krank-zu müde etc. war.
    Ich kann es nur empfehlen, ein spirituelles Tagebuch zu schreiben (und dann auch zu reflektieren). Und wenn es nur 15 Minuten Yoga waren – hinterher habe ich mich immer besser gefühlt und mich gefreut, dass ich mir den inneren Schubs gegeben habe.

    Herzliche Grüße

    Divya Jyoti

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