2. Kapitel 27. Vers
जातस्य हि ध्रुवो मृत्युर्ध्रुवं जन्म मृतस्य च |
02-27 jatasya hi dhruvo mrityur dhruvam janma mrtasya ca tasmad apariharye ’rthe na tvam socitum arhasi
jātasya hi dhruvo mṛtyur
dhruvaṃ janma mṛtasya ca
tasmādaparihārye.arthe
na tvaṃ śocitumarhasi
02-27 Wort-für-Wort Übersetzung
jātasya – dem Geborenen
hi – denn
dhruvaḥ – gewiss
mṛtyuḥ – der Tod
dhruvam – gewiss
janma – die Geburt
mṛtasya – dem Gestorbenen
ca – und
tasmāt – deshalb
aparihārye – bei einer nicht zu vermeidenden
arthe – Sache
na – nicht
tvam – du
śocitum – trauern
arhasi – sollst
02-27 Kommentar Sukadev
Hier liefert Krishna uns einen guten Grund, warum es nicht so gut ist, sich umzubringen. Mit einem Selbstmord ist das Weltall nicht wirklich vorbei, sondern man wird wiedergeboren. Unser physischer Tod bedeutet nicht automatisch eine Verwirklichung unseres Selbst. Es ist so ähnlich, wie wenn wir uns mal abends um 18.00 Uhr ins Bett legen oder abends um 22.00 oder um 24.00 Uhr. Ganz so erheblich ist es nicht. Es führt zwar am nächsten Tag zu mehr oder weniger Müdigkeit und vielleicht führt es dazu, dass wir nicht einschlafen und lange wach bleiben. Aber so ähnlich ist der Tod, nur mit dem Unterschied, dass im Moment der Geburt Gedächtnisschwund herrscht. Währenddessen, wenn wir morgens aufwachen, können wir uns typischerweise doch nach einer Weile erinnern, was gestern war.
02-27 Kommentar Swami Sivananda
02-27 Kommentar 2 von Sukadev
Bhagavad Gita, 2. Kapitel, 27. Vers: Tod und Geburt sind unvermeidbar