10-14 und 10-15 Kommentar 2 von Sukadev
Bhagavad Gita, 10. Kapitel, 14. Vers und 15. Vers: Arjuna erkennt die Wahrheit Krishnas
Bhagavad Gita, 10. Kapitel, 14. Vers und 15. Vers: Arjuna erkennt die Wahrheit Krishnas
utkrāmantam – den Scheidenden
sthitam – den Verweilenden
vā – oder
api – auch
bhuṃjānam – den Genießenden
vā – oder
guṇa-anvitam – das, was den Eigenschaften (guṇa) unterliegt (anvita) (d.h. die Sinnesobjekte)
vimūḍhāḥ – die Verwirrten
na – nicht
anupaśyanti – sehen
paśyanti – (ihn) sehen (nur)
jñāna-cakṣuṣaḥ – diejenigen, die das Auge (cakṣus) der Erkenntnis (jñāna) besitzen
śrī-bhagavān – der Erhabene
uvāca – sprach
tri-vidhā – von dreierlei (tri) Art (vidha)
bhavati – ist
śraddhā – der Glaube
dehinām – der Verkörperten
sā – er
sva-bhāva-jā – entsteht (ja) aus ihrer Natur (sva-bhāva „eigenes Wesen“)
sāttvikī – (er ist) sattvig („rein“)
rājasī – rajasig („leidenschaftlich“)
ca eva – und
tāmasī – tamasig („dunkel; träge“)
ca – und
iti – so
tām – (über) ihn
śṛṇu – höre
anudvegakaraṃ vākyaṃ
satyaṃ priyahitaṃ ca yat
svādhyāyābhyasanaṃ caiva
vāṅmayaṃ tapa ucyate
Vereinfachte Transkription:
Ein Vaishya ist jemand, der Geld verdienen will. Er zieht seine Befriedigung daraus, wirtschaftlichen Erfolg zu haben und darüber gesellschaftliches Ansehen zu erlangen.
Wir haben uns mit der vielleicht wichtigsten Yogaschrift überhaupt, der Bhagavad Gita, auseinandergesetzt. Eine Schrift, von der es heißt, dass das Studium der Schrift einen direkt mit Gott verbindet. Ich möchte die Bhagavad Gita kurz zusammenfassen, damit ihr die Logik der Schrift besser versteht und beim Selbststudium einen etwas besseren Überblick habt.