07. Kapitel

07-01 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 1. Vers

श्रीभगवानुवाच |

मय्यासक्तमनाः पार्थ योगं युञ्जन्मदाश्रयः |
असंशयं समग्रं मां यथा ज्ञास्यसि तच्छृणु || ७ १ ||

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07-01 sri-bhagavan uvaca mayy asakta-manah partha yogam yunjan mad-asrayah asamsayam samagram mam yatha jnasyasi tac chrnu

śrībhagavānuvāca
mayyāsaktamanāḥ pārtha
yogaṃ yuñjanmadāśrayaḥ
asaṃśayaṃ samagraṃ māṃ
yathā jñāsyasi tacchṛṇu

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07-01 Wort-für-Wort Übersetzung

śrī-bhagavān – der Erhabene
uvāca – sprach
mayi – auf mich
āsakta-manāḥ – indem du den Geist (manas) geheftet (āsakta) hast
pārtha – oh Sohn Pṛthās (Arjuna)
yogam – Yoga
yuñjan – übend
mat-āśrayaḥ – zu mir (mat) Zuflucht (āśraya) nehmend
asaṃśayam – ohne Zweifel
samagram – vollständig
mām – mich
yathā – wie
jñāsyasi – du erkennen wirst
tat – das
śṛṇu – höre

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07-01 Krishna sprach: Oh Arjuna höre, wie Du Mich ohne Zweifel vollständig erkennen wirst, indem Du den Geist auf Mich richtest, Yoga übst und bei Mir Zuflucht suchst

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07-01 Kommentar Sukadev

Krishna erklärt Arjuna, wie er zweifelsfrei Krishna vollständig erkennt. Wenn Krishna von „Mich“ spricht, meint er damit das Höhere Selbst, Gott. Er identifiziert sich hier mit seiner unsterblichen Wesensnatur.

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07-01 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel,  1. Vers: Wie überwindet man Zweifel?

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07-02 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 2. Vers

ज्ञानं तेऽहं सविज्ञानमिदं वक्ष्याम्यशेषतः |
यज्ज्ञात्वा नेह भूयोऽन्यज्ज्ञातव्यमवशिष्यते || ७ २ ||

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07-02 jnanam te ’ham sa-vijnanam idam vaksyamy asesatah yaj jnatva neha bhuyo ’nyaj jnatavyam avasisyate

jñānaṃ te ’haṃ savijñānamidaṃ vakṣyāmyaśeṣataḥ
yajjñātvā neha bhūyo ’nyajjñātavyamavaśiṣyate

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07-02 Wort-für-Wort Übersetzung

jñānam – Erkenntnis
te – dir
aham – ich
sa-vijñānam – samt direkter Verwirklichung (vijñāna)
idam – diese
vakṣyāmi – werde erläutern
aśeṣataḥ – vollständig, restlos
yat – diese (Erkenntnis)
jñātvā – wenn erkannt worden ist
na – nicht
iha – hier, in dieser Welt
bhūyaḥ – mehr
anyat – etwas anderes
jñātavyam – was erkannt werden muss
avaśiṣyate – bleibt übrig

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07-02 Ich werde Dir diese Erkenntnis vollständig erläutern, die gepaart ist mit direkter Verwirklichung und nach deren Erkennen Dir nichts mehr zu erkennen verbleibt

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07-02 Kommentar Sukadev

Wir haben immer wieder Erkenntnisse. Wenn wir etwas erkannt haben, dann wollen wir mehr erkennen. Wenn wir ein Vergnügen erreicht haben, dann wollen wir weitere Vergnügen erreichen. Nichts in der materiellen Welt kann uns zufrieden stellen. In Wahrheit streben wir nach dem Unsterblichen, dem Ewigen, dem Göttlichen und alles andere wird uns nie zufrieden stellen. Es ist wie das Spiel vom Hasen und Igel. Wo immer der Hase erschöpft ankommt, stellt er fest, dass der Igel schon vor ihm angekommen ist. Wir rennen von hier nach dort in dem Bestreben etwas zu erreichen. Wichtig ist es zu überlegen, was die höchste Erkenntnis wäre, das höchste Glück, nach dessen Erkenntnis und Verwirklichung alles erkannt ist und nach dessen Verwirklichung keine neuen Wünsche übrig bleiben. Krishna möchte Arjuna erklären, wie er aus diesem Spiel aussteigen kann.

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07-02 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel,  2. Vers: Erlange die höchste Erkenntnis

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07-03 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 3. Vers

मनुष्याणां सहस्रेषु कश्चिद्यतति सिद्धये |
यततामपि सिद्धानां कश्चिन्मां वेत्ति तत्त्वतः || ७ ३ ||

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07-03 manushyanam sahasresu kascid yatati siddhaye yatatam api siddhanam kascin mam vetti tattvatah

manuṣyāṇāṃ sahasreṣu
kaścidyatati siddhaye
yatatāmapi siddhānāṃ
kaścinmāṃ vetti tattvataḥ

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07-03 Wort-für-Wort Übersetzung

manuṣyāṇām – von Menschen
sahasreṣu – unter Tausenden
kaḥ cit – (vielleicht) einer
yatati – strebt
siddhaye – nach Vollkommenheit
yatatām – von den strebenden
api – selbst
siddhānām – Vollkommenen
kaḥ cit – (vielleicht) einer
mām – mich
vetti – erkennt
tattvataḥ – wirklich, in Wahrheit

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07-03 Unter Tausenden von Menschen strebt kaum einer nach Vollkommenheit; selbst von denen, die erfolgreich streben, erkennt nur einer vielleicht Mein Wesen

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07-03 Kommentar Sukadev

„Unter Tausenden von Menschen strebt kaum einer nach Vollkommenheit“: Das sind nicht viele. Auch unter den Yoga Übenden sind nur wenige Menschen, die wirklich an der höchsten Verwirklichung interessiert sind, die wirklich nach dem Höchsten streben.

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07-03 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel,  3. Vers: Aspiranten sind etwas Besonderes

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07-04 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 4. Vers

भूमिरापोऽनलो वायुः खं मनो बुद्धिरेव च |
अहंकार इतीयं मे भिन्ना प्रकृतिरष्टधा || ७ ४ ||

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07-04 bhumir apo ’nalo vayuh kham mano buddhir eva ca ahankara itiyam me bhinna prakritir astadha

bhūmirāpo ’nalo vāyuḥ
khaṃ mano buddhireva ca
ahaṃkāra itīyaṃ me
bhinnā prakṛtiraṣṭadhā

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07-04 Wort-für-Wort Übersetzung

bhūmiḥ – Erde
āpaḥ – Wasser
analaḥ – Feuer
vāyuḥ – Luft
kham – Äther
manaḥ – Geist
buddhiḥ – Verstand
eva – wahrlich
ca – und
ahaṃkāraḥ – Ichbewusstsein, Ego
iti – so
iyam – (ist) diese
me – meine
bhinnā – unterteilt
prakṛtiḥ – Natur
aṣṭadhā – achtfach

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07-04 Erde, Wasser Feuer, Luft, Äther, Geist, Verstand und Ich-Bewusstsein, dies ist meine achtfache Natur

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07-04 Kommentar Sukadev

In den folgenden Versen identifiziert sich Krishna mit dem Höchsten Göttlichen. Er will uns zur Erkenntnis führen: Alles in diesem manifesten Universum,alleEbenen der Schöpfung,alles ist göttlich.

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07-04 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel,  4. Vers: Die Natur Gottes

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07-05 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 5. Vers

अपरेयमितस्त्वन्यां प्रकृतिं विद्धि मे पराम् |
जीवभूतां महाबाहो ययेदं धार्यते जगत् || ७ ५ ||

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07-05 apareyam itas tv anyam prakritim viddhi me param jiva-bhutam maha-baho yayedam dharyate jagat

apareyamitastvanyāṃ
prakṛtiṃ viddhi me parām
jīvabhūtāṃ mahābāho
yayedaṃ dhāryate jagat

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07-05 Wort-für-Wort Übersetzung

aparā – die niedere (Natur)
iyam – diese (ist)
itaḥ – als diese
tu – aber
anyām – eine andere
prakṛtim – Natur
viddhi – wisse um
me – meine
parām – höhere
jīva-bhūtām – welche aus dem Lebendigen (jīva) besteht (bhūta); welche das Leben selbst ist
mahābāho – oh Starkarmiger (Arjuna)
yayā – durch die
idam – diese
dhāryate – erhalten wird
jagat – Welt

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07-05 Das ist also die niedere Prakriti, Oh Arjuna, erkenne, dass sich Meine höhere Prakriti, das wirkliche Lebenselement, das diese Welt bestehen lässt, davon unterscheidet

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07-05 Kommentar Sukadev

Jenseits von Buddhi ist die höhere Natur, das Lebenselement, welches das Universum trägt. Das ist die Kausalwelt, welche die Urprinzipien, die Urgesetzmäßigkeiten umfasst und der Anandamaya Kosha entspricht und aus der heraus alles entsteht. Jenseits dieser höheren Prakriti ist Atman, Brahman, das Höchste Selbst, reines Bewusstsein.

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07-05 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel,  5. Vers: Gott ist jenseits aller Grenzen

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07-06 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 6. Vers

एतद्योनीनि भूतानि सर्वाणीत्युपधारय |
अहं कृत्स्नस्य जगतः प्रभवः प्रलयस्तथा || ७ ६ ||

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07-06 etad-yonini bhutani sarvanity upadharaya aham krtsnasya jagatah prabhavah pralayas tatha

etadyonīni bhūtāni
sarvāṇītyupadhāraya
ahaṃ kṛtsnasya jagataḥ
prabhavaḥ pralayastathā

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07-06 Wort-für-Wort Übersetzung

etat-yonīni – haben diese beiden (etat) Naturen zum Mutterschoß (yoni)
bhūtāni – Wesen
sarvāṇi – alle
iti – so
upadhāraya – vernimm, wisse
aham – ich (bin)
kṛtsnasya – des gesamten
jagataḥ – Universums
prabhavaḥ – Ursprung
pralayaḥ – Auflösung
tathā – sowie

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07-06 Wisse, dass diese beiden Naturen der Mutterschoß aller Wesen sind, daher bin ich Ursprung und Auflösung des gesamten Universums

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07-06 Kommentar Sukadev

In der Samkhya-Philosophie unterscheidet man zwischen Purusha und Prakriti. Unter Prakriti wird die Natur, die Welt, unter Purusha die Seele verstanden. In der Samkhya-Philosophie gelten diese beiden als dualistisch. Welt und Gott, Welt und Seele sind zwei verschiedene Urprinzipien. Krishna löst diesen Dualismus auf. Er sagt, er selbst sei beides.

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07-06 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel, 6. Vers: Gott ist Mutter aller

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07-07 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 7. Vers

मत्तः परतरं नान्यत्किंचिदस्ति धनंजय |
मयि सर्वमिदं प्रोतं सूत्रे मणिगणा इव || ७   ७ ||

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07-07 mattah parataram nanyat kincid asti dhananjaya mayi sarvam idam protam sutre mani-gana iva

mattaḥ parataraṃ nānyatkiṃcidasti dhanaṃjaya
mayi sarvamidaṃ protaṃ sūtre maṇigaṇā iva

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07-07 Wort-für-Wort Übersetzung

mattaḥ – als mich
parataram – Höheres
na – nicht
anyat – anderes
kim cit – irgend etwas
asti – es gibt („es existiert“)
dhanaṃjaya – oh Dhanaṃjaya (Arjuna)
mayi – auf mir
sarvam – ganze (Universum)
idam – dieses
protam – ist aufgefädelt
sūtre – auf einer Schnur
maṇi-gaṇāḥ – eine Menge (gaṇa) Perlen (maṇi)
iva – wie

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07-07 Es gibt nichts Höheres als Mich, Oh Arjuna, all das ist auf Mir aufgefädelt wie eine Reihe von Perlen auf einer Schnur

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07-07 Kommentar Sukadev

Wenn wir sagen: „Ich bin Teil Gottes“, dann sind wir wie eine Perle Gottes. Gott ist die ganze Perlenkette. Auf der einen Ebene ist damit Gott sowohl die Perlen, als auch die Schnur. Auf einer anderen Ebene ist Gott die Schnur, auf derallePerlen aufgereiht sind.

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07-07 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel, 7. Vers: Es gibt nichts Höheres als Gott

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07-08 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 8. Vers

रसोऽहमप्सु कौन्तेय प्रभास्मि शशिसूर्ययोः |
प्रणवः सर्ववेदेषु शब्दः खे पौरुषं नृषु || ७ ८ ||

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07-08 raso ’ham apsu kaunteya prabhasmi sasi-suryayoh pranavah sarva-vedesu shabdah khe paurusam nrsu

raso ’hamapsu kaunteya
prabhāsmi śaśisūryayoḥ
praṇavaḥ sarvavedeṣu
śabdaḥ khe pauruṣaṃ nṛṣu

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07-08 Wort-für-Wort Übersetzung

rasaḥ – der Geschmack
aham – ich
apsu – im Wasser
kaunteya – oh Sohn Kuntīs (Arjuna)
prabhā – das Licht
asmi – bin
śaśi-sūryayoḥ – in Mond und Sonne
praṇavaḥ – die Silbe „Om“
sarva-vedeṣu – in allen Veden
śabdaḥ – der Klang
khe – im Raum, Äther
pauruṣam – die Tatkraft; die Manneskraft
nṛṣu – in den Menschen; in den Männern

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07-08 Ich bin der Geschmack im Wasser, Oh Arjuna; Ich bin das Licht in Sonne und Mond; Ich bin die Silbe Om in allen Veden, der Klang im Äther und die Zeugungskraft im Manne

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07-08 Kommentar Sukadev

„Ich bin der Geschmack im Wasser“: Wenn wir Trinken, können wir sagen: „Gott istalles“. Wenn wir essen, schmecken und wenn uns etwas besonders gut schmeckt, können wir sagen: „Gott ist der Geschmack im Essen. Danke Gott, dass Du dich mir manifestierst als dieser Geschmack.“

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07-08 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel, 8. Vers: Ich bin in allen

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07-09 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 9. Vers

पुण्यो गन्धः पृथिव्यां च तेजश्चास्मि विभावसौ  |
जीवनं सर्वभूतेषु तपश्चास्मि तपस्विषु ||  ७    ९  ||

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07-09 punyo gandhah prithivyam ca tejas casmi vibhavasau jivanam sarva-bhutesu tapas casmi tapasvisu

puṇyo gandhaḥ pṛthivyāṃ ca
tejaścāsmi vibhāvasau
jīvanaṃ sarvabhūteṣu
tapaścāsmi tapasviṣu

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07-09 Wort-für-Wort Übersetzung

puṇyaḥ – der reine
gandhaḥ – Duft
pṛthivyām – in der Erde
ca – sowohl
tejaḥ – das Leuchten
ca – als auch
asmi – ich bin
vibhāvasau – im Feuer
jīvanam – das Leben
sarva-bhūteṣu – in allen (sarva) Wesen (bhūta)
tapaḥ – die Kasteiung
ca – und
asmi – ich bin
tapasviṣu – in den Asketen

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07-09 Ich bin der liebliche Duft der Erde und das Leuchten im Feuer, das Leben in allen Wesen, und Ich bin die Kasteiung der Asketen

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07-09 Kommentar Sukadev

„Ich bin der liebliche Duft der Erde.“ Im Winter riecht man den lieblichen Duft der Erde weniger, im Frühjahr wieder mehr. Da kann manallemöglichen Gerüche wahrnehmen. Gerade hier in Bad Meinberg gibt es sehr viele verschiedene Düfte, auch weil es eine Kurstadt ist und weil bewusst Blumen, Sträucher und Hecken angepflanzt wurden mit verschiedenen Düften. Jeder Wald riecht anders, auch das kann uns an Gott erinnern.

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07-09 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel, 9. Vers: Ich bin

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07-10 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 10. Vers

बीजं मां सर्वभूतानां विद्धि पार्थ सनातनम् |
बुद्धिर्बुद्धिमतामस्मि तेजस्तेजस्विनामहम् || ७ १० ||

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07-10 bijam mam sarva-bhutanam viddhi partha sanatanam buddhir buddhimatam asmi tejas tejasvinam aham

bījaṃ māṃ sarvabhūtānāṃ
viddhi pārtha sanātanam
buddhirbuddhimatāmasmi
tejastejasvināmaham

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07-10 Wort-für-Wort Übersetzung

bījam – als den Samen
mām – mich
sarva-bhūtānām – aller (sarva) Wesen (bhūta)
viddhi – erkenne
pārtha – oh Sohn Pṛthās (Arjuna)
sanātanam – ewigen
buddhiḥ – die Intelligenz
buddhimatām – der Intelligenten
asmi – bin
tejaḥ – die Energie
tejasvinām – der Energischen
aham – ich

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07-10 Wisse also, Oh Arjuna, Ich bin der ewige Same in allen Menschen; Ich bin die Intelligenz der Klugen; das Strahlen des Glänzenden bin Ich

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07-10 Kommentar Sukadev

„Wisse also, Oh Arjuna, Ich bin der ewige Same inallen Menschen“.

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07-10 und 07-11 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel, 10. Vers: Ich bin der Samen aller Wesen

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07-11 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 11. Vers

बलं बलवतां चाहं कामरागविवर्जितम् |
धर्माविरुद्धो भूतेषु कामोऽस्मि भरतर्षभ || ७ ११ ||

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07-11 balam balavatam caham kama-raga-vivarjitam dharmaviruddho bhutesu kamo ’smi bharatarsabha

balaṃ balavatāṃ cāhaṃ
kāmarāgavivarjitam
dharmāviruddho bhūteṣu
kāmo ’smi bharatarṣabha

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07-11 Wort-für-Wort Übersetzung

balam – die Kraft
balavatām – der Starken
ca – und
aham – ich
kāma-rāga-vivarjitam – die frei (vivarjita) von Begehren (kāma) und Leidenschaft (rāga) ist
dharma-aviruddhaḥ – die der Ordnung (dharma) nicht widerspricht (aviruddha)
bhūteṣu – in den Wesen
kāmaḥ – die Liebeslust
asmi – bin
bharata-ṛṣabha – oh Stier der Bharatas (Arjuna)

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07-11 In den Starken bin Ich die Kraft, die frei ist von Wunsch und Verhaftung und in allen Wesen bin Ich der Wunsch im Einklang mit Dharma, Oh Arjuna

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07-11 Kommentar Sukadev

In den Versen zuvor hat Krishna beschrieben, dass inallem etwas Großartiges ist und dass Gott jedem Menschen verschiedene Talente und Kräfte schenkt. Diese Talente und Kräfte können uns an Gott erinnern. Die Schönheiten der Natur können uns an Gott erinnern. Krishna hat uns so die Aufgabe gegeben, nach dem Großartigen im Menschen zu suchen und Gott darin zu erkennen.

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07-12 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 12. Vers

ये चैव सात्त्विका भावा राजसास्तामसाश्च ये |
मत्त एवेति तान्विद्धि न त्वहं तेषु ते मयि || ७ १२ ||

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07-12 ye caiva sattvika bhava rajasas tamasas ca ye matta eveti tan viddhi na tv aham tesu te mayi

ye caiva sāttvikā bhāvā
rājasāstāmasāśca ye
matta eveti tānviddhi
na tvahaṃ teṣu te mayi

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07-12 Wort-für-Wort Übersetzung

ye – welche
ca eva – und
sāttvikāḥ – rein („zu sattva gehörig“ sind)
bhāvāḥ – die Daseinszustände
rājasāḥ – aktiv („zu rajas gehörig“ sind)
tāmasāḥ – träge („zu tamas gehörig“ sind)
ca – und
ye – welche
mattaḥ – als aus mir (mat) hervorgegangen
eva – allein, nur
iti – so
tān – diese
viddhi – erkenne
na – nicht
tu – aber
aham – ich
teṣu – in ihnen
te – sie (sind)
mayi – in mir

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07-12 Alle Wesen und Dinge, die sattvig, rajassig oder tamassig sind, entspringen aus Mir. Sie sind in Mir, Ich jedoch bin nicht in ihnen

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07-12 Kommentar Sukadev

Krishna sagt erneut, das eralles ist, undalles aus ihm entsteht. In den vorigen Versen sagte er, er sei das Großartige in den Menschen, in der Natur,alles Ethische und Gute. Hier sagt er, dass er aber nicht nur das Gute, sondern auch das Rajassige und Tamassige ist, also auch das aus Gier und Verblendung Entsprungene.

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07-12 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel, 12. Vers: Alle Wesen entspringen aus Gott

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07-13 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 13. Vers

त्रिभिर्गुणमयैर्भावैरेभिः सर्वमिदं जगत् |
मोहितं नाभिजानाति मामेभ्यः परमव्ययम् || ७ १३ ||

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07-13 tribhir guna-mayair bhavair ebhih sarvam idam jagat mohitam nabhijanati mam ebhyah param avyayam

tribhirguṇamayairbhāvairebhiḥ sarvamidaṃ jagat
mohitaṃ nābhijānāti māmebhyaḥ paramavyayam

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07-13 Wort-für-Wort Übersetzung

tribhiḥ – drei
guṇa-mayaiḥ – die aus den (drei) Eigenschaften (der Natur) erwachsen (maya „gebildet sind“)
bhāvaiḥ – Daseinszuständen
ebhiḥ – von diesen
sarvam – ganze
idam – diese
jagat – Welt
mohitam – ist getäuscht, verblendet
na – nicht
abhijānāti – sie erkennt
mām – mich
ebhyaḥ – dieser (Daseinszustände)
param – als jenseits
avyayam – (und) unvergänglich

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07-13 Von diesen Naturgegebenheiten getäuscht, die aus den drei Eigenschaften der Natur erwachsen, weiß diese Welt nicht, dass Ich Mich von ihnen unterscheide und unveränderlich bin

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07-13 Kommentar Sukadev

Krishna bezieht sich hier auf das höchste Selbst. Zuvor hat er uns gesagt, wir mögen uns immer an Gott erinnern, indem wir unseren Geist auf ihn ausrichten und ihn in allen Wesen sehen. Wir sollen uns aber nicht darauf beschränken, sondern einen Schritt weiter gehen. Den Schritt zum Selbst, zur wahrhaftigen Natur, die sich von allen Eigenschaften der Natur unterscheidet, jenseits von Sattva, Rajas und Tamas ist.

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07-13 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel, 13. Vers: Die Täuschung des Geistes

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07-14 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 14. Vers

दैवी ह्येषा गुणमयी मम माया दुरत्यया |
मामेव ये प्रपद्यन्ते मायामेतां तरन्ति ते || ७ १४ ||

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07-14 daivi hy esa guna-mayi mama maya duratyaya mam eva ye prapadyante mayam etam taranti te

daivī hyeṣā guṇamayī
mama māyā duratyayā
māmeva ye prapadyante
māyāmetāṃ taranti te

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07-14 Wort-für-Wort Übersetzung

daivī – göttliche
hi – gewiss, zwar
eṣā – diese
guṇa-mayī – aus den (drei) Eigenschaften (guṇa) bestehende
mama – meine
māyā – Täuschung
duratyayā – ist schwer zu überwinden
mām – bei mir
eva – nur, allein
ye – die
prapadyante – Zuflucht suchen
māyām – Täuschung
etām – diese
taranti – überwinden
te – diese (Menschen)

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07-14 Wahrlich, diese Meine göttliche Täuschung, die aus den drei Eigenschaften (der Natur) geschaffen ist, ist schwer zu überwinden; wer allein bei Mir Zuflucht sucht, geht über diese Täuschung hinaus

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07-14 Kommentar Sukadev

„Wahrlich, diese meine göttliche Täuschung, die aus den drei Eigenschaften der Natur geschaffen ist, ist schwer zu überwinden.“

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07-14 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel, 14. Vers: Hingabe zu Gott

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07-15 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 15. Vers

न मां दुष्कृतिनो मूढाः प्रपद्यन्ते नराधमाः |
माययापहृतज्ञाना आसुरं भावमाश्रिताः || ७ १५ ||

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07-15 na mam duskritino mudhah prapadyante naradhamah mayayapahrta-jnana asuram bhavam asritah

na māṃ duṣkṛtino mūḍhāḥ
prapadyante narādhamāḥ
māyayāpahṛtajñānā
āsuraṃ bhāvamāśritāḥ

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07-15 Wort-für-Wort Übersetzung

na – nicht
mām – zu mir
duṣkṛtinaḥ – Übeltäter
mūḍhāḥ – Verwirrte
prapadyante – nehmen Zuflucht
nara-adhamāḥ – die Niedrigsten (adhama) unter den Menschen (nara)
māyayā – durch die Täuschung
apahṛta-jñānāḥ – die ihres Wissens (jñāna) beraubt (apahṛta) sind
āsuram – eine dämonische
bhāvam – Daseinsform
āśritāḥ – haben angenommen

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07-15 Die Übeltäter und die Getäuschten, die die niedrigsten unter den Menschen sind, suchen Mich nicht. Diejenigen, deren Wissen durch Täuschung zunichte gemacht worden ist, gehen den Weg der Asuras (Dämonen)

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07-15 Kommentar Sukadev

Krishna verwendet eine relativ krasse Ausdruckweise, um uns zu erklären, was überhaupt Dämonen sind.

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07-16 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 16. Vers

चतुर्विधा भजन्ते मां जनाः सुकृतिनोऽर्जुन |
आर्तो जिज्ञासुरर्थार्थी ज्ञानी च भरतर्षभ || ७ १६ ||

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07-16 catur-vidha bhajante mam janah sukritino ’rjuna arto jijnasur artharthi jnani ca bharatarsabha

caturvidhā bhajante māṃ
janāḥ sukṛtino ’rjuna
ārto jijñāsurarthārthī
jñānī ca bharatarṣabha

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07-16 Wort-für-Wort Übersetzung

catuḥ-vidhāḥ – von viererlei (catur) Art (vidha)
bhajante – verehren
mām – mich
janāḥ – Menschen
sukṛtinaḥ – rechtschaffene
arjuna – oh Arjuna
ārtaḥ – der Verzweifelte, Leidende
jijñāsuḥ – der nach Wissen Suchende
artha-arthī – der nach Wohlstand (artha) Strebende (arthin)
jñānī – der Weise
ca – und
bharata-ṛṣabha – oh Stier der Bharatas (Arjuna)

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07-16 Vier Arten von tugendhaften Menschen verehren Mich, Oh Arjuna, nämlich die Leidenden, die nach Wissen Suchenden, die nach Wohlstand Strebenden und die Weisen, Oh Herr der Bharatas

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07-16 Kommentar Sukadev

Krishna spricht Arjuna mit „Bharata“ an.Bharata ist ein Beiname von Arjuna und bedeutet, dass er ein NachkommeBharatas ist, ein besonders Großartiger.

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07-16 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel, 16. Vers: Gottesverehrer

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07-17 Devanagari Bhagavad Gita 7. Kapitel 17. Vers

तेषां ज्ञानी नित्ययुक्त एकभक्तिर्विशिष्यते |
प्रियो हि ज्ञानिनोऽत्यर्थमहं स च मम प्रियः || ७ १७ ||

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07-17 tesam jnani nitya-yukta eka-bhaktir visisyate priyo hi jnanino ’tyartham aham sa ca mama priyah

teṣāṃ jñānī nityayukta ekabhaktirviśiṣyate
priyo hi jñānino ’tyarthamahaṃ sa ca mama priyaḥ

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07-17 Wort-für-Wort Übersetzung

teṣām – unter diesen
jñānī – der Weise
nitya-yuktaḥ – der beständig (nitya) gesammelt (yukta) ist
eka-bhaktiḥ – dessen Hingabe (bhakti) nur einem (eka) gilt
viśiṣyate – zeichnet sich aus
priyaḥ – lieb
hi – denn
jñāninaḥ – dem Weisen
atyartham – über die Maßen
aham – ich (bin)
saḥ – er
ca – und
mama – mir
priyaḥ – (ist) lieb

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07-17 Unter ihnen ist der Weise, Beständige und dem Einen Ergebene hervorragend; denn Ich bin dem Weisen über alle Maßen lieb, und er ist Mir lieb

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07-17 Kommentar Sukadev

Am besten ist es, Gott aus reiner Liebe zu verehren. Wir leben einfach in der Liebe und wollen die Liebe ausdrücken, nicht, um irgendetwas zu erreichen, noch nicht einmal Weisheit zu erreichen. Und dann ist es wirklichallein aus Liebe. Wir haben das Gefühl, Gott liebt uns und wir lieben Gott, und dann wollen wir natürlich die Liebe auch ausdrücken. Schaffen wir es nicht, Gott aus Liebe heraus zu verehren, ist es gut, Gott aus Dankbarkeit heraus zu verehren.

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07-17 Kommentar 2 von Sukadev

Bhagavad Gita, 7. Kapitel, 17. Vers: Bedingungslose Liebe

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