von Swami Venkatesananda
19. Glossar
Ein umfangreicheres Sanskrit Glossar findest du im Yoga Vidya Wiki
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Abhayam Furchtlosigkeit, Mut
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Abhyasa Übung
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Achara Verhalten, Lebensstil
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Acharya Lehrer, Meister
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Adhikari qualifizierter, reifer Suchender
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Advaita Nicht-Dualität, Monismus
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Ahimsa Nichtverletzen
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Akarta Nicht-Handelnder
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Akhanda ununterbrochen
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Alasya Trägheit, Müßiggang
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Ananda-bhashpam Tränen der Seligkeit,
Freudentränen
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Andhra Pradesh Stadt
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Anjaneya Name von Hanuman
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Archana Darbringen von etwas
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Arjuna Schüler Krishnas aus der
Bhagavad Gita, Krieger
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Arhat vollkommene Seele, Meister Asana Yogastellung
- Ashram ein Zentrum für spirituelle Praktiken; Kloster
- Aspirant spiritueller Schüler
- Atma Jnana Wissen um das Selbst
- Atman Selbst, Seele
- Atma-Suddhaye Selbstreinigung, Läuterung
- Avadhuta Mensch, der frei von Anhaftung ist
- Avarana Schleier der Unwissenheit
- Bandha Verschluss; spezielle Übungen im Hatha YogaBhagavad Gita
Gesang Gottes, Teil der
- Mahabarata, heilige
- Indische Schrift
- Bhagavata Gotterfüllter; erleuchtete Seele
- Bhagavatam indische Schrift
- Bhaitak indische Körperübung
- Bhajan Lob Gottes; im Chor Lobgesänge Gottes singen
- Bhakti Hingabe
- Bhakti Yoga der Yogaweg der Hingabe
- Bhav, Bhava Gefühl von Hingabe und Liebe
- Bhaya Angst
- Bhikku Mönch
- Brahmamuhurta Die Zeit von 4-6 Uhr morgens, die besonders günstig
ist für spirituelle Übungen
- Brahmachari jemand, der das Keuschheitsgelübde abgelegt hat
- Brahmacharya sexuelle Enthaltsamkeit; ZölibatBrahman das Absolute
- Chakra Energiezentren
- Chitta Unterbewusstsein; Geist, Psyche
- Dana Nächstenliebe
- Dand indische Körperübung
- Darshan Einsicht, Sicht, Vision Gottes oder Sehen heiliger Personen
- Daya Barmherzigkeit, Mitleid
- Devas himmlische Wesen, Götter
- Dharma rechtes Handeln, Rechtschaffenheit
- Dharmashala Halle; Wohlfahrtseinrichtung
- Darshan Segen, Bezeichnung für Philosophiesystem in Indien
- Divine Life Society Name des von Swami Sivananda begründeten
Vereins (wie Yoga Vidya e.V.)
- Dvaita Dualität
- Ekadashi der 11. Tag nach Vollmond oder Neumond, ein heiliger Tag
zum Fasten Gambhira würdig,
- erhaben, großmütig
- Ganesha indischer Gott, steht für das Überwinden von Hindernissen,
um anfangen zu können
- Gauna Gottesverehrung
- Grihastha Haushälter; Berufs- und Familienleben
- Grihasthi Haushälter; Mensch, der im Berufs- und Familienleben
steht
- Guru Lehrer
- Gurubhais Schüler eines Lehrers
- Guru Bhakti Hingabe an den Lehrer
- Guru Seva Dienst am Lehrer
- Gurukula System eine Schule, wo der Schüler beim Lehrer lebt
und unterrichtet wird.
- Homa/Havan indische Feuerzeremonie
- Indriyas Sinne; Sinnesorgane
- Ishta-Devata ein Aspekt Gottes, den man besonders verehrt; persönlicher
Gott
- Isvarapranidhana Hingabe an Gott
- Jagat Guru „Weltenlehrer“, großer Lehrer
- Jalam Taschenspielerei; Betrügerei
- Japa Wiederholung eines Namens Gottes; Mantrawiederholung
- Janmashtami Geburtstagsfest Krishnas (= Krishna Jayanti)
- Jijnasus Menschen, die wissen wollen
- Jivanmukta lebendig Befreiter, Mensch der schon zu Lebzeiten selbstverwirklicht
ist.
- Jnana Weisheit, Wissen
- Jnana Yajna Verbreitung von Wissen
- Jnana Yoga Yoga des Wissens
- Jnani ein Vedantin; Weiser; Erleuchteter
- Kamandalu Bettelschale; ein Gefäß, das Mönche zum
Wassertragen benutzen, meist die Schale einer
- harten Frucht
- Karana Ursache
- Karma Handlung, Schicksal
- Karma Yoga der Yogaweg des selbstlosen Handelns
- Kashtha Mauna Schweigen, bei dem man auch auf Gestik und Mimik verzichtet
- Kirtan lautes Mantrasingen
- Koran die heilige Schrift des Islam
- Krishna Gottinkarnation, Lehrer Arjunas in der Bhagavad Gita, Wagenlenker
- Krodah Hass
- Kshama Verzeihung
- Kshetra Suppenküche, Speistation, wo Mönche umsonst Nahrung
bekommen.
- Kumbhaka Luft anhalten
- Kutir Einsiedelei; Hütte, in der ein Entsagter oder Yogi lebt
- Likhita Japa Mantraschreiben
- Mahabharata indisches Heldenepos
- Mahant Gründer oder Vorsitzender einer religiösen Einrichtung
- Mahatma große Persönlichkeit; Meister, große Seele
- Mahavakya große Aussprüche
- Mala Gebetskette
- Manasiche Puja mentales Verehrungsritual
- Mantra mystische Formel, die eine Huldigung Gottes ausdrückt
- Mantra Diksha Einweihung in ein Mantra
- Manu Mensch
- Mauna Schweigegelübde
- Maya täuschende Kraft Gottes, verantwortlich für Nichtwissen
und Unfreiheit
- Moha Verhaftung an Dinge und Wesen
- Moksha Befreiung
- Mrityunjaya Mantra großes Mantra zur Befreiung, Heilung, Segen
- Mudras eine Gruppe von Körperstellungen im Hatha Yoga
- Mukhya Bhakti Gottesverehrung nach bestimmten Regeln
- Mukti Befreiung, Erlösung von der Knechtschaft von Geburt und
Tod
- Mumukshutwa Wunsch nach Befreiung
- Murti Bild, Statue; Idol
- Mutt Einrichtung für Mönche; Kloster
- Namaskar Verbeugung, Niederwerfung, Verehrung
- Nimittabhava Einstellung, ein Werkzeug zu sein
- Nirguna ohne Eigenschaften, die Absolute Wirklichkeit
- Nirvikalpa Samadhi Vollkommenes Aufgehen in der Wirklichkeit; Verwirklichung
der Einheit mit dem
- Universum
- Nirwana ”Nichts”; endgültige Selbstverwirklichung
und Befreiung
- Nishkama selbstloser Dienst, ohne selbstsüchtiges Motiv
- Nishtha tiefe Meditation; sich ganz einer heiligen Aufgabe widmen
- Nivritti Marga der Weg der Entsagung
- Nyama Regeln im Umgang mit sich selbst (Reinheit, Zufriedenheit, Askese,
Studium der Schriften, Hingabe an Gott)
- Om Urklang, erster Laut im Universum
- Pandit Schriftgelehrter
- Parivrajaka ein Wander-/Bettelmönch
- Patanjali Autor der Raja Yoga Sutras
- Prabhat Pheri religiöse Prozession am frühen Morgen
- Prana Lebensenergie oder Atem
- Pranayama Atemübungen; Regulierung der Lebensenergie
- Prasad Opfergabe, meist Obst
- Pratyahara Zurückziehen der Sinne
- Prem göttliche Liebe
- Puja Verehrungsritual
- Raga Dvesha Gefühle von Anziehung und Ablehnung
- Rajas eine der drei Eigenschaften (Gunas); Leidenschaft, Unruhe, das
dynamische Prinzip in der Natur
- Raja Yoga Yoga der Geisteskontrolle
- Rama Gottinkarnation Vishnus
- Ramayana indische Schrift, Geschichte Ramas
- Ramakrishna Name eines Heiligen
- Ramanavami Name eines Heiligen
- Rishikesh Stadt in Indien
- Rishis Seher
- Roti Fladenbrot
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Sadaka Schüler; Übender
spiritueller Praktiken
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Sadana spirituelle Praktiken, geistige
Übungen
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Sadhana Chatushtaya 4 Eigenschaften
des Schülers (Viveka, Varagya, Mumukhutwa, Shatsampat)
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Sadhu Einsiedler, Mönch
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Saguna Absolute mit Eigenschaften;
persönlicher Gott
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Sahaja Avastha dauerhafter überbewusster
Zustand
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Sahaja Samadhi natürlicher überbewusster
Zustand
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Sakshi Zeuge; das Selbst als Beobachter
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Samadhi überbewusster Zustand
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Sammelan religiöse Versammlung
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Samsara Kreislauf von Geburt und Tod
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Samskaras Eindrücke im Unterbewusstsein
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Sankirtan gemeinsames Singen von Mantras
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Sannyasa Entsagung
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Sannyasi Entsagter
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Sanskrit alte SpracheSaraswati Göttin
der Sprache, der Musik, der Weisheit
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Sari Tuch, Gewand der Frauen in Indien
- Savikalpa Samadhi Samadhi mit Dualität
- Satchidananda Sein, Wissen, Glückseligkeit;
- Satsang(a) Zusammensein mit Weisen und Heiligen
- Sattwa Reinheit
- Sattwig eine der 3 Eigenschaften (Gunas); rein
- Satya Wahrhaftigkeit
- Seva Dienst
- Shaiva Anhänger Shivas
- Shakti spirituelle Kraft
- Shaktipata Übertragung der Energie durch den Lehrer
- Shastra hl. Schriften der Hindus
- Shat-Chakra nirupana Wichtiges Werk über Kundalini
- Shat-sampat 6 edle Tugenden: Sama (Gleichmut in Freude und Leid),
Dama (Beherrschung der Sinne),
- Uparati (Stillwerden der Sinne), Titiksha (Duldungskraft; Hitze und
Kälte ertragen), Shraddha (Glaube),
- Samadhana (ausgeglichenes Gemüt)
- Shivalingam Symbol Shivas
- Shivaratri Nacht Shivas, besonderes Fest in Indien
- Siddha Meister im Besitz übernatürlicher Fähigkeiten;
VollkommenerSiddhi übernatürliche
- FähigkeitenSreyas das Gute
- Subramanya Gott für inneren Schutz und Kraft
- Surdas Name eines nordindischen HeiligenSwabhava eigene Natur
- Swadhyaya Selbststudium
- Swapna Traumzustand
- Swarupa eigene Form
- Swami Mönch; jemand, der sich dem Weg der Entsagung verschrieben
hat
- Swamiji Anrede für einen MönchSwami Krishananda ein Schüler
Swami Sivanandas
- Swami Satchidananda ein Schüler Swami Sivanandas
- Swami Venkatesananda ein Schüler Swami Sivanandas
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Tamas eine der drei Eigenschaften;
Unwissen, Trägheit
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Tapasya, Tapas Askese, Buße
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Tilak Punkt auf der Stirn
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Titiksha Duldungskraft
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Tonga Pferdekutsche
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Trataka ununterbrochenes Starren;
Augenreinigungs- und Konzentrationsübung
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Upanishaden letzter, philosophischer
Teil der Veden (indische Schrift)
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Vaikuntha der mystische Wohnsitz Vishnus
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Vairagi Entsagter, Leidenschaftsloser
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Vairagya Entsagung, Leidenschaftslosigkeit,
Abneigung gegenüber Sinnesobjekten
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Vaishnava Anhänger Vishnus
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Vanaprastha ”Leben im Wald”,
Rentnertum: Haushälter, der wie ein Eremit lebt
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Vedas = Veden ind. Heilige Schriften
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Vibhuti besondere Fähigkeiten
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Vichara Befragung, Untersuchung
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Vikshepa Unruhe des Geistes
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Viraja Homa religiöse Zeremonie
beim Eintritt in den Mönchsstand, bei Ablegen des Gelübdes
der
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Entsagung
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Vishnu Purana Schrift über den
Gott Vishnu
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Vivaswan Sonnengott
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Viveka Unterscheidungskraft
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Vyapaka alldurchdringend
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Yajna Opfer
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Yamas Regeln im Umgang mit anderen
(Nichtverletzen, Nichtstehlen, Enthaltsamkeit, Nichtbestechen
die Wahrheit sprechen)
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Yoga Bhrashta jemand, der von einem
hohen yogischen Stand wieder zurückgefallen ist
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Yoga Vasishta heilige indische Schrift
von dem Autor Valmiki
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Yogi jemand, der spirituelle Übungen
ausführt; ein Schüler auf dem Yogaweg
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Yudhishthira Name des ältesten
der 5 Pandavas (Bhagavad Gita)
Swami Sivananda
Geboren am 8. September 1887 in der berühmten Familie des Weisen
Appayya Dikshitar und verschiedener anderer bekannter Heiliger und Gelehrter,
hatte er eine angeborene Neigung zum Studium und der Umsetzung der Vedanta-Philosophie
im Leben. Er hatte von Kindheit an das große Bedürfnis, allen
zu dienen und empfand ein natürliches Gefühl der Einheit mit
der gesamten Menschheit.
Sein großer Wunsch zu helfen und zu dienen führte ihn zu
einer medizinischen Laufbahn. Bald fühlte er sich nach Malaysia
gezogen, weil er glaubte, dort würde sein Dienst am meisten benötigt.
Schon früh während seines Studiums gab er ein Gesundheitsjournal
heraus und schrieb umfassend über gesundheitliche Probleme. Er
erkannte, dass die Menschen am meisten das richtige Wissen brauchten
und verschrieb sich selbst der Aufgabe, dieses Wissen zu vermitteln.
Es war eine göttliche Fügung und ein Segen Gottes für
die Menschheit, dass dieser Arzt für Körper und Geist auf
seine medizinische Laufbahn verzichtete und sich einem Leben der Entsagung
widmete und so in der Lage war, sich nun um den Dienst an der Seele
der Menschen zu kümmern. 1924 ließ er sich in Rishikesh am
Ganges am Fuß des Himalayas nieder, praktizierte intensive Meditation
und spirituelle Übungen und erstrahlte als ein großer Yogi,
Heiliger, Weiser und Jivanmukta (lebend Befreiter).
1932 gründete er den Sivananda-Ashram in Rishikesh, 1936 wurde
die Divine Life Society ins Leben gerufen, 1948 die Yoga-Vedanta-Akademie.
Sie dienten der Verbreitung des spirituellen Wissens und der Schulung
der Menschen in Yoga und Vedanta. Im Jahr 1950 unternahm Swami Sivananda
eine Vortragsreise durch Indien und Ceylon (Sri Lanka). 1953 berief
er den „Weltkongress der Religionen” ein. Er ist Autor von
mehr als 300 Büchern und hatte Schüler auf der ganzen Welt
- Angehörige aller Nationalitäten, Religionen und Konfessionen.
Seine Werke zu lesen bedeutet, von der Quelle höchster Weisheit
zu trinken. Am 14. Juli 1963 erreichte er Mahasamadhi.
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Inhaltsverzeichnis des Buches "Sivananda Yoga"
- Theorie und Praxis
- Wer ist ein Guru
- Kommunikation
- Das Säen des Samens
- Selbstreinigung
- Sich auf den Lehrer einstimmen
- Hingabe
- Karma Yoga
- Sei ein Instrument
- Bhakti Yoga
- Swami Sivananda Yoga
- Integraler Yoga
- Erinnerung an Gott
- Der Weg des Ego
- Selbstlosigkeit
- Entdeckung des Egos
- Der Yoga der Synthese
- Liebe, die Gott ist
- Glossar

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