von Swami Venkatesananda
14. DER WEG DES EGO
Wenn jemand mit Sadhana beschäftigt ist, entstehen die folgenden
Fragen sehr oft: Ist es so notwendig, sich damit zu beschäftigen,
was als Sadhana bekannt ist - Japa, Meditation, Kirtan und Satsang?
Ist es nicht genug, selbstlosen Dienst, unegoistischen Dienst zu leisten?
Ist es nötig, formal zu verehren? Ist es nicht ausreichend, wenn
man meditiert und etwas Japa macht? Auf diese Art nimmt man an, dass
die eine oder andere Form von Sadhana den anderen notwendigerweise über-
oder unterlegen ist, mit dem Resultat, dass man, sobald man versteht,
welches wichtiger ist als das andere, das angenehmere wählen und
tun kann - und das nicht so wichtig erscheinende weglassen kann. Es
gibt hier einen brillanten Haken - die Wahl, der Vergleich wird vom
Ego gemacht, und es ist das Ego, welches all dieses Sadhana zu vollführen
scheint.
Das endgültige Wort, die ultimative Wahrheit, ist in der Bhagavad
Gita wunderschön ausgedrückt:
Ishvarah sarvabhutanam hriddese’rjuna tishthati (XVIII.61)
„Gott wohnt im Herzen aller“ - normalerweise sagt man
Wesen, aber im Text steht es nicht so. ‚Bhutas’ mag sogar
die fundamentalen Elemente von Wasser, Feuer, Luft und Äther bedeuten.
Dieser Vers mag bedeuten, dass Gott genau im Herzen, genau im Kern oder
genau im Zentrum ebendieser Elemente wohnt, so dass Gott die Wahrheit
in allen Dingen ist. Das Problem löst sich dann in etwas sehr einfaches
auf, obgleich die Art der Formulierung der Frage „Wenn Gott allgegenwärtig
ist, warum erfahren wir Ihn nicht?“ eine Tragödie ist. In
diesem ‚wenn’ ist schon ein Zweifel. Wenn Gott allgegenwärtig
ist, warum erfahren wir Ihn nicht die ganze Zeit? Warum gibt es nicht
nur die Verschiedenheit, sondern auch noch eine Verwirrung in dieser
Verschiedenheit? Verschiedenheit selbst ist kein großes Problem
- beispielsweise hat das Haar auf dem Kopf viele verschiedene Strähnen,
aber das ist kein Problem, weil man das Gefühl hat, dass der Kopf
eins ist, und darum wird das Haar, das auf dem Kopf wächst, zusammengefasst
als eins bezeichnet. Doch im Leben verursacht diese Verschiedenheit
Verwirrung. Der Erschaffer der Verwirrung ist das ‚ich’,
das Ego. Man hat sich nie darum bemüht, es zu untersuchen oder
darüber nachzudenken, denn auch der Untersuchende wird zum Ego.
Dies ist die Tragödie.
Es scheint kein zuverlässiges Sadhana zu geben, um dieses Ego loszuwerden.
Man mag sehr leicht sagen: „Sei gut, tu gutes, das Ego wird verschwinden.
Dies ist das höchste Sadhana.“ Vielleicht. Ist gut zu sein
und Gutes zu tun so einfach, wie diese Worte sich anhören? Irgendwo
anders steht „Das ist nicht genug, man muss Yama und Niyama entwickeln,
dann wird das Ego verschwinden, und man gelangt in tiefes Nirvikalpa
Samadhi.“ Brillante, hochtönende Aussprüche! Wenn man
irgendein einfaches Textbuch über Yoga liest, das nur die Grunddefinitionen
von Yama und Niyama enthält, mag man entdecken, dass sie missinterpretierbar
sind. Was ist Ahimsa? Was ist Satyam? Einer unserer Kollegen war oft
unverschämt und liebte es, Menschen zu verletzen. Wir fragten ihn:
„Warum tust du das?“ Er sagte: „Ihr Leute seid diplomatisch,
und ich bin sehr aufrichtig. Ich verstecke nichts. Wenn ich meine, du
bist ein Dummkopf, dann sage ich es dir.“ Das ist nicht aufrichtig,
das ist unverschämt! Das ist nicht Satyam, das ist Himsa. Wenn
man beispielsweise von Gottes Gnaden sicher sagen kann, dass man viele
Jahre lang ein wahrheitsgetreuer Mensch gewesen ist, dann wird man so
eitel und arrogant, dass das Ego wunderbar wächst anstatt eliminiert
zu werden.
Es wird gesagt, dass während der Mahabharata-Zeit der Held des
Tages, Yudhishthira (König), niemals eine Unwahrheit geäußert
hat und Krishna selbst ihn hat eine Notlüge sagen lassen. Wenn
nicht Yudhishthira dazu verführt worden wäre, diese einfache
Notlüge zu sagen, wäre er wahrscheinlich recht stolz auf sich
selbst. Es ist besser, eine kleine Lüge erzählt zu haben und
etwas bescheiden zu sein als ein Satyamurti und arrogant! Man gerät
da hinein und vergisst, warum man diese Disziplinen überhaupt angefangen
hat, denn selbst die Disziplin wird vom Ego übernommen. Das Argument
ist, dass durch das Begründen in diesen Yamas das Herz gereinigt
ist, und dann zerstreut die göttliche Gnade das Dunkel des Egos.
Vielleicht, bevor man zu dieser Stufe gelangt, wird das Ego so groß,
dass die frühere Idee völlig vergessen ist.
Ähnlicherweise denkt man, dass Jnana Yoga das Richtige zu praktizieren
ist. Um Jnana Yoga zu praktizieren, muss man sich mit Sadhana-chatushtaya
(4 Prinzipien spiritueller Übung), Viveka (Unterscheidungskraft)
und Vairagya (Leidenschaftslosigkeit) und so weiter ausstatten. Dieses
Viveka wird zu einer Art intellektueller Gymnastik, weil es heißt,
dass man zwischen wirklich und unwirklich unterscheiden soll. Das ist
ganz richtig, aber (es gibt immer ein aber) Unterscheiden zwischen wirklich
und unwirklich teilt auch immer alles, und das Ego ist der Teiler. Sowohl
die Bhagavad Gita als auch die Yoga Sutras klassifizieren Vairagya und
Abyasa (beständiges Üben) als von höchster Wichtigkeit.
Vor langer, langer Zeit begab ich mich einmal nach Uttarkashi und traf
einen sehr großen Avadhuta (Mensch, der frei von Anhaftung ist)
dort, der fast nie sprach. Irgendwie gelang es Chaitanyananda Swamiji
und mir, ihn zum Sprechen einiger weniger Worte zu bringen, und das
Thema von Vairagya und Abhyasa kam zur Sprache. Er sagte etwas sehr
Schönes. „Abyasa ist, Brahman gewahr zu werden, zu erkennen,
dass Brahman allein wirklich ist. Vairagya ist, die Welt nicht zu sehen.“
Zwei großartige Sätze. Man soll sich die ganze Zeit an Brahman
erinnern und die Welt vergessen. Wunderschön, aber etwas damit
anzufangen ist fast unmöglich. Das Praktizieren von Abyasa und
Vairagya kann einen dazu bringen, eine mürrische, sture Persönlichkeit
zu werden. Ist das die Art von Vairagya, die man will? Wenn man sich
auf diese Weise von allen anderen abschneidet, wird das Ego so groß
wie ein Berg werden.
Wie entsteht Erleuchtung? Wie entsteht die Erkenntnis „Gott wohnt
in allen Wesen“ in solch einem Herzen? Es ist nicht möglich.
All diese sind wunderschön und haben ihre eigene wunderbare Bedeutung,
aber es ist eine Sache, es intellektuell zu verstehen, und eine ganz
andere, es zu verwirklichen. Wer tut all dies? Wieder das Ego. Es ist
das Ego, das denkt „Ich tue selbstlosen Dienst, damit ich mein
Herz reinigen mag oder in den Himmel komme“, und dann erkennt
man, dass es diese Motivation ist, die zur Unreinheit des Herzens beiträgt.
Wie Swami Krishnanandaji wunderschön sagte: „Karma Yoga ist
nur für einen Jivanmukta möglich.“ Karma Yoga ist also
weniger ein Sadhana, sondern mehr eine post-Siddhi Handlung. Es ist
das Lokasamgraha Karma (Karma der ganzen Welt) eines Jivanmukta (lebendig
Befreiter). Aber was ist nun mit uns? Man soll doch auch Karma Yoga
praktizieren mit all seinen Unvollständigkeiten, die vom Ego eingebracht
werden. Man kann Bhakti praktizieren, man kann in den Tempel gehen und
Tag und Nacht Puja machen, aber da ist trotzdem wieder das Ego. Man
kann sitzen und meditieren, wieder ist es das Ego, das meditiert. Gibt
es ein Sadhana, das sich direkt mit dem Ego beschäftigt? Gottes
Gnade, ja, und wie verdient man die Gnade Gottes? Man ist sofort wieder
auf Feld eins angelangt. Man muss Gottes Gnade verdienen. Und irgendjemand
sagt, dass Gottes Gnade Seine Gabe ist, Gott ist nicht parteiisch, Gott
sieht nicht Gutes und Schlechtes und belohnt einen, sondern seine Gnade
ist vollständig frei. In der Bhagavad Gita sagt Krishna auch „Um
der reinen Liebe willen gewähre ich meinem Schüler Wissen.
Ich gebe es aus Liebe, nicht weil er es verdient hat.“ Wenn man
sich sagen hört „Gut. Oh Gott, bitte gewähre mir deine
Gnade aus Deiner eigenen Liebe heraus, ich werde überhaupt nichts
tun.“ Entweder man handelt selbst oder man handelt nicht selbst
- die ganze Zeit erhebt sich das Ego und übt seinen Willen aus,
selbst bei dem Versuch, dass man das Ego loszuwerden.
Man mag sogar einen großartigen Lehrer aufsuchen und sein hingegebener
Schüler werden und ihm hingebungsvoll dienen. Noch einmal erhebt
sich dieses Ego. Ob man es nun offen ausspricht oder nicht, zumindest
im Inneren gratuliert man sich dazu, dass man den großartigsten
Meister auf der Erde hat, weil „Man ihn dazu erklärt.“
Wieder dasselbe Ego.
Trotzdem ist Gott (das Selbst oder Brahman) allgegenwärtig, und
es sollte überhaupt nicht schwierig sein, das zu erkennen, weil
es wirklich ist - und wirklich allgegenwärtig. In der Yoga Vashishta
(Schrift der Yogis) und einigen anderen Schriften steht, dass Selbstverwirklichung
leichter ist als eine Blume zu zerdrücken, die in der Hand liegt.
Um das zu tun, muss man seine Hand schließen und etwas tun, aber
um Brahman zu erkennen, ist kein solches Tun notwendig. Swami Krishnanandaji
Maharaj hob auch hervor, dass man nur spirituell schläft. Diese
Welt und ihre Unglücklichkeit und Misere, ihre Sünde und Kummer,
existieren nur in Träumen. Man befindet sich in diesem tiefen Schlaf
der Ignoranz und erfährt diesen Traum genannt ‚die Welt der
Sünden und des Leidens’. Wie kann dieser Traum beendet werden?
Dieser Traum kommt zu einem Ende, wenn man aufwacht, aber wie weckt
man sich selbst? Dieselbe Frage kann über Yama und Niyama gestellt
werden. Wie weiß man, was Ahimsa ist, und wie praktiziert man
es? Wie weiß man, was Satya ist, und wie praktiziere man es? Ohne
dass das Selbst oder das Ego diese Disziplinen interpretiert, sie definiert,
wie weiß man da, was Gott ist, wie weiß man, was es bedeutet,
Gott zu verehren und seine Gegenwart zu spüren? Wir benutzen all
diese hübschen Ausdrücke, und wir beglückwünschen
uns, dass wir all diese Sachen verstanden haben, ohne zu erkennen, dass
es das Ego ist, das all dies interpretiert, es ihm recht gut geht und
es sicher ist, dass die Wahrheit verstanden worden ist, und es erwartet,
dass ihm Erleuchtung in den Schoß fällt. Wie weckt man sich
selbst auf, wenn man fest schläft? Dies ist das Problem.
Dieses Spiel des Egos durchzieht das ganze Leben. Alles, was getan wird
- heilig oder weltlich - wird vom Ego getan. Selbst wenn man scheinbar
selbstlos ist, handelt das Ego. Es ist uns möglich zu beobachten:
„Dies ist selbstsüchtig, es gibt da ein Motiv, obwohl es
nicht so schlimm ist, wie es mal war, ich war schon viel selbstsüchtiger.“
Es ist also möglich, dass es einen Unterschied im Grad unserer
Selbstsucht gibt. „Nach meiner Meinung bin ich nicht so furchtbar
selbstsüchtig wie ich mal war oder wie andere sind, aber ich bin
selbstsüchtig. Ich verehre Gott im Tempel, aber ich bin auf jeden
Fall eitel, egoistisch. Ich kann drei Stunden lang in der Meditation
sitzen, aber ich bin sehr stolz darauf. Ich bin gelehrt, Sinnesvergnügungen
ziehen mich nicht an, und darüber bin ich sehr froh.“ All
dies ist nichts anderes als das Spiel desselben Egos. Das Ego in dem
einen Mann sagt „Ich bin ein wohlhabender Mann“, und das
Ego in einem anderen sagt „Ich bin eine sehr rechtschaffener Mensch.“
Genau dasselbe Ego. Der Unterschied ist akademisch und willkürlich,
verbal.
Die innere Intelligenz, in welcher das Ego sich widerspiegelt, kann
sich dessen bewusst werden. Wenn die innere Intelligenz dies sieht,
wenn diese Bewusstheit da ist, entsteht ein unglaublicher Schmerz, und
das Herz vergießt Tränen von Blut, unfähig, das Problem
zu lösen. Im Bhakti nennt man dies Viraha, aber es kann passieren,
ob wir nun Bhaktas, Jnanis, Karmayogis oder Rajayogis sind. Unglaublicher
Schmerz entsteht. Dein Herz weint: „Mein Gott, was soll ich machen?
Ich kann es nicht loswerden, ich kann damit nicht umgehen.“ Wenn
diese Lage erreicht worden ist, dann lernt man den Satsang schätzen,
dann schätzt man den Dienst am Lehrer. Man dient dem Lehrer ohne
Motiv, die ganze Zeit die einfache Wahrheit beobachtend, dass man selbstsüchtig
ist. Das ist alles, was sehr klar beobachtet werden kann. Man benimmt
sich hier wie ein sprichwörtlicher Chatakavogel. Es heißt,
dass der Chatakavogel nur Regenwasser trinken kann - nicht irgendwelches
Regenwasser, sondern Regenwasser, das an einem bestimmten verheißungsvollen
Tag vom Himmel gefallen ist. Für den Rest des Jahres verharrte
er mit offenem Schnabel, auf diesen einen Tropfen Regenwasser, der an
einem glückverheißenden Tag fallen sollte, um seinen Durst
zu löschen. So kommt man her und nimmt am Satsang teil und hofft,
dass durch die wunderbare Gnade Gottes oder des Meisters jemand das
Ego aus- und die Erleuchtung anschalten möge.
Das Ego ‚geht nicht weg’ durch bloßes Ersetzen des
‚ich’ durch eine Kosebezeichnung. Solange wie der Körper
lebt und der Geist im und durch den Körper funktioniert, wird das,
was als Ego oder die Persönlichkeit bekannt ist, sich erheben und
bestehen. Dieses Ego oder die Persönlichkeit ist keine permanente
und unzweifelhafte Realität. Es ist ein zeitweiliges Phänomen.
Es ist Ignoranz, die es mit Beständigkeit ausstattet. Es ist ein
Konzept. Es ist Ignoranz, welche es auf den Status der Realität
erhebt.
Es ist unnötig vorzugeben: „Das Ego ist überhaupt nicht
da.“ Es ist dumm und ignorant zu behaupten „Es ist real
da.“ Die Intelligenz, die erkennt, dass es nur ein Konzept ist,
ist erleuchtet und sich der Realität bewusst.
Als Erleuchteter sah Swami Sivananda ein Konzept nur als ein Konzept
und betrachtete es nicht als Realität. Zum Beispiel hatte er einen
Namen—‚Swami Sivananda’. Er lehnte nicht ab, unter
diesem Namen bekannt zu sein. Aber er erlaubte auch nicht, dass der
Name mit seinem spirituellen Kern eng verknüpft wurde. Auf die
gleiche Weise konnte er, wenn er Lob und Kritik ausgesetzt war, die
vorgelegten Fakten und die Bezugnahme zu dem Namen und dem Konzept (welches
nur funktionale Realität hatte) als nicht mehr als was es war und
darum ohne Bezug zu seinem Kern oder seiner Wahrheit, erkennen. Ich
erinnere mich an drei Begebenheiten: während des Parlaments der
Religion wollte ein Swami Zeit bekommen zu sprechen. Es war Swami Sivananda,
der die Einsprüche der Organisatoren zurückwies und ihm Zeit
gewährte. Der Swami sprach, nicht von Religionen oder deren Kern,
sondern gegen Swami Sivananda, der englisch sprach und schrieb während
er im hindusprachigen Nordindien lebte. Der Ausdruck auf Swami Sivanandas
Gesicht, während er dieser Rede zuhörte, war eine Mischung
aus intensiver Aufmerksamkeit (für das, was der Swami zu sagen
hatte) und Vergnügen. Er schrieb die Fakten, die der Swami vorlegte,
auf: aber persönliche Angriffe auf ‚Swami Sivananda’
bedeuteten nichts, weil für Swami Sivanandas nur ein funktionaler
Name war, der einstweilen angenommen wurde ohne entsprechende Realität.
Als eine Würdenträgerin den Ashram besuchte und von der Ashrampresse
herausgegebene Publikationen von Biographien scharf kritisierte, hörte
ihr Swami Sivananda auf ähnliche Weise sehr aufmerksam und mit
einem von seinem Gesicht ausstrahlenden Segen zu und antwortete: „Das
hat Sie hierher geführt, denke ich.“ Sie hatte ein Argument
vorgebracht, auf das er antworten musste. Die Kritik an seiner Person
war eine Zeitverschwendung, und darauf zu antworten wäre noch mehr
Zeitverschwendung. Für ihn existierte es als Fakt nicht.
Selbst wenn einer von Swamijis eigenen Schülern ihn kritisierte,
sich darüber beschwerte, dass das Essen unausgewogen und ungesund
war, hörte er mit großer Aufmerksamkeit und Geduld zu und
bat schließlich einen der Ashrambewohner, für den sich beschwerenden
Schüler extra zu kochen. Die persönlichen Bemerkungen ignorierte
Swami Sivananda. Und er war niemals freudig erregt, wenn jemand den
Ruhm Swami Sivanandas besang - Swami Sivananda war ein Name, welcher
nur funktionell wichtig war. Aber in der Kritik und dem Lob waren verborgene
Tatsachen, die er nie unbemerkt vorübergehen ließ.
Die Wahrheit zu suchen bedeutete für ihn nicht, nach einer Art
Wahrheit zu suchen, die von dem, was ist, verschieden ist. Ein Konzept
als Konzept zu erkennen, einen Namen als Namen und weiter nichts, ist
an sich die Realität. Wenn dies verwirklicht wird, dann wird die
Realität des von Namen und Konzepten unabhängigen Bewusstseins
erkannt.
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Inhaltsverzeichnis des Buches "Sivananda Yoga"
- Theorie und Praxis
- Wer ist ein Guru
- Kommunikation
- Das Säen des Samens
- Selbstreinigung
- Sich auf den Lehrer einstimmen
- Hingabe
- Karma Yoga
- Sei ein Instrument
- Bhakti Yoga
- Swami Sivananda Yoga
- Integraler Yoga
- Erinnerung an Gott
- Der Weg des Ego
- Selbstlosigkeit
- Entdeckung des Egos
- Der Yoga der Synthese
- Liebe, die Gott ist
- Glossar

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