Die Wissenschaft des Pranayama
von Swami Sivananda
Glossar
Ein erweitertes Sanskrit Glossar gibt es auf dem Yoga Wiki

Anmerkung:
Hier sind alle wichtigen Sanskrit Ausdrücke des Buches "Wissenschaft
des Pranayama" aufgeführt.
- Abhyasa Übung
- Adhama
Der geringste
- Adhama
Adhikari Weniger geeigneter Schüler
- Adhara
Stütze, Fundament
- Adhikari
Qualifizierter Schüler
- Agneyi
Zu Agni gehörig; feurig
- Agni
Feuer
- Agnitattva
Element Feuer
- Ahamkara
Ego
- Ahara
Nahrung
- Ahimsa
Nichtverletzen; wichtigste Yama (ethisches Gebot)
- Ajna
Chakra Augenbrauenzentrum; Stirnzentrum; drittes Auge
- Akasha Äther;
Raum; subtilstes der fünf Elemente
- Akbar
Moghul Kaiser im 17. Jahrhundert
- Akhanda
Ununterbrochen
- Alambu
Stütze, Halt, insbesondere für die Meditation
- Alasya
Lethargie, Faulheit, Trägheit
- Allopathie
Westliche, klinische Medizin
- Alveolen
Luftbläschen in den Lungen
- Ambhasi
Dharana Konzentration auf das Wasserelement
- Amla Ölsorte
- Amrita
Nektar
- Anahata
Chakra Herz-Chakra; Energiezentrum im Herzen bzw. in der Brustwirbelsäule
- Anahata
Klänge Innere Klänge, die in tiefer Meditation oder
in vollkommener Stille gehört werden können
- Ananda
Wonne; Freude
- Anga
Teil; Glied
- Anima
Verkleinerung des Körpers; eine der Siddhis (übernatürliche
Kräfte) der Yogis
- Antahkarana “inneres
Instrument”; Geist; Psyche
- Antaryamin
Innerer Zeuge; Beobachter; das Selbst
- Anubhav
Selbstverwirklichung
- Anuloma
Viloma Wechselatmung
- Apana
Eines der fünf Prana Vayus; beherrscht Ausscheidung, Sexualität
und Menstruation
- Aparokshanubhuti “Direkte
Erkenntnis”; Titel eines Werkes von Shankaracharya
- Apas
Wasser
- Arambha
Ein durch Pranayama erreichter Zustand
- Arjuna
Heerführer der Pandhavas; Schüler von Krishna
- Asafoetida
Indisches Gewürz
- Asana “Stellung”;
Sitzhaltung für die Meditation; Körperstellung
- Ashtanga “Acht
Stufen” des Raja Yoga: Yama, Niyama, Asana, Pranayama, Pratyahara,
Dharana, Dhyana, Samadhi
- Asura
Dämon
- Asuri
Dämonisch
- Ati
Sehr; zuviel; übermäßig
- Atman
Selbst
- Avadhani
Aufmerksam, konzentriert
- Avastha
Zustand
- Ayodhya
Pilgerstadt in Indien; Hauptstadt des Königreichs vom Rama
- Ayurveda
Indische Naturheilkunde
- Bahya
Außen; äußerlich
- Bandha Verschluß
- Bandhatraya
Drei Verschlüsse für das Pranayama: Mula, Jalandhara,
Uddhiyana
- Basti
Enddarmspülung; eine der sechs Kriyas (Shatkarmas) des Hatha
Yoga
- Bhagavad
Gita Wichtigste indische Heilige Schrift
- Bhagavan
Göttlicher
- Bhagavatam
Wichtige indische Heilige Schrift zur Verehrung von Vishnu bzw.
Krishna
- Bhakta
Verehrer; Gläubiger; Devotee
- Bhastrika
Atemübung zur Erweckung der Kundalini
- Bhati
Scheinen; strahlen; glänzen
- Bhava
Gefühl; Einstellung; Emotion
- Bhavana Innere Einstellung; Konzentration; Imagination
- Bhindi
Indische Gemüsesorte
- Bhramara
Biene
- Bhramari
Atemübungen, welche das Summen einer Biene imitiert
- Bhuchara
Siddhi Übernatürliche Kraft, welche dem Yogi ermöglicht,
wilde Tiere zu beherrschen
- Bhujanga
Kobra
- Bhujangasana
Kobra; eine Yoga-Stellung
- Bhukti
Vergnügen
- Bhusunda
Name eines Yogi, dessen Lebensgeschichte in der Yoga Vashishtha
erzählt wird
- Bija
Same
- Bija
Mantra Samen-Mantra; Mantra, das nur aus einer Silbe besteht
- Bijakshara
Bija Mantra (s.o.)
- Brahma Schöpfer; Teil der hinduistischen Trinität, welche
aus Brahma (Schöpfer), Vishnu (Erhalter) und Shiva (Zerstörer)
besteht
- Brahmachari
Jemand, der Brahmacharya beachtet; jemand, der das Keuschheitsgelübde
abgelegt hat
- Brahmacharya
Wörtlich “Verhalten, das zu Brahman führt”; sexuelle
Enthaltsamkeit; Selbstbeherrschung
- Brahmagranthi
Unterster der drei Knoten (Energieblockaden) in der Sushumna
(feinstoffliche Wirbelsäule); steht für Mala (Selbstsucht)
und die Schwierigkeit, die physische Welt zu transzendieren
- Brahmakara
Vritti Der ständige Gedanke an Brahman
- Brahman
Das Absolute
- Brahmanadi
Energiekanal in der Sushumna (feinstoffliche Wirbelsäule)
- Brahmanda “Ei
Brahmas”; Makrokosmos
- Brahmanishta
Guru Spiritueller Lehrer, welcher Brahman verwirklicht hat
- Brahmarandhra
Fontanelle an der Schädeldecke
- Brahmashakti
Kraft der Schöpfung
- Brindavan
Indischer Pilgerort; Ort, an dem Krishna lange Zeit verbracht
hat
- Brinjal
Indisches Gemüse
- Buddhi
Intellekt; Unterscheidungskraft
- Chakra
Wörtlich “Rad”; Energiezentrum im Astralkörper
- Chandra
Mond
- Chang
Dev Indischer Heiliger
- Charu
Indische Speise: Mischung aus Reis, Ghee, brauner Zucker und
Milch
- Chatushtaya
Vier Eigenschaften eines Schülers, die notwendig ind auf
dem spirituellen Weg: Vairagya (Leidenschaftslosigkeit), Viveka
(Unterscheidungskraft), Shatsampat (sechsfache Tugenden), Mumukshutwa
(intensives Verlangen nach Befreiung)
- Chhandogya
Upanishad Eine der wichtigsten Upanishaden (alte indische Heilige
Schriften)
- Chidatma
Bewußtsein des Selbst
- Chikkus
Indische Obstsorte
- Chinmudra
Handhaltung, bei der Daumen und Zeigefinger zusammengehalten
werden; Symbol für die Selbstverwirklichung.
- Chiranjivi
Ewig Lebender; immer jung Bleibender
- Chitta
1. Unterbewußtsein; 2. Geist, Psyche
- Chutney
Scharfe indische Sauce
- Curry
Scharfes indisches Gericht
- Daivi
Shatsampat Die sechs göttlichen Tugenden
- Dama
Kontrolle der Sinne
- Darjeeling
Indischer Ort an den Vorbergen des Himalaya; bekannt für
sein mildes Klima im Sommer
- Darshana
Wörtlich “Sicht”; 1. Philosophiesystem; 2. Vision Gottes;
3. Anblick einer Statue im Tempel oder eines selbstverwirklichten
Meisters
- Deva
1. Gott; 2. Gottheit; 3. Engelswesen
- Devadatta “Von
Gott gegeben”; 1. Name des Muschelhorns von Arjuna; 2. Name eines
der fünf Nebenpranas; verantwortlich für das Gähnen
- Devi
Göttin
- Dhal
Hülsenfrucht
- Dhananjaya “Reichtum
gewinnend”; Beiname Arjunas; Name eines der fünf Nebenpranas,
verantwortlich für die Zersetzung des Körpers nach
dem Tod
- Dhanura
Bogen
- Dhanurasana
Bogen; eine Yoga-Stellung
- Dharana
Konzentration; eine der Ashtangas (acht Stufen) im Raja Yoga
System
- Dharma
Pflicht; Gesetz; Religion; rechtes Handeln; eine der vier Hauptbestrebungen
des Menschen
- Dhatu
Essentieller Teil
- Dhauti
Magenreinigung; eine der Shatkriyas
- Dhyana
Meditation; siebter der Ashtangas (acht Stufen des Raja Yoga)
- Dipika
Licht; Leuchte; Lampe
- Dirgha
Lang
- Dosha
1. Konstitutionstyp in der Ayurveda; 2. Unreinheit, Fehler
- Dridhata
Beständigkeit
- Eka
Eins
- Gandhi
Name eines indischen Heiligen, Weisen und Politikers, der Indien
in die Unabhängigkeit führte
- Ganesha
Hinduistischer Gott; Sohn Shivas; steht für die Überwindung
aller Hindernisse und die Kraft anzufangen
- Garuda
Adler; Reittier Vishnus
- Gatha
Gesang, Lied, Vers
- Gayatri
1. Heiliger Spruch aus den Veden; 2. Hinduistische Göttin,
Gemahlin Brahmas (des Schöpfers)
- Ghata
Ein durch Pranayama erreichter Bewußtseinszustand
- Ghatikas
Zeitmaß; Etwa 90 Minuten
- Ghee
Gereinigte, geschmolzene Butter
- Gheranda
Großer Hatha Yoga Meister
- Gherandha
Samhita eines der grundlegenden Werke des Hatha Yoga; verfaßt
von Gherandha
- Gita
Wörtlich “Gesang”; Abkürzung für Bhagavad Gita
- Godavari
Indischer Heiliger Fluß
- Granthi
Knoten, Energieblockade
- Grihastha
Haushalter; Mensch, der im Berufs- und Familienleben steht
- Guda
1. Dumpfheit, Trägheit; 2. Anus
- Guru
Lehrer; spiritueller Führer
- Hamsa
Schwan; Symbol für Brahman und den lebend Befreiten (Jivanmukta)
- Hastijihva
Eines der zehn wichtigsten Nadis (Energiekanäle)
- Hatha
1. “Bemühung”; 2. “Ha” = Sonne; “Tha” = Mond
- Hatha
Yoga Yoga der Körperbeherrschung
- Hiranyagarbha
Kosmischer Geist
- Ida
Eines der drei wichtigsten Nadis (Energiekanäle). Befindet
sich auf der linken Seite und steht in Verbindung mit der Mondenergie
- Indra
König der Götter; beherrscht das Wetter
- Indriyas
Sinnesorgane und Handlungsorgane
- Ishta
Geliebt, verehrt, respektiert
- Ishta
Devata Schutzgottheit; persönlicher Gott; Aspekt Gottes,
den man besonders verehrt
- Ishwara
Gott
- Jala
Wasser
- Jalandhara
Bandha Kinnverschluß
- Jalastambha
Auf dem Wasser liegen (“Toter Mann”)
- Jamuna
Indischer Fluß (auch “Yamuna” geschrieben)
- Japa
Wiederholung des Mantras
- Jatharagni
Verdauungsfeuer
- Jiva
Individuelle Seele
- Jivanmukta
Lebend Befreiter
- Jivatman
Individuelle Seele
- Jnana
Wissen, Weisheit
- Jnana
Yoga Yoga des Wissens
- Jnanadeva
Indischer Heiliger
- Jnani
Weiser; einer der durch Jnana Yoga die Verwirklichung gefunden
hat
- Jyeshtha
Das Älteste
- Kaivalya
Befreiung
- Kalpa
Zeitalter
- Kamala
Lotus
- Kamalasana
Lotussitz, auch Padmasana genannt
- Kanda
1. Kapitel, Abschnitt; 2. Ort, an dem die meisten Nadis (Energiekanäle)
zusammenlaufen (zwischen Geschlechtsorganen und Anus); ungefähr
am Perineum
- Kapala
Schädel
- Kapalabhati
Wörtlich “scheinender Schädel”; Atemübung mit
schneller Folge von Aus- und Einatmungen
- Kapha
Wörtlich “Schleim”; eine der drei Doshas (Konstitutionen)
der Ayurveda
- Kapillaren
Haargefäße
- Karma
1. Handlung; 2. Gesetz von Ursache und Wirkung
- Karuna
Mitleid
- Kaupina
Lendenschurz
- Kaushitaki
Eine Upanishade
- Kaveri
Fluß in Indien
- Kaya
Körper
- Kaya
Vyuha Fähigkeit, den Körper neu zu schaffen bzw. verschiedene
Körper bewohnen zu können
- Kayasiddhi
Vollendung des Körpers
- Kevala
Natürlich
- Kevala
Kumbhaka wörtlich “natürliches Atemanhalten”; Eine
Atemtechnik, bei der der Atem fast vollständig zur Ruhe
kommt
- Khechari
Mudra Eine der Mudras; hierbei wird die Zunge ganz weit nach
hinten in die Kehle gegeben
- Khichdi
Indisches Gericht aus Mungbohnen
- Kosha
Wörtlich “Hülle”; Aspekte des menschlichen Wesens,
welche das Selbst verhüllen; Bestandteile der drei Körper
- Krikara
Eines der fünf Nebenpranas
- Krishna
Manifestation Gottes; achter Avatar von Vishnu; lebte laut klassischer
Chronologie ca. 3000 v.Chr.; verkündete die Bhagavad Gita
- Kriya
Wörtlich “Handlung”; 1. Handlung; 2. Reinigungsübung
(im Hatha Yoga); 3. Jede Hatha Yoga Praxis
- Kriya
Yoga Wörtlich “Yoga der Tat”; 1. Im Raja Yoga Tapas (Askese),
Swadhyaya (Selbststudium) und Ishwara Pranidhana (Hingabe an
Gott); 2. Im Kundalini Yoga: Bestimmte Übungen, welche Körperstellungen,
Atemtechnik und Visualisierungstechniken verbinden
- Kuhuh
Eine der Nadis (Energiekanäle)
- Kumbha
Person in der Yoga Vashishtha
- Kumbhaka
Luft Anhalten
- Kundalini
Wörtlich “die Aufgerollte”; Bezeichnung für die schöpferische
Kraft im Menschen, auch als schlafende Schlangenkraft bezeichnet
- Kunjar
Kriya Eine der Reinigungsübungen: Der Übende schluckt
1-2 Liter Salzwasser und übergibt sich dann
- Kurma
1. Schildkröte; 2. Eines der Nebenpranas
- Kusha-Gras
Indische Gras-Sorte, die sich besonders als Unterlage für
den Meditationssitz eignet
- Kutir
Hütte, Haus
- Lahiri
Indischer Yoga Meister
- Lam
Bija-Mantra der Erde und des Muladhara Chakras
- Laya
Wörtlich “Auflösung”
- Laya
Yoga Teil des Kundalini Yoga, bei dem alle Manifestationen der
Energie in die Urenergie zurückgeführt wird
- Linga
1. “Subtil”; 2. Phallus; 3. Symbol für Shiva
- Linga
Sharira Astralkörper (auch Sukshma Sharira genannt)
- Lota
Gefäß
- Madhyama “Mittel”
- Madhyama
Adhikari Mittelmäßig geeigneter Schüler
- Maha
Groß
- Maha
Mudra “Großartiges Mudra”; eine der Mudras im Hatha Yoga
- Maha
Vedha Eine der Mudras
- Mahameru
Mystischer Berg, welcher der Mittelpunkt der Welt sein soll
- Maharaj
Wörtlich “großer König”; respektvolle Anrede
des Yoga-Meisters
- Mahatma
Wörtlich “Große Seele”; respektvolle Anrede des Yoga-Meisters
- Mahavira
Einer der Tirthankas (großen Meister) des Jainismus
- Mahima
1. Herrlichkeit, Wunder; 2. eine der Siddhis (übernatürlichen
Kräfte): die Fähigkeit, sich groß zu machen
- Mala
1. Unreinheit (mit kurzem “a”) ; 2. Gebetskette (mit langem “a”)
- Manas
Geist
- Manipura
Chakra 3. Chakra (Energiezentrum); befindet sich in der Lendenwirbelsäule
bzw. in der Nabelgegend
- Mantra
Klangenergie; Mystische Formel zur Meditation
- Manu
Mythologischer erster Mensch; Gesetzgeber
- Manusmriti
Indische Heilige Schrift, die dem Manu zugeschrieben wird
- Matra
Versmaß; Maß, Distanz, Entfernung
- Mauna
Stille; Schweigegelübde
- Mitahara
Rechte Ernährung
- Moksha
Befreiung
- Mudra
1. im Hatha Yoga: Körperstellung, verbunden mit bestimmter
Atemtechnik, Visualisierung und Mantra; 2. Im indischen Tanz
und in der indischen Kunst: Handhaltung
- Mukhya
Prana Hauptprana
- Muktasana
Eine der Meditationsstellungen
- Mukti
Befreiung
- Muktikopanishad
Eine der Upanishaden
- Mula
Wurzel
- Muladhara
Chakra Wurzelchakra; unterstes der sieben Haupt-Chakras, an der
untersten Wirbelsäule gelegen
- Murchha
Eine der Pranayama Übungen, bei der die Luft sehr lange
angehalten wird und der Übende in ein anderes Bewußtsein
fällt
- Mussoorie
Region in Indien
- Nadi
Energiekanal
- Naga
1. Schlange; 2. Halbgott; 3. Indische Ureinwohner; 4. Eines der
5 Nebenpranas
- Namah
Verehrung
- Namaste
Indische Grußformel; wörtlich “Verehrung sei Dir”
- Naradiya
Indische Heilige Schrift
- Narayana
Anderer Name für Vishnu
- Narmada
Indischer Fluß
- Nasik
Ort in Indien
- Nauli
Eine der sechs Hauptkriyas im Hatha Yoga, bei welcher der Darm
durch eine gezielte Bauchmuskelbewegung massiert wird
- Neti
1. Nasenreinigungsmethode; 2. “Nicht dies”, Formel im Jnana Yoga
- Niralamba
Upanishad Eine der Upanishaden
- Nirmanu
Wechselatmung ohne Mantra
- Nirvana
Wörtlich “nichts”; Zustand der Selbstverwirklichung, durch
nichts mehr beschränkt
- Nirvikalpa
Samadhi Samadhi ohne Dualität; Verwirklichung der Einheit;
höchster überbewußter Zustand
- Nishkama
Karma Yoga Selbstloser Dienst ohne irgendwelche Wünsche
und Erwartungen
- Nishpatthi
Avastha Höchste Stufe des Pranayama; Zustand der Vollendung
- Nisvasa
Einatmen
- Niyama
Gebote; ethische Regeln
- Ojas
Spirituelle Energie; umgewandlete Sexualenergie
- OM
Wichtigstes Mantra
- Padma
Lotus
- Padmasana
Lotussitz
- Pancha
Fünf
- Pancha
Dharana Konzentration auf die fünf Elemente
- Parakaya
Pravesa Fähigkeit, in den Körper eines anderen einzutreten
- Parama
Höchster
- Parama
Utsaha Höchster Eifer (wichtige Eigenschaft in einem geistigen
Schüler)
- Paramahamsa
Wörtlich “höchster Schwan”, Symbol für Befreiung;
verwirklichter Meister
- Paramahamsa
Sannyasin Angehöriger eines bestimmten von Shankaracharya
gegründeten Mönchsordens
- Paramatman
Höchstes Selbst
- Parichaya
Avastha Dritter, durch Pranayama erreichter Zustand: Die Kundalini
wird erweckt und steigt in der Sushumna hoch
- Paschimottanasana
Eine der Asanas (Hatha Yoga Stellungen): Vorwärtsbeuge
- Patanjali
Autor der Raja Yoga Sutras und eines grundlegenden Werkes über
Sanskrit Grammatik
- Pindanda
Mikrokomos
- Pingala
Eine der drei Haupt-Nadis; befindet sich auf der rechten Körperhälfte;
ist mit der Sonnenenergie verbunden
- Pitta
Feuer; eine der drei Doshas (Konstitutionstypen) in der Ayurveda
- Plavini
Eine der Pranayama-Übungen, bei welcher der Bauch mit Luft
gefüllt wird
- Prakrita
Form von Pranayama, bei welcher der Atem bewußt beobachtet
wird, der Atem jedoch frei fließt
- Pralaya
Auflösung des Universums
- Prana
Lebensenergie
- Pranapana
Die vereinigten Lebensenergien Prana und Apana
- Pranava
Die Heilige Silbe OM
- Pranavadins
Herrscher über Prana; anderer Name für Hatha Yogi
- Pranayama “Herrschaft über
die Lebens-energie”; Atemübung
- Pratyahara
Zurückziehen der Sinne; fünftes Glied des Ashtanga
(Raja) Yoga Systems
- Prayag
Ort in Indien
- Prithivi
Erde; eines der fünf Elemente
- Puja
Verehrungsritual
- Puraka
Einatmung
- Purana
Indische Heilige Schrift
- Pusa
Eins der Hauptnadis
- Raja
König
- Raja
Yoga Königlicher Yoga; Yoga der Geistesbeherrschung
- Rajas
Unruhe; eins der drei Gunas
- Ram
Bija-Mantra des Feuers und des Manipura Chakras
- Rama
Hindu-Gott; Inkarnation Vishnus
- Ramalinga
Indischer Heiliger
- Ramayana
Heilige Schrift, die das Leben von Rama beschreibt
- Rechaka
Ausatmung
- Rishi
Seher, Heiliger
- Rishikesh
Ort in Indien; Ort, an dem Swami Sivananda sich niederließ
- Rudra
Beiname von Shiva
- Rudragranthi
Knoten bzw. Energieblockade im Ajna-Chakra
- Sadachara
Richtiges Verhalten
- Sadashiva
Beiname von Shiva
- Sadhaka Übender;
Schüler
- Sadhana
Spirituelle Praktiken; geistige Übung
- Sagarbha
Pranayama Pranayama mit Wiederholung des Mantras
- Sahasrara
Chakra Höchstes der sieben Hauptchakras (Energiezentren);
befindet sich an der Schädeldecke
- Sahita
Pranayama Pranayama mit bewußter Steuerung von Einatmung,
Anhalten und Ausatmung
- Sama
Gleichmut
- Samadhi Überbewußter
Zustand
- Samana
Verdauungsfeuer; eines der fünf Hauptpranas
- Samanu
Wechselatmung mit Mantra und Konzentration auf die vier Elemente
- Samasana
Meditationsstellung
- Samashti
Prana Kosmisches Prana
- Sambandha
Verbindung
- Samhita
Hymne; Schrift
- Samsara
Kreislauf von Geburt und Tod
- Samyama
Aufeinanderfolge von Dharana, Dhyana und Samadhi; Übung
im Raja Yoga zur Erlangung höherer Kräfte und Erkenntnisse
- Sandhi
Verbindung
- Sandhya
Dämmerung; Zeit um Sonnenaufgang und Sonnenuntergang; gilt
als besonders günstige Zeit für spirituelle Übungen
- Sandilya
Yoga-Meister
- Sankalpa
Gedanke
- Sankhini
Eines der Nadis (Energiekanäle)
- Sannyasa
Gelübde der Entsagung
- Sannyasi,
Sannyasin Entsagter; Mönch
- Sanskrit Älteste
indische Sprache
- Sarasvati
Göttin der Weisheit, der Kreativität und der Künste
- Satavadhana
Fähigkeit der Konzentration auf hundert Dinge gleichzeitig
- Satavadhani
Jemand, der sich auf hundert Dinge gleichzeitig konzentrieren
kann
- Satguru
Wahrheitslehrer
- Sati
Inkarnation von Parvati, Shivas Gemahlin
- Satsang “Zusammensein
mit der Wahrheit”; Gruppenmeditation; Treffen mit einem Weisen
- Sattwa
Reinheit
- Savitri
Göttin
- Shakta
Verehrer der Göttin (Shakti)
- Shakti “Kraft”;
kosmische Energie; Göttin
- Shalaba
Heuschrecke
- Shalabhasana
Heuschrecke (Yogastellung)
- Shankaracharya
Großer Yoga-Meister des 8./9. Jahrhunderts n.Chr.
- Shanti
Frieden
- Sharira
Körper
- Shastra
Heilige Schrift
- Shat
Sechs
- Shatkarmas
Sechs Reinigungsübungen im Hatha Yoga, auch Kriyas genannt
- Shatsampat
Sechs edle Tugenden
- Shavasana “Leichenstellung”;
Entspannungslage auf dem Rücken
- Shiva
Teil der Hindu-Trinität; Gott der Zerstörung und der
Transformation; Ur-Yogi; Kosmisches Bewußtsein
- Shiva
Samhita Eines der vier Hauptwerke im Hatha Yoga
- Shivananda
Andere Schreibweise für Sivananda
- Shivayoga
Dipika Yoga-Schrift
- Shreshtha
Das Beste
- Shri
Beiname von Lakshmi; wird oft als Zeichen der Hochachtung vor
Eigennamen gesetzt
- Shrutis
Indische Heilige Schriften auch “Veden” genannt
- Shuddhi
Reinheit
- Siddha
1. Vollkommener; 2. Meister mit übernatürlichen Fähigkeiten
- Siddhasana
Meditationsstellung
- Siddhi Übernatürliche
Kraft
- Siras
Kopf, Haupt
- Sitali
Eine der Hauptpranayamas, bei der die Luft mit einem zischenden
Laut über die längs gerollte Zunge eingeatmet wird
- Sitkari
Eine der Hauptpranayamas, bei der die Luft mit einem zischenden
Laut über die quer gerollte Zunge eingeatmet wird
- Sivananda
Indischer Yoga-Meister; lebte 1887-1963
- Skanda
Name für Subramanya (indischer Gott)
- Skandha
Körperteil
- Smritis
Indische Heilige Schriften, auch “Gesetzesbücher” genannt
- Sthula
Grobstofflich
- sthula
Sharira Grobstofflicher (physischer) Körper
- Stotras
Hymne
- Sukadev
Mythologischer Yoga-Meister; wörtlich “Engel der Wonne”
- Sukasana
Eine der Meditationshaltungen; Schneidersitz
- Sukha
Angenehm, freudevoll
- Sukhasana
Andere Schreibweise für Sukasana
- Sukshma
Feinstofflich
- Sukshma
Sharira Feinstofflicher Körper; Astralkörper
- Surya Sonnengott; Sonne
- Surya
Bheda Eine Atemübung, bei der durch das rechte Nasenloch
ein- und durch das linke Nasenloch ausgeatmet wird; Atemübung
zur Erhöhung der Sonnenenergie im Menschen
- Suryanadi
Sonnen-Nadi; anderer Name für Pingala
- Sushumna
Wichtigstes Nadi; Energiekanal in der Mitte der Wirbelsäule
- Sutra
1. Schnur; 2. Leitfaden, Aphorismus
- Swadhyaya
Selbststudium
- Swetaketu
Indischer Yoga-Meister; Sohn des Uddalaka
- Swetashvatara
Upanishad Indische Heilige Schrift
- Swadhisthana
Chakra Zweites der sieben Hauptchakras; in der Höhe des
Steißbeines gelegen
- Swami
1. Mönch; 2. Gott; 3. respektvolle Anrede für einen
Yoga-Meister
- Swamiji
Respektvolle Anrede eines Swamis
- Swastika
Wörtlich: “das Glückbringende”, “das Verheißungsvolle”;
Hakenkreuz im Uhrzeigersinn
- Swastikasana
Eine der Meditationsstellungen
- Sympathikus
Teil des autonomen Nervensystems; wirkt aktivierend
- Tadana
Kriya Wörtlich “Stock-Kriya”; Technik aus dem Kundalini
Yoga zur Erweckung der Kundalini
- Tamas
Eine der drei Gunas; Trägheit; Dunkelheit
- Tana
Nadi; Energiekanal im oberen Teil des Bauches
- Tandri
Schläfrigkeit
- Tapas
1. Askese, Kasteiung; 2. Feuer; 3. Hatha Yoga Übung
- Tattwa
1. Element; 2. Essenz; 3. Existenz, sein
- Tejas
1. Feuer; 2. Glanz, inneres Feuer
- Tham
Bija-Mantra des Mondes
- Toorkidal
Linsengericht
- Trataka
Augenreingungsübung; eine der Kriyas; Vorübung der
Konzentration
- Trikala
Jnani Einer, der alle drei Bereiche der Zeit kennt
- Trikuti
Drittes Auge; Punkt zwischen den Augenbrauen
- Uchvasa
Ausatmen
- Udana
Eines der fünf Hauptpranas; Hauptsitz in der Kehle
- Uddalaka
Großer Yoga-Meister
- Uddiyana
Bandha Bauchverschluß; Hochziehen des Bauches nach der
Ausatmung
- Udgatha
Versuch
- Ujjayi
Atemübung, bei der die Stimmritze leicht verschlossen wird
und so sehr kontrolliert ein- und ausgeatmet wird
- Upanishad
Indische Heilige Schrift; letzter und philosophischer Teil der
Veden
- Urad
Linsenart
- Uradhvaretah
Pranayama Bewußtes Hochziehen von Virya (sexuelle Energie)
in der Form von Ojas (spirituelle, sublimierte Energie) während
einer Atemübung
- Utsaha
Eifer, Anstrengung
- Uttama
Adhikari Vorzüglicher Schüler
- Uttarkashi
Ort in Indien
- Vachaspati
Yoga-Meister
- Vaikrita
Pranayama mit bewußter Regelung von Einatmung, Ausatmung
und Anhalten des Atems
- Vairagya
Leidenschaftslosigkeit, Verhaftungslosigkeit, Wunschlosigkeit
- Vajra
Donnerkeil; Diamant
- Vajrasana
Fersensitz
- Varanasi
Heiliger Ort in Indien
- Varna
1. Buchstabe; 2. Farbe; 3. Kaste
- Vasana
Wunsch
- Vashishta
Großer Yoga-Meister, dessen Lehren besonders in der Yoga
Vashishta dargestellt werden
- Vata
Eines der Doshas (Konstitutionen) in der Ayurveda; wörtlich “Wind”
- Vayavya
Dharana Konzentration auf die Luft (Meditationstechnik)
- Vayu
Luftelement
- Vayubhakshana
Leben allein von Luft
- Veda
Wörtlich “Wissen”
- Vedanta “Ende
der Veden”; Philosophie des Absoluten
- Vedantin
Einer, der die Vedanta Philosophie praktiziert
- Vedas
Indische Heilige Schriften; älteste Schriften der Menschheit
- Vichara
Unterscheidung
- Vikshepa
Unruhe
- Virya
Sexuelle Energie
- Vishnu
Erhalter; Teil der hinduistischen Trinität
- Vishnugranthi
Energieblockade (Knoten) im Anahata Chakra
- Vishuddha
Chakra Energiezentrum in der Kehle; fünftes der Hauptchakras
- Vrindavan
Indischer Pilgerort; Ort, an dem Krishna lange Zeit verbracht
hat
- Vritti
Gedanke
- Vyana
Eines der fünf Hauptpranas; verantwortlich für den
Blutkreislauf
- Vyashti
Erscheinung Gottes im Individuum
- Yajna
Opfer
- Yajnavalkya
Großer indischer Heiliger
- Yam
Bija-Mantra des Anahata Chakras
- Yama
1. Totengott; 2. Ethische Regeln
- Yoga
Wörtlich “Einheit, Vereinigung”; 1. Mystischer Zustand der
Einheit mit Gott bzw. dem Kosmischen; 2. Übungen, welche
das Individuum zur Einheit mit dem Kosmos führen; 3. Eines
der sechs klassischen Philosophiesysteme
- Yoga
Sutras Hauptschrift des Raja Yoga, geschrieben von Patanjali
- Yogagni
Feuer des Yoga
- Yogananda
Yoga-Meister
- Yogatattva
Essenz des Yoga
- Yogi
1. Einer, der die Einheit mit dem Kosmischen erreicht hat; 2.
Einer, der Yogaübungen praktiziert
- Yuga
Zeitalter
- Yukti
Gesunder Menschenverstand
- Yusavini
Eines der zehn wichtigsten Nadis
Zur Titelseite
des Buches "Die Wissenschaft des Pranayama" von Swami Sivananda |
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- Yoga Einführungs-Seminare gibt es in den Yoga Vidya Seminarhäusern als Wochenend- und Wochenkurse. Diese werden auch von Krankenkassen bezuschusst
- Bei Yoga Vidya findest du jährlich fast 3000 Seminare zu Yoga, Meditation und Ayurveda, darunter auch das umfangreichste Yogalehrer Weiterbildungs-Angebot
- In den Yogalehrer Ausbildungen beim Berufsverband der Yoga Vidya Lehrer/innen in 50 verschiedenen Städten lernst Du Yoga, Meditation, Yoga Philosophie, spirituelles Leben und auch, wie Du sie anleiten kannst
- In den Yoga Vidya Zentren gibt es regelmäßige Einführungskurse
- Im Yogalehrer-Verzeichnis findest Du eine/n qualifizierte/n Yogalehrer/in in Deiner Nähe
- Im Yoga-Shop findest Du DVDs, Bücher, Yoga-Matten, Kissen, CDs und vieles mehr für deine Yoga-Praxis
Auf unseren Internet-Seiten findest du viele weitere Informationen:
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